09.11.2018

Interview mit dem Schauspieler Francis Fulton-Smith geht's großartig: "Ich bin neu verliebt"

Francis Fulton-Smith kennen die meisten aus der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist". Im Interview mit BILD der FRAU plaudert der Schauspieler unter anderem über sein neues Liebesglück.

Foto: Hannes Magerstaedt/Getty Images

Francis Fulton-Smith kennen die meisten aus der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist". Im Interview mit BILD der FRAU plaudert der Schauspieler unter anderem über sein neues Liebesglück.

Francis Fulton-Smith gehört zu den TV-Lieblingen der Nation. Im Interview mit BILD der FRAU plaudert der Schauspieler über seine neue Liebe, sein Hobby – und Plastikmüll.

Francis Fulton-Smith wuchs als Sohn eines Briten und einer Deutschen in Deutschland und Großbritannien auf. 1993 gab er sein TV- Debüt in "Madame Bäuerin", seit 2004 spielt er die Titelrolle in der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist", seit 2009 die Hauptrolle in der Krimireihe "Kommissar LaBréa".

Ein Jahr nach der Trennung von seiner Ex-Frau, mit der der 52-Jährige zwei Töchter hat, kann er jetzt wieder strahlen! Francis Fulton-Smith spricht im Interview mit BILD der FRAU über Schmetterlinge im Bauch – und andere Leidenschaften.

Interview mit Schauspieler Francis Fulton-Smith

BILD der FRAU: Seit 14 Jahren spielen Sie jetzt mit Unterbrechung die Hauptrolle in "Familie Dr. Kleist". Spricht man Sie schon als Herr Doktor an?

Francis Fulton-Smith: Ist mir zum Glück noch nie passiert. Spätestens dann höre ich wohl auch besser auf (lacht).

Nicht nur für Dr. Kleist beginnt ein neuer Lebensabschnitt – auch für Sie privat. Wie fühlen Sie sich?

Großartig! Ich bin neu verliebt, bin in meinen besten Jahren, habe einen tollen Beruf, zwei wundervolle Kinder. Alles ist sehr, sehr schön.

Fühlt sich Verliebtsein mit 52 anders an?

Nein, überhaupt nicht. Dieses Gefühl verändert sich nicht mit den Jahren. Liebe ist Liebe.

Was lieben Sie an Ihrer Partnerin Claudia besonders?

Sie ist wunderbar. Sie hat eine eigene Firma in Amerika aufgebaut, Tolles geleistet – das finde ich großartig. Und die Tatsache, dass wir uns lieben, die ist auch wunderbar. Claudia lebt ja in Amerika.

Können Sie sich vorstellen, auch dort zu wohnen?

Schwierig. Ich habe mein Kernpublikum hier, meine Kinder, meinen Beruf. Natürlich verbringe ich jetzt mehr Zeit in Amerika. Aber im Herzen bin ich ein Europäer. Und Fliegenfischer!

Haben Sie noch ein Hobby, von dem wir nichts wissen?

Ja, ich male gern. Ich probiere gerade verschiedene Techniken aus. Schon als Kind habe ich viel gezeichnet, hatte dann aber aufgehört. Jetzt male ich wieder und lasse dafür das Rauchen. Beim Dreh habe ich auch immer mein Sketch-Buch dabei und mache Skizzen. Vieles verfolge ich dann zu Hause weiter. Das ist ein tolles Ventil.

Sie setzen sich auch für Umweltprojekte der "Prince Albert II of Monaco Foundation" ein. Was tun Sie da genau?

Wir kämpfen zum Beispiel gegen den Plastikwahnsinn. Wir wollen helfen, das Abschmelzen der Pole zu verhindern und erneuerbare, nachhaltige Energien zu fördern. Spannende Projekte.

Und wie umweltgerecht leben Sie privat?

Ich versuche, Plastik zu vermeiden. Ich koche gern und achte dabei auch auf saisonale und regionale Produkte. Würde das jeder machen, wäre unserer Erde schon sehr geholfen. Ich habe mir kürzlich sogar ein veganes Kochbuch gekauft, weil ich auch den Konsum von Fleisch einschränke.

Sie werden Veganer?

Nein, das ist auch nicht nötig. Aber ich bringe meinen Kindern beispielsweise beim Fischen bei, dass es abends nur dann Fisch gibt, wenn ich auch einen fange. Und wenn nicht, gibt es etwas anderes. Die Mädchen sollen lernen, dass Fische und Tiere Lebewesen sind, die ihr Leben geben, damit wir sie essen können.

Nehmen Sie Ihre Töchter mit zum Fischen?

Das fängt jetzt an, denn jetzt können sie auch schwimmen. Ich möchte, dass sie Respekt vor jedem Mitgeschöpf haben.

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