01.02.2019

Vom Vollweib zur XS-Linie Christine Neubauer über Gewichtsverlust: Ich war an der Untergrenze

Christine Neubauer fühlt sich wohl in ihrem erschlankten Körper. Ihr Gewichtsverlust hat sie allerdings auch schon an die Untergrenze geführt...

Foto: Matthias Nareyek/Getty Images for Riani

Christine Neubauer fühlt sich wohl in ihrem erschlankten Körper. Ihr Gewichtsverlust hat sie allerdings auch schon an die Untergrenze geführt...

Christine Neubauer hat über die letzten Jahre extrem abgenommen. In einem Interview verriet sie jetzt, dass sie phasenweise nur noch aus Haut und Muskeln bestand.

Christine Neubauer hat die Vollweib-Zeiten längst hinter sich gelassen: Vor etwa sieben Jahren hat die 56-Jährige ihre Ernährung umgestellt, seitdem ordentlich abgespeckt. Die Teilnahme an der Tanzshow "Let's Dance" im Jahr 2017 und das dazugehörige harte Training haben der Schauspielerin viel Schweiß, Anstrengung und noch einmal Körpergewicht abverlangt.

2018 folgt ein Engagement bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg, wo sie in "Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg" eine Gangsterbraut spielt – und wieder hart trainieren muss. Die Folge: Muskelaufbau und Gewichtsverlust. Christine Neubauer hat jetzt in einem Interview über die einschneidenden körperlichen Veränderungen gesprochen.

Christine Neubauer: mit Gewichtsverlust an der Untergrenze

Auf der Berliner Fashion Week, die Mitte Januar stattgefunden hat, war Christine Neubauer mit dem Magazin "Bunte" im Gespräch über ihren Gewichtsverlust und ihr Körpergefühl. Und verrät, dass sie letztes Jahr fast an ihr körperliches Untergewicht gestoßen sei: "Da war ich wirklich nur noch Knochen und Muskeln." Die Untergrenze habe sie letztlich zwar gerade so nicht durchbrochen, aber viel darüber habe sie sich nicht bewegt.

"Das ist wie bei einem Leistungssportler", erklärt die Schauspielerin, "wenn Du voll im Training bist, dann bist Du einfach an dieser Untergrenze. Wenn Du dann wieder im normalen Leben bist, wie ich jetzt, dann ist das natürlich einen Hauch überzuckert – was schöner ist und weiblicher."

Mit Tanztraining hält sie sich fit

Für die 56-Jährige gehört Bewegung schon lange zum Alltag. Sie erzählt: "Ich habe jetzt auch nach Weihnachten nach einer längeren Pause wieder mit Tanztraining begonnen. Und muss schon sagen, wenn man den Körper dann wieder spürt, dann hat man ein sehr sehr positives Lebensgefühl zu sich selbst, und damit fühle ich mich wohl. Das beinhaltet aber eben auch, dass der Körper trainiert ist." Und das wiederum führe dazu, was sie wohl ein bisschen zu ihrem Motto erhoben hat: "Von allem etwas, aber nicht zu viel."

Für Christine Neubauer, die an der unheilbaren Krankheit Morbus Bechterew leidet, ist es ohnehin extrem wichtig, die Beweglichkeit zu erhalten. Schon vor knapp einem Jahr sagte sie gegenüber "Bunte": "Das Beste, was ich machen kann, damit es nicht schlimmer wird, sind Dehnübungen, Gymnastik oder eben Tanzsport, weil dadurch der ganze Körper beansprucht und die Rückenmuskulatur gestärkt wird." Den Tanzsport hatte sie damals im Zuge ihrer Teilnahme an "Let's Dance" für sich entdeckt.

So ernährt sich Christine Neubauer

Wer sich soviel bewegt, muss nicht gar so sehr auf die Ernährung achten – und Diäten macht Christine Neubauer auch nicht mehr. Sie hat ihre Ernährung vor langer Zeit umgestellt, isst in diesem Rahmen aber, was sie will. "Bunte" erzählte sie zu der Zeit des Trainings zu "Let's Dance": "Bei dem extremen Tanztraining musste ich zum Beispiel gut essen, auch Kohlenhydrate wie Spaghetti. Aber halt nicht mit der fetten Sahnesauce, sondern mit scharfer Arrabiata. Und ich liebe Gemüse!"

Kein Wunder, dass Christine Neubauer es mit ihrer sportlichen Disziplin auf eine Kleidergröße 34 gebracht hat – und zwar von 44. Viele erinnern sich sicher noch an die Rundungen des damaligen Vollweibs, wie sie gerne genannt wurde.

Weibliche Formen hat sie noch immer

Im aktuellen Interview will "Bunte" von Christine Neubauer noch wissen, ob sie nicht gelegentlich ihre üppigen Kurven vermisse. Die weiblichen Formen, sagt sie daraufhin, habe sie ja gar nicht verloren. Sie seien nur ein bisschen schmaler geworden. "Früher war es die vierspurige Autobahn und heute ist es die Serpentine", so ihre Zusammenfassung.

Hat sie eine Problemzone? Schon das Wort, entgegnet die Schauspielerin, mag sie nicht. Aber wenn es etwas gibt, was sie gerne anders hätte, wäre das ihre Körpergröße: "Ich denke, ich bin ein bisschen zu klein".

Beeinträchtigen lässt sich Christine Neubauer von diesem Makel, wenn man ihn denn so nennen will, aber nicht. "Privat bin ich superglücklich", strahlt sie. Und das ist doch wirlich die Hauptsache!

Wie Christine Neubauer ihr Leben mit der Krankheit führt, erfahren Sie hier.

Lesen Sie hier Christine Neubauers Biografie – das Leben einer starken, talentierten Frau.

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Christine Neubauer ist übrigens nicht der einzige Promi, der viel abgespeckt hat – schauen Sie mal:

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