09.05.2018

Kein Witz! Neuer Job für Boris Becker – er wird Diplomat in Afrika

Neuer Job für Boris Becker: Er wird Diplomat in der Zentralafrikanischen Republik.

Foto: imago / Peter Seyfferth

Neuer Job für Boris Becker: Er wird Diplomat in der Zentralafrikanischen Republik.

Dass Boris Becker ganz vielseitig sein kann, hat der ehemalige Tennis-Champion schon oft bewiesen. Aber diesen Job hätten ihn wahrscheinlich die wenigsten zugetraut...

Boris Becker (50) hat im Tennis so gut wie alles gewonnen, was man gewinnen konnte. Er ist eine wahre Sport-Legende und gehört zu den bekanntesten Deutschen. Und immer wieder überrascht Becker uns mit Neuigkeiten aus seinem Leben.

Boris Becker wird Diplomat in Afrika

Im vergangenen Jahr rückten vor allem die Schlagzeilen um seine Pleite-Gerüchte in den Mittelpunkt. Aber jetzt gibt es endlich wieder etwas positives zu berichten. Becker hat einen neuen Job! In einer offiziellen Presse-Mitteilung verkündete sein Anwalt Christian-Oliver Moder jetzt, dass Becker nun als Diplomat tätig sei. Aber nicht etwa für Deutschland...

Sein Anwalt erklärt: "Boris Franz Becker wird von der Zentralafrikanischen Republik mit sofortiger Wirkung zum Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt.“

Das sagt Becker zu seinem neuen Job

Auch Becker selbst äußerte sich zu seinem neuen Posten. "Ich fühle mich sehr geehrt, dass diese anspruchsvolle Aufgabe an mich herangetragen wurde", wird er in einem offiziellen Statement zitiert. "Es gibt zwei Verständigungsformen auf der Welt, die von allen Menschen verstanden werden, egal welche Hautfarbe, Religion oder politische Gesinnung. Das sind Musik und Sport. Bei letzterer kenne ich mich aus."

Becker arbeitet für die Zentralafrikanische Republik

Becker wird das Diplomaten-Amt ehrenamtlich ausüben. Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder der Welt und gilt als "Peite-Staat". Trotz der schwierigen Ausgangslage hat Becker große Ziele. Er will sein "internationales Netzwerk" und seine "Beziehungen" nutzen, um das Land "sicher und für die Bevölkerung lebenswert zu machen".

Vorteile für Becker

Übrigens: Das Diplomaten-Amt hat auch einige Vorteile für Becker – vor allem bei der EU in Brüssel. Er erhält damit Immunität in Belgien, die ihn u.a. vor Ermittlungen, Durchsuchungen und Festnahmen schützt. Zudem muss er in dem Land keine Steuern zahlen.

Aber: Seine eigenen Finanz-Probleme kann Becker damit nicht lösen. Michael Gibbs vom staatlichen Insolvenzdienst in London erklärt gegenüber "BILD": "Diplomatische Immunität kann seinen Bankrott nicht beeinträchtigen. Nicht jetzt und nicht in Zukunft. Wenn er einen diplomatischen Posten besetzt, hat dieses keinen Einfluss auf seinen Bankrott."

Wieder Verwirrung um Beckers eigene Finanzen

Während Becker sich über seinen neuen Job freuen kann, droht ihm im Insolvenz-Verfahren neuer Ärger. Grund soll seine Finca auf Mallorca sein. Der "Stern“ berichtet, dass das Anwesen Becker zum Zeitpunkt der Insolvenz gar nicht mehr gehörte, sondern der Immobilienfirma "Goatbridge", an die Becker die Finca 2016 bereits verkauft haben soll. Das Brisante daran: "Goatbridge" gehört ebenfalls Becker – und die Firma ist pleite. Sie wurde laut des Berichts im Juli 2016 für einen Euro verkauft. Wer "Goatbridge" damals erworben hat, ist unklar.

Die Finca auf Mallorca wird aktuell im Internet öffentlich zum Kauf angeboten.

Bereits im vergangenen Jahr geriet Becker in die Schlagzeilen mit Pleite-Gerüchten. Es hieß damals, er soll 61 Mio. Euro Schulden haben. In einem Jahresrückblick im Dezember sprach Boris Becker offen über das Thema. "Es hat verdammt nochmal weh getan“, sagte der Ex-Tennis-Champion unter anderem.

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