25.02.2019 - 06:45

Überraschungen zum 91. Oscar Das sind die Gewinner: And the Oscar goes to...

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Eine echte Lady, die nach der kürzlichen Trennung von Ihrem Verlobten am Oscar-Abend mit einem der begehrten Goldjungen nach Hause gehen durfte. Lady Gaga hatte nicht nur einen großen Auftritt, sondern hielt auch eine starke Dankesrede.

Foto: Daniele Venturelli/WireImage

Eine echte Lady, die nach der kürzlichen Trennung von Ihrem Verlobten am Oscar-Abend mit einem der begehrten Goldjungen nach Hause gehen durfte. Lady Gaga hatte nicht nur einen großen Auftritt, sondern hielt auch eine starke Dankesrede.

Dieses Jahr war alles anders. Es gab keinen Moderator und viele Favoriten gingen leer aus. Das sind die Gewinner der 91. Oscarverleihung.

Zum ersten Mal seit 30 Jahren musste die Oscar-Verleihung ohne einen eigenen Moderator auskommen. Eigentlich sollte Komiker Kevin Hart (39) durch den Abend führen, doch wegen heikler Tweets aus seiner Vergangenheit war er zurückgetreten. Die weiteren Überraschungen bei der 91. Ausgabe der Academy Awards ließen nicht lange auf sich warten. Das sind die Gewinner: And the Oscar 2019 goes to...

Oscar 2019: Rockigster Einstieg in der Geschichte der Oscars

Statt eines Comedy-Musicals wurde die Show mit "Wie Will Rock You" und "We Are The Champions" von Queen eingeläutet. Das sorgte für den rockigsten Einstieg in der Geschichte der Oscars! Im Saal sang ganz Hollywood mit und gab am Ende auch noch Standing Ovations.

"Bester Hauptdarsteller": Überraschungen ohne Ende

Christian Bale (45, "Vice") ging als Favorit in die Vergabe des "Besten Hauptdarsteller"-Oscars. Doch fast schon sensationell gewann nicht etwa er, sondern Rami Malek (37) für seine Darstellung als Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody". Daran hätte allen voran Malek selbst kaum geglaubt, wie er völlig aufgelöst in seiner Dankesrede verriet. Bradley Cooper (44, "A Star Is Born"), Willem Dafoe (63, "At Eternity's Gate") und Viggo Mortensen (60, "Green Book") gingen dementsprechend ebenfalls leer aus.

Die nächste Überraschung der 91. Veranstaltung folgte gleich auf dem Fuße: Als haushohe Favoritin war eigentlich Glenn Close für "Die Frau des Nobelpreisträgers" ins Rennen gegangen, mit einem "Favourite" hatte die Siegerin dann aber doch zu tun: In einer ungemein charmanten Dankesrede freute sich Olivia Colman (45) über den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" für ihre Rolle in "The Favourite - Intrigen und Irrsinn". Ebenfalls nominiert waren Lady Gaga (32, "A Star Is Born"), Melissa McCarthy (48, "Can You Ever Forgive Me?") und Yalitza Aparicio (25, "Roma").

"Bester Nebendarsteller": Ali freut sich über seinen zweiten Oscar

Der "Besten Nebendarstellerin" wurde dieses Jahr die Ehre zuteil, den ersten Oscar des Abends in Empfang zu nehmen. Und gleich bei ihrer ersten Nominierung schaffte Regina King (48) das, was Amy Adams (44) demnach bei ihrer sechsten wieder einmal nicht gelang: Für das Drama "Beale Street" heimste die Afro-Amerikanerin ihren ersten Goldjungen ein. Durchaus die erste Überraschung des Abends, immerhin waren neben Adams ("Vice") auch noch Emma Stone (30), Rachel Weisz (48, je für "The Favourite - Intrigen und Irrsinn") sowie Marina de Tavira (44, "Roma") nominiert.

Als "Bester Nebendarsteller" waren Mahershala Ali (45, "Green Book – Eine besondere Freundschaft"), Adam Driver (35, "BlacKkKlansman"), Richard E. Grant (61, "Can You Ever Forgive Me?"), Sam Elliott (74, "A Star Is Born") sowie Sam Rockwell (50, "Vice - Der zweite Mann") nominiert. Und siehe da: Zum zweiten Mal nach "Moonlight" im Jahr 2017 bekam Ali einen Oscar als Nebendarsteller.

"Bester Filmsong": Lady Gaga ist außer sich vor Freude

Sie war den Tränen nahe und konnte ihr Glück nicht fassen! Für den Filmsong "Shallow" aus dem Film "A Star is Born" wurde Lady Gaga (32) mit einem Oscar ausgezeichnet. Für die Ausnahmekünstlerin ist es die erste Oscar-Auszeichnung.
"If you have a dream – fight for it". Lady Gagas Dankesrede hatte es in sich. Mit starken Worten bedankte sie sich und rief zu Mut und Kraft auf: "Wenn Du einen Traum hast, dann kämpfe für ihn... Du musst immer einmal öfter aufstehen als hinfallen."

"Bester Film": Regisseur Peter Farrelly sichert sich den wichtigsten Oscar

In vielerlei Hinsicht hätte die 91. Oscar-Verleihung Geschichte schreiben können. "Black Panther" als die erste Comic-Verfilmung etwa, die den Oscar als "Bester Film" absahnt. Oder "Roma", der als erster Streifen überhaupt sowohl "Bester Film" als auch "Bester fremdsprachiger Film" hätte gewinnen können. Doch durchaus überraschend konnte "Green Book – Eine besondere Freundschaft" von Regisseur Peter Farrelly (62), die sieben Mitbewerber ausstechen und sich den bedeutendsten Preis des Abends schnappen. Ebenfalls nominiert waren "A Star Is Born", "BlacKkKlansman", "Black Panther", "Bohemian Rhapsody", "The Favourite – Intrigen und Irrsinn", "Roma" und "Vice – Der zweite Mann".

"Bestes Drehbuch": Spike Lee bespringt Samuel L. Jackson vor Freude

Das "Beste Drehbuch" bestand wieder einmal aus "Original Drehbuch" sowie "Adaptiertes Drehbuch". Bei ersterer Kategorie durften die Drehbuchautoren von "Green Book" jubeln, "The Favourite", "First Reformed", "Roma" und "Vice" gingen leer aus. "Adaptiertes Drehbuch" ging derweil an Spike Lee (61) und seinen Film "BlacKkKlansman". Der war über seinen Oscar-Gewinn so begeistert, dass er Samuel L. Jackson (70) glatt in die Arme sprang. Seine Dankesrede war der erste wirkliche Gänsehautmoment des Abends, es gab stehende Ovationen.

"Beste Regie": Alfonso Cuarón siegt erneut

Die "Big Five" der Oscars setzen sich neben den "Besten Hauptdarstellern" und des "Besten Films" noch aus "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" zusammen. 2019 gab es auch unter den Regisseuren keinen eindeutigen Favoriten, was die Verleihung umso spannender machte. Am Ende durfte erneut Alfonso Cuarón (57) auf die Bühne schreiten, um sich für "Roma" feiern zu lassen.

"Bester fremdsprachiger Film": Deutschland geht leer aus

Florian Henckel von Donnersmarck (45) durfte auf gleich zwei Oscars für sein Drama "Werk ohne Autor" hoffen. Wie schon für "Das Leben der Anderen" stand sein neuer Film als "Bester fremdsprachiger Film" in der Vergabe, dieses Mal reichte es aber nicht zum Sieg. Der große Favorit in dieser Kategorie, "Roma", schnappte "Werk ohne Autor" den Goldjungen vor der Nase weg. Und auch für die "Beste Kamera" hatte es nicht gereicht. Diese Auszeichnung ging ebenfalls an Alfonso Cuarón.

Sie war die vielleicht charismatischste Gewinnerin des Abends. Lady Gaga bezauberte alle mit Ihrem Auftritt. Dass sie es nicht immer leicht hatte, hat die Öffentlichkeit im letzten Jahr erfahren, als sie über ihre Erkrankung sprach. Mehr dazu im Video:

Lady Gaga spricht über Fibromyalgie

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