26.06.2018 - 14:23

Auf Geheiß der Queen Das steht in Meghans knallhartem Ehevertrag

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Die Queen weiß, wo's langgeht: Vor dem Jawort mussten Meghan und Harry einen knallharten Ehevertrag unterschreiben – um die Monarchie zu schützen

Foto: imago/Starface

Die Queen weiß, wo's langgeht: Vor dem Jawort mussten Meghan und Harry einen knallharten Ehevertrag unterschreiben – um die Monarchie zu schützen

Ein Ehevertrag gilt als maximal unromantisch. Dennoch mussten Meghan und Harry vor dem Jawort einen Anwalt aufsuchen – auf Wunsch der Queen.

Ein knallharter Ehevertrag für Meghan Markle (36)? Nicht wenn es nach Prinz Harry (33) gegangen wäre. Für den neu ernannten Herzog von Sussex hängt der Himmel voller Geigen und er ist fest davon überzeugt, dass seine Ehe halten wird, er also nichts unterschreiben muss.

Doch diese Rechnung hat er ohne seine Großmutter, Königin Elizabeth II (92), gemacht: Die Monarchin freut sich über das Glück ihres Enkels und hält auch große Stücke auf ihre neue Schwiegerenkelin, überlässt die rosarote Brille aber lieber den frisch Vermählten.

Denn aus Erfahrung weiß die Matriarchin, dass Ehen auch in die Hose gehen können: Drei ihrer vier Kinder sorgten bereits für Schlagzeilen, weil der Bund fürs Leben eben doch nicht fürs Leben war… Für die Queen geht es mit dem Vertrag um den Schutz der Monarchie, von der jede potentielle Gefahr abgewendet werden muss.

Bevor Harry seiner Meghan also den Ring an den Finger stecken und sie zur Herzogin machen konnte, mussten, berichten Palast-Insider, beide Seiten bei der Londoner Anwaltskanzlei Harbottle & Lewis einen umfangreichen Vertrag unterschreiben.

Strikte Gütertrennung

Das frischgebackene Herzogspaar bringt nämlich nicht unerhebliche Vermögenswerte in die Ehe mit ein. Schätzungen zufolge ist Prinz Harry etwa 34 Millionen Euro schwer – der größte Teil stammt aus dem Erbe seiner Mutter, Prinzessin Diana (†36), das ihm zu seinem 25. Geburtstag ausgezahlt wurde. Auch Meghan Markle ist alles andere als ein armer Schlucker: Das Vermögen der erfolgreichen Schauspielerin wird auf ca. 4,5 Millionen Euro geschätzt. Im Falle einer Trennung werden die Vermögen nicht aufgeteilt.

Juwelen gibt’s nur leihweise

Diademe, Colliers und anderen Schmuck, den die Herzogin bei öffentlichen Anlässen trägt, fischt sie nicht aus einer privaten Schatulle. Die unschätzbar wertvollen Preziosen gehören der Krone und müssen nach dem Tragen wieder in der Schatzkammer der Queen abgegeben werden. Im Falle einer Trennung darf Meghan nur Geschenke und natürlich ihre privaten Schmuckstücke behalten.

Die Kinder bleiben im Palast

Die wohl bitterste Pille ist die Regelung des Sorgerechts: Sollte sich das Paar trennen, leben die Kinder als Mitglieder der Königlichen Familie und britische Staatsbürger weiter im Palast. Diese Regelung griff auch schon bei der Scheidung von Prinz Charles (69) und der Prinzessin von Wales, und auch Prinz William (36) und seine Frau, Herzogin Catherine (36), mussten so eine Vereinbarung unterschreiben.

Der Titel ist perdu

Sollte sich das Paar trennen, war es das auch mit der Anrede Königliche Hoheit. Diana wurde nach ihrer Scheidung kein offizieller Titel verliehen, der Hof ließ aber verlauten, dass sie in Zukunft mit Hoheit oder Diana, Prinzessin von Wales anzureden sei – ohne den Zusatz königlich. Bei Sarah (58), der Exfrau von Prinz Andrew (58), wurde eine andere Regelung gefunden: Nach der Trennung ist sie weiterhin die Herzogin von York – allerdings ohne die Anrede Königliche Hoheit.

Doch auch ohne das Prädikat Königliche Hoheit muss Meghan sich im Falle einer Trennung keine Gedanken um die Finanzen machen: Sie behält ihr Anrecht auf eine angemessene Apanage – zumindest so lang sie nicht wieder heiratet. Über die Höhe dieser Zuwendung ist allerdings nichts bekannt …

Hier gibt's mehr über die Royals.

Eine Ehevertrag hat auch Vorteile: Lesen Sie hier, wie Sie im Falle einer Scheidung Ihr Recht bekommen.

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