04.07.2018

Neuer Job für die Moderatorin? Vera Int-Veen als Curvy Model: "Dick sein ist nix Schlimmes"

Daumen hoch für Vera Int-Veen: Die 50-Jährige gab jetzt ihr Debüt auf dem Laufsteg.

Foto: Imago / viennareport

Daumen hoch für Vera Int-Veen: Die 50-Jährige gab jetzt ihr Debüt auf dem Laufsteg.

Will Vera Int-Veen nochmal umsatteln? Die Moderatorin hat gerade mit 50 Jahren auf der Berliner Fashion Week als Curvy Model debütiert – und hatte offenbar viel Spaß dabei.

Umtriebig war sie ja schon immer: Vera Int-Veen steht seit mehr als 20 Jahren vor den TV-Kameras, hat schon alle möglichen Formate moderiert. Sie ist auch als Produzentin tätig, und zwei Bücher hat sie auch schon geschrieben. Doch jetzt hat die Moderatorin von "Schwiegertochter gesucht" und "Helfer mit Herz" ein neues Terrain für sich entdeckt: Die 50-Jährige war auf der Berliner Fashion Week als Curvy Model auf dem Laufsteg zu sehen!

Vera Int-Veen: Debüt als Curvy Model

Auf der diesjährigen Berliner Fashion Week ist auch die Berliner Mode-Designerin Manou Lenz vertreten, die sogar schon Michelle Obama einkleiden durfte. Die Berlinerin ist bereits zum zehnten Mal dabei, sie entwirft Mode für Frauen ab Mitte 40 in den Größen 36 bis 56! Ihr Motto: „Jede Frau ist einzigartig und auf ihre eigene Art schön“. Kein Wunder also, dass sie mit ihrer positiven Einstellung Frauen gegenüber, die von der sogenannten Norm abweichen, Vera Int-Veen für ihre Modelinie gewinnen konnte.

Schon in der Vergangenheit waren prominente Damen wie Sonja Zietlow, Katy Karrenbauer oder Annemarie Eilfeld auf dem Laufsteg von Manou Lenz zu sehen – dieses Jahr nun hat unter anderem Vera Int-Veen zugesagt. Sie präsentierte – wie könnte es anders sein – ein schickes Outfit mit Hose. Im Rock ist die Moderatorin nämlich kaum zu sehen. Und sie hatte sichtlich Spaß in ihrem neuen Tätigkeitsbereich.

Das sagen ihre Fans zum Laufsteg-Auftritt

Wer begeistert und mit Spaß bei einer Sache ist, hat eigentlich schon gewonnen. Entsprechend positiv kam Veras Catwalk-Debüt bei ihren Followern an, die von ihrem Enthusiasmus förmlich angesteckt wurden. Hier drei Kommentare von begeisterten Fans:

  • Echt toll zu sehen, dass man im Leben und im Beruf Spaß haben kann, ohne sich verstellen zu müssen. Weißt du was? Du verkörperst dein Leben besser als jede Werbeagentur. Bitte hör nochmal auf, du selbst zu sein.
  • Chaca Chaca, jetzt kann Heidi K. sich warm anziehen
  • Solche Modenschauen müsste es öfters geben, voll locker und Spaß an der Freude, auch für uns

Ob Vera Int-Veen jetzt Blut geleckt hat und öfter mal auf dem Laufsteg zu sehen sein wird, hat sie bislang noch nicht verraten. Das Zeug dazu hätte sie jedenfalls.

"Dick sein ist nichts Schlimmes"

Wie steht Vera Int-Veen eigentlich zu ihren Rundungen? Sie war schon immer so, sagt sie im Interview mit dem Magazin "Closer" – und findet, "dass man trotzdem Lust am Leben, auf Partnerschaft, Arbeit und Öffentlichkeit haben kann." Genau das wolle sie anderen Frauen auch vermitteln.

Dabei macht sich die Moderatorin aber nichts vor: "Das hat nichts mit Drüsen oder Vererbung zu tun. Ich esse einfach gerne." Aber sie will dennoch fit sein – und macht dreimal pro Woche Sport: "Auch wenn man es mir nicht ansieht. Das mache ich alles. Fahrradfahren, EMS, Kraft- und Ausdauertraining." Heute ist Vera Int-Veen im Reinen mit sich, steht zu jedem ihrer Pfunde: "Dick sein ist nichts Schlimmes", sagt sie. Und da hat sie in der Tat recht!

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Manou Lenz ist natürlich nicht die einzige, die Plus-Size-Mode entwirft: Auch Michael Michalsky hat erst kürzlich seine erste Modelinie für Übergrößen präsentiert. Das Label Pepita bietet ebenfalls Mode in Übergrößen an. Und Ilka Bessin alias "Cindy aus Marzahn" hat 2017 sogar ihr eigenes Modelabel gegründet.

Wie schön, dass diese Kollektionen in Zeiten von Size-Zero-Models auf den Markt kommen! Und wie gut, dass auch eine Kampagne wie "Body Positivity" immer mehr an Bedeutung zulegt. Wir zeigen drei tolle Projekte, die Frauen mit vermeintlichen Schönheitsmakeln feiern.

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