04.03.2019 - 11:28

Neue Provokationen Roseanne Barr: Frauen der #MeToo-Bewegung sind für sie "Schlampen"

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Promi- & Party-News von BILD der FRAU.

Foto: iStock/Paul Bradbury

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Das Provozieren hat sie sich wohl jetzt zur Tagesaufgabe gemacht. Nachdem US-Schauspielerin Roseanne Barr schon mit rassistischen Aussagen um sich geworfen hatte, kommt jetzt der nächste Schlag – und zwar direkt ins Gesicht sehr vieler Frauen.

Schauspielerin Roseanne Barr (66) scheint wenig bis gar nichts aus ihren skandalösen Aussagen gelernt zu haben, die sie vor Kurzem ihre Paraderolle in der Sitcom "Roseanne" kosteten. In der Auftaktfolge der ABC-Show "The Candace Owens Show" schockierte Barr nun mit der verheerenden Meinung, die sie bezüglich der führenden Frauen der #MeToo-Bewegung hat. Denn die seien in ihren Augen nichts anderes als "Schlampen", zitiert die US-Seite "Variety" aus dem skandalösen Interview.

Roseanne Barr wettert gegen #MeToo-Bewegung

In ihren Augen sei klar, dass die vermeintlichen Opfer von Harvey Weinstein und Co. bewusst ihre weiblichen Reize eingesetzt hätten, um an Jobs in der Traumfabrik zu kommen. Die Anklägerinnen "geben vor, keine sexuellen Gefallen gegen Geld eingetauscht zu haben", so Barr. Wären sie wirklich so schockiert über die Avancen gewesen, hätten sie umgehend die Flucht aus dem Hotelzimmer ergriffen, ist sie sich sicher. Sie seien aber geblieben, weil sie sich gedacht haben: "'Vielleicht gibt er mir ja einen (...) Job'. Nun, dann seid ihr nichts anderes als eine Schlampe."

Weiter zog sie unter anderem gegen die kalifornische Senatorin Kamala Harris in den Ring. Jeder wisse, dass sie sich "hochgeschlafen" habe – bezogen auf deren frühere Beziehung zu Willie Brown, dem Bürgermeister San Franciscos, zitiert die "Variety" weiter aus dem Interview in der "The Candace Owens Show".

Nicht der erste Skandal um die Schauspielerin

Barr hatte kurz nach ihrem durch einen rassistischen Tweet für Aufruhr und ihren Rausschmiss gesorgt. "Hätten die Muslimbruderschaft und Planet der Affen ein Baby, würde es aussehen wie Valerie Jarrett", lautete ihre Twitter-Hetze gegen Barack Obamas langjährige Beraterin. Die Folge traf die TV-Sendungen: Zuerst wurde "Roseanne" abgesetzt, dann das Spin-off "Die Conners" ersonnen und ihre Figur fiel kurzerhand einer Medikamenten-Überdosis anheim.

Roseanne Cherrie Barr ist bekennende Trump-Anhängerin. 2011 wollte sie selbst bei der Präsidentschaftswahl kandidieren – mit Themen wie der Gleichstellung von LBGT-Mitbürgern oder der Legalisierung von Marihuana als Medikament. Nach ihrer Niederlage jedoch gelangte sie immer weiter ins rechte Spektrum. Mittlerweile nutzt sie ihren Twitterkanal ähnlich wie es ihr Präsident macht: Verschwörungstheoretische bis hin zu weitere beleidigende Tweets tauchen dort immer wieder auf.

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