03.07.2018

Es ist Skoliose! Prinzessin Eugenie of York spricht über ihre Krankheit

Es geht ihr wieder gut: Eine Operation hat Prinzessin Eugenie of York vor Jahren vor schlimmeren Auswirkungen der Wirbelsäulenerkrankung Skoliose bewahrt.

Foto: imago/Future Image International

Es geht ihr wieder gut: Eine Operation hat Prinzessin Eugenie of York vor Jahren vor schlimmeren Auswirkungen der Wirbelsäulenerkrankung Skoliose bewahrt.

Seit ihrer Kindheit leidet Prinzessin Eugenie of York, Enkelin der Queen, unter einer Krankheit. Jetzt spricht sie öffentlich darüber und setzt sich für andere Skoliose-Patienten ein.

Auch vor den Royals machen körperliche Gebrechen keinen Halt – das weiß Prinzessin Eugenie of York zu gut. Die Tochter von Prinz Andrew und Enkelin von Queen Elizabeth II. leidet schon seit ihrer Kindheit unter einer Erkrankung der Wirbelsäule: Prinzessin Eugenie hat Skoliose. Jetzt spricht die 28-Jährige offen darüber – und macht anderen Betroffenen mit einem Instagram-Post Mut.

Skoliose: Eugenie of York zeigt Röntgenbilder

Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule verkrümmt und verdreht – und zwar chronisch. Meist beginnt die Krankheit im Kindesalter während der Wachstumsphase und kann sich dann rapide verschlimmern.

Drei Stufen unterscheidet man:

  • Bei einer leichten Skoliose können Krankengymnastik und spezielles Training helfen, die Rückenmuskulatur zu stärken, um die Wirbelsäule gerade zu halten.
  • Eine mittlere Skoliose verlangt dagegen bereits das Tragen eines speziellen Korsetts, um das Rückgrat zu stützen.
  • Bei einer schweren Skoliose aber ist die Verformung so stark, dass sie sogar sichtbar sein kann. Viele ziehen dann eine Operation in Betracht.

Bei Prinzessin Eugenie war letzteres der Fall. Mit 12 Jahren hatten Ärzte die Krankheit bei ihr diagnostiziert – und bereits dann angedeutet, dass sie um eine korrigierende Operation wohl nicht herum kommen würde, schreibt sie auf einer Charity-Seite.

Mit 12 Jahren operiert: Nun dankt sie dem Krankenhaus

Aufgrund ihrer starken Rückenschmerzen wurde sie demnach von Spezialisten operiert. Man setzte ihr bei dem achtstündigen Eingriff Titanstangen links und rechts an die Wirbelsäule sowie mehrere Schrauben an die Nackenwirbel. Nach ein paar Tagen in Rollstuhl und mit Stock, berichtet sie, habe sie bereits wieder laufen können – und scheint mit dem Resultat bis heute glücklich.

Um auch andere auf der Welt auf die Krankheit aufmerksam zu machen, hat sie nun eine Röntgenaufnahme mit ihren rund 250.000 Followern auf Instagram geteilt. Sie wolle damit außerdem dem Personal des Royal National Orthopaedic Hospital (RNOH) danken – sie ist Schirmherrin für den Wiederaufbereitungsantrag des Krankenhauses. Dieses sei nämlich, im Gegensatz zur Belegschaft und der Arbeit, die diese leistet, in keinem passenden Zustand mehr. Laut „Daily Mail“ soll nun aber für rund 17 Millionen Euro ein neuer Stationsflügel errichtet werden.

Sie oder jemand in Ihrem Umkreis leidet auch unter der Wirbelsäulenverbiegung? Was genau Skoliose ist, sowie Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten verraten wir Ihnen. Aber Rückenschmerzen können allerhand Ursachen haben. Unsere Themenseite gibt Aufschluss.

Mit großen Schritten auf zur zweiten royalen Hochzeit des Jahres

Grund zur Freude hat Prinzessin Eugenie of York aber trotz Skoliose, denn es wird in diesem Jahr noch eine royale Hochzeit geben: Nachdem sich Prinz Harry und Herzogin Meghan schon das Ja-Wort gegeben haben, kommt nämlich auch sie im Herbst unter die Haube. Sie heiratet ihren langjährigen Freund und Verlobten Jack Brooksbank – einen Nachtclub- und Eventmanager aus London. Die beiden sind bereits seit sechs Jahren ein Paar. Den Segen der Queen haben sie bereits. An der Thronfolge – Eugenie steht seit der Geburt vom kleinen Prinz Louis Arthur James, Sohn von Prinz William und Herzogin Katherine, auf Rang 9 – wird die Hochzeit allerdings nichts ändern. Mehr Royals-News und Infos gewünscht? Schauen Sie auf unserer Themenseite vorbei!

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