19.04.2018 - 14:22

Superstar im Interview Mark Forster über „Sing meinen Song“, Mary Roos & Wanderlust

In der aktuellen Staffel von "Sing meinen Song" ist Mark Forster der Gastgeber. BILD der FRAU traf den Superstar zum Interview.

Foto: MG RTL D / Robert Grischek

In der aktuellen Staffel von "Sing meinen Song" ist Mark Forster der Gastgeber. BILD der FRAU traf den Superstar zum Interview.

Schon in der vierten Staffel war er dabei, jetzt tritt er in die Fußstapfen von „The BossHoss“ und begrüßt bei „Sing meinen Song“ als Gastgeber Musiker für das beliebte Tauschkonzert: Mark Forster. BILD der FRAU sprach mit dem Chartstürmer über die Sendung, seine neue Gastgeber-Rolle, Herausforderungen und seine Wander-Lust.

Am 24. April 2018 geht es wieder los: Zum fünften Mal startet die Erfolgssendung "Sing meinen Song". Mark Forster wird dabei sein Debüt als Gastgeber geben. Mit der BILD der FRAU-Reporterin sprach der Superstar aus der Pfalz über Liebeslieder, Inkognito-Brillen und die Kraft des Wanderns.

So bereitet sich Mark Forster auf "Sing meinen Song" vor

BILD der FRAU: Mark, wie hast du dich auf deine Gastgeberrolle vorbereitet?

Mark Forster: Als halber Pole und halber Pfälzer bin ich der geborene Gastgeber. Polnische Hochzeiten und Pfälzer Weinfeste liegen mir im Blut. Ich weiß, wie man eine Party schmeißt.

Womit bringst du denn dein Team in Feierlaune?

Ich habe die Ukulele von Alec und Sascha von "The BossHoss" abgeschafft und die Konfetti-Kanone eingeführt. Die macht Krach, hat einen optischen Reiz und man kann sogar was mit nach Hause nehmen.

Wie begrüßt du deine Gäste und Freunde? Gibt es da ein Ritual?

Ich sehe mich als sogenannten "Hugger“. Ich umarme gerne und viel und manchmal auch etwas zu früh. Das wird mir oft nachgesagt. Aber trotz meiner Liebkosungen ist die Runde diesmal keine Kuschelrunde. Das war letztes Mal schlimmer. Da hatte ich richtig blaue Flecken von der Kuschelei.

In der aktuellen Staffel von "Sing meinen Song" wird auch der irische Singer-Songwriter Rea Garvey zu sehen und hören sein. Vor kurzem traf BILD der FRAU auch Rea Garvey zum Interview.

Schlagersängerin Mary Roos stellt neue Herausforderungen

Mit Mary Roos ist diesmal ja auch eine Schlagersängerin dabei. Wie klappte das?

Mary ist seit 60 Jahren auf der Bühne. Wahnsinn. Wir haben sie kennengelernt als megaherzliche und sehr, sehr offene Person. Ich habe großen Respekt vor ihrer Leistung.

Fiel es dir schwer, ihr Lied "Nur die Liebe lässt uns leben" zu interpretieren?

Das ist ein sehr opulentes Stück und ein klassischer Schlager. Dieses Lied in eine Form zu gießen, die mir gefällt und dabei ehrlich von Sehnsucht und Liebe zu singen, war tatsächlich nicht einfach für mich.

Warum?

Die Worte Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft vermeide ich in meinen Liedern. Ich versuche diese Gefühle eher in Bildern zu beschreiben. Ich finde, dass es leichter ist, Gefühle zu spüren, wenn man nicht erschlagen wird von zu großen Worten.

Hast du ein Beispiel?

Wenn ich Sehnsucht meine, beschreibe ich eher die Situation, wenn man eine Fernbeziehung führt und nur miteinander skypen kann.

"Sing meinen Song": So emotional ging es tatsächlich bei den Dreharbeiten zu. Reporterin Johanna Rüdiger hat mit Mark Forster, Judith Holofernes und Johannes Strate gesprochen:

"Sing meinen Song": Der Moment, als die Stars (fast) weinen mussten
"Sing meinen Song": Der Moment, als die Stars (fast) weinen mussten

Mark Forster ganz privat: Inkognito-Brille und Jakobsweg

Seit Jahren landest du einen Hit nach dem anderen. Wirst du oft auf der Straße angesprochen?

Da habe ich einen Trick: Ich habe immer eine andere Brille in der Tasche. Wenn ich die Mütze abnehme und die anderen Gläser aufsetze, kann ich sogar unbemerkt durch den Flughafen laufen. Das hat sich wirklich bewährt.

Du wanderst gerne, vorzugsweise den Jakobsweg. Warum?

Wenn man wandert, trickst man sich selber aus. Man hat auf einmal so viel Zeit. Ich packe dann meine Stullen und eine Flasche Wasser ein und habe nichts anderes zu tun, als zu grübeln. Und der Jakobsweg dauert sechs bis acht Wochen, in denen man herrlich seinen Kopf aufräumen kann.

Beschreib mal genauer.

Da kommen so emotionale Steinchen aus dem Bauch in den Kopf hoch, die man in sich vergraben hatte. Und dann verpuffen sie plötzlich, weil es nicht mehr wichtig ist. Wenn man dann nach zwei Monaten nach Hause kommt, fühlt man sich leichter.

Du bist schnell berührt, stimmt’s? Bei der letzten Staffel hast du viele Tränchen vergossen…

Das kennen wir doch alle. Gefühle, die wir sonst wegdrücken, werden durch Musik wach gekitzelt. Wenn man etwas Besonderes erlebt und das in seinem Herzen mit einem bestimmten Lied verbindet, dann wird dieses Erlebnis auch Jahre später durch das Lied wieder hervorgeholt. Musik ist die einzige und beste Zeitmaschine, die ich kenne.

Dieses Interview erschien zuerst in der

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