24.09.2018 - 12:48

Gesundheitliche Probleme Wilhelm Wieben: Große Sorge um den Ex-"Tagesschau"-Sprecher

Wilhelm Wieben war von 1973 bis 1998 Sprecher der ARD-Tagesschau.

Foto: imago/Chris Emil Janßen

Wilhelm Wieben war von 1973 bis 1998 Sprecher der ARD-Tagesschau.

Große Sorge um den Ex-"Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben. Während der Theater-Premiere von "Komplexe Väter" erlitt er einen Schwächeanfall.

Update vom 13. Juni 2019: Wilhelm Wieben ist am 13. Juni 2019 im Alter von 84 Jahren verstorben.

Original vom 24. September 2018: Am Freitagabend besuchte der Ex-"Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben die Premiere von "Komplexe Väter" in der Komödie Winterhuder Fährhaus. Seit Jahrzehnten ist Wieben im Besitz einer Dauerkarte für das Privattheater. Während der Premiere erlitt der Nachrichten-Sprecher jedoch einen Schwächeanfall und musste den Theaterbesuch in der Pause abbrechen.

"Mir geht es nicht gut"

Gegenüber der "Bild" sagte Wieben nun: "Mir geht es nicht gut, mir ist schwindelig, und ich konnte das Stück nicht richtig sehen." Laut der Zeitung verließ Wieben während der Pause den Saal. Berichten zufolge soll Wieben getaumelt sein und musste sich mehrmals geschwächt an den Wänden abstützen. Eingehakt bei einem Fahrer verließ er das Theater und setzte sich auf eine Steinmauer vor dem Gebäude. Laut "Bild" sei der Ex-"Tagesschau"-Sprecher "total abgemagert". Anschließend wurde der 83-Jährige von einem Fahrer in seine Hamburger Wohnung gebracht.

Schlimme Augenkrankheit

Wilhelm Wiebe verriet, er habe eine schlimme Augenkrankheit. "Ich habe trockene und feuchte Makula!" Bei der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) handelt es sich um eine altersbedingte Krankheit, bei der Sehzellen an der schärfsten Stelle des Sehens zerstört werden. Bis zu vier Millionen Menschen über 60 Jahren leiden in Deutschland an der Augenkrankheit.

Oft bemerken Betroffene bei der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) des Auges gar nichts, es gibt jedoch Anzeichen für AMD .

Wilhelm Wieben ist allerdings bereits in Behandlung. Alle sieben Wochen bekomme er Spritzen ins Auge, welche die Sehkraft verbessern sollen. Wieben selbst sagt nach den Spritzen "geht es wieder ein bisschen besser."

Vollständige Heilung gibt es für die Krankheit nicht. Allerdings können verschiedene Therapien das Fortschreiten bremsen.

Wir wünschen Wilhelm Wieben alles Gute!

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