10.07.2018

Promi Shopping Queen So verteidigt sich Udo Walz gegen Guido Maria Kretschmer

Udo Walz verteidigt seine Rockermähne für Fürstin Andrea bei "Promi Shopping Queen".

Foto: MG RTL D / sega-foto/ Sebastian Gabsch

Udo Walz verteidigt seine Rockermähne für Fürstin Andrea bei "Promi Shopping Queen".

Udo Walz und Guido Maria Kretschmer sind langjährige Freunde. Umso enttäuschter äußert sich der Star-Friseur über die harte Kritik des Modemachers an seiner Arbeit bei Promi Shopping Queen…

Stardesigner Guido Maria Kretschmer (53) fand am Sonntagabend wieder mal harte Worte für den Stil und Geschmack seiner Kandidatinnen und ihrer Begleiter - im Rahmen seiner Mode-Sendung "Promi Shopping Queen" auf VOX. Doch jetzt meldet sich eines seiner "Opfer" aus der Einkaufsschlacht zu Wort: der privat seit vielen Jahren mit ihm befreundete Star-Friseur Udo Walz (73), der der Gewinnerin Fürstin Andrea von Sayn-Wittgenstein die Frisur machte. Doch erstmal zurück an den Anfang. Was war passiert?

Das geschah bei Promi Shopping Queen

Der besondere Clou an "Promi Shopping Queen": die namhaften Damen verfügen mit 500 Euro Einkaufsgeld über dasselbe Budget wie die weniger prominenten Teilnehmerinnen von "Shopping Queen". Das war für Fürstin Andrea von Sayn-Wittgenstein, die in der Sendung gegen Moderatorin Alexandra Bechtel (45) und GZSZ-Darstellerin Iris Mareike Stehen (26) antrat, die erste große Hürde: "Da wo mein Mann normalerweise einkauft und ich, das war mir ja klar, da brauche ich gar nicht reinzugehen, weil da kriege ich keinen Gürtel für das Budget."

Wie sie am Ende doch zur Promi Shopping Queen gekürt wurde – und das trotz harter Kritik von Moderator Guido Maria Kretschmer an ihrer wild gestylten Mähne, die sich Udo Walz für ihren Look einfallen ließ – ist eine der aufregenderen Erfolgsgeschichten des Formats.

So verlief Fürstin Andreas Shopping-Trip

Das Motto des Wettbewerbs hieß: "Auf Samtpfoten – Kreiere einen stylischen Look rund um Samt!" Hierfür sprang Fürstin Andrea von Sayn-Wittgenstein mit ihrem Ehemann Karl-Heinz von Sayn-Wittgenstein (63) in den Shopping Queen-Bus. Das erwies sich neben dem für die Fürstin mageren Budget als nächste Hürde.

Denn ihr Mann bewies wenig Stilbewusstsein bei seinem eigenen Outfit und bei seiner Beratung. Er fiel ihr oft ins Wort, schoss mit seinen Vorschlägen an ihrem Geschmack vorbei und versuchte ihr seine Wünsche aufzudrängen. Dabei war es ihm nur wichtig, dass seine Frau "richtig geil" aussieht. Guido Maria Kretschmer fasste die Zusammenarbeit des Ehepaares gut zusammen: "Ich glaube, du brauchst Nerven wie Drahtseile mit dem Heinz."

Soll der Friseurbesuch Fürstin Andrea den Triumph kosten?

Sobald das Samtkleid, ein paar Overknees und ein roter Gürtel passend kombiniert waren, setzte sich Fürstin Andrea in den Friseursalon von Friseur-Papst Udo Walz. Tatsächlich war der Berliner Frisurenexperte selbst zur Stelle, um Hand anzulegen. Ihren Wunsch nach einer rockigen Frisur verwirklichte der Styling-Veteran mit einer wilden Kreation, bei der er mit viel Haarspray die Haare seiner Kundin in alle Richtungen abstehen ließ, gerade mal etwas eingefangen von einem roten Tuch.

Das Resultat sah aus wie ein Vogelnest. Guido Maria Kretschmer teilte die Irritation des Fernsehpublikums: "Das sieht verboten aus!" Schließlich rang sich der stilbewusste Modemacher zu einem der vernichtendsten Kommentare in der Geschichte der Sendung durch: "Das ist wirklich eine der schlimmsten Frisuren, die wir jemals hatten." Vielleicht lag es auch an der ungelenken Zusammenarbeit zwischen Fürst Karl-Heinz, der die Frisur immer etwas "wilder" wollte und dem sichtlich genervten Udo Walz ("Kann der mal aufhören?").

So gewann Fürstin Andrea doch noch

Am Ende gewann Fürstin Andrea von Sayn-Wittgenstein den von Guido Maria Kretschmer vergebenen Titel "Promi Shopping Queen" mit 27 Punkten. Die Frisur schien für sich genommen ein Fehltritt zu sein, aber in der Kombination mit dem schwarzen Samtkleid und den sexy Stiefeln, sammelte sie wohlwollende Punkte bei ihren Konkurrentinnen und beim Modepapst. Dieser gab mit persönlich acht vergebenen Punkten bei seinem Fazit zu: "Alles zusammen wirkte eben so anarcho und so durcheinander, dass ich fast geneigt bin, zu sagen, ob das nicht vielleicht sogar die beste Leistung ist."

Abschließend verkündete die Adlige, die 1.000 Euro Preisgeld von "Promi Shopping Queen" gingen als Spende zu gleichen Teilen an ein Seniorenheim und den Tierschutz.

Jetzt meldet sich Udo Walz zu Wort

Udo Walz äußerte sich am Dienstag nach der Sendung enttäuscht und traurig über die Worte seines "Freundes" gegenüber der BILD. Schließlich habe seine Kundin es ja genau so gewollt: "Es war ihr Wunsch, ihre Haare genau so rockig und punkig frisiert zu bekommen. Und sie war dann mit dem Ergebnis auch sehr glücklich! Meine Kunden sind Könige. Andrea hat doch auch gewonnen – und das zurecht!"

Recht hat er. Und warum Guido, zu dessen anstehender Hochzeit mit seinem Mann Frank auch Walz eingeladen ist, auch vor einem engen Freund nicht Halt macht mit seiner Meinung, ist dem Friseur schleierhaft.

Gegenüber der BILD versucht der Modemacher die ganze Geschichte wegzulachen: "Udo hat einen unglaublichen Humor und die Situation war für uns alle amüsant." Und er gibt ihm Recht: "Der Look hat zum Sieg bei 'Promi Shopping Queen' geführt und das ist das was zählt. Udo ist und bleibt ein begnadeter Friseur."

Wir hoffen, dass die Freundschaft auch diese kleine Hürde nehmen wird.

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Was wirklich hinter den Kulissen von "Shopping Queen" passiert, lesen Sie in unserem Hintergrundbericht. Und mit diesen 11 Insider-Tipps gewinnen Sie bestimmt einmal Shopping Queen.

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