21.03.2018 - 14:16

Nach Krankheit und Reha Jan Fedder kehrt zum „Großstadtrevier“ zurück

Seit Jahren ein eingespieltes Team: Jan Fedder (Mitte) und seine "Großstadtrevier"-Kollegen. Fans  mussten länger auf den Kult-Polizisten verzichten – doch jetzt kehrt der TV-Star zurück.

Foto: imago/Future Image

Seit Jahren ein eingespieltes Team: Jan Fedder (Mitte) und seine "Großstadtrevier"-Kollegen. Fans mussten länger auf den Kult-Polizisten verzichten – doch jetzt kehrt der TV-Star zurück.

Der Kultpolizist kommt endlich wieder: Nach einem krankheitsbedingten Reha-Aufenthalt kehrt Jan Fedder ins Hamburger "Großstadtrevier" zurück!

Die ARD-Kultserie "Großstadtrevier" ist ohne Jan Fedder, echter Hamburger Jung mit Kodderschnauze, nur das halbe Vergnügen. Doch die letzte Staffel musste ohne den beliebten Schauspieler auskommen: Der 63-Jährige konnte krankheitsbedingt nicht vor die Kamera. Jetzt haben die Dreharbeiten zur 32. Staffel begonnen, und der Sender hat die freudige Nachricht bekannt gegeben, dass Jan Fedder wieder an Bord sein wird.

Jan Fedder kehrt zum "Großstadtrevier" zurück

Zwar nicht von Anfang an, doch bei ARD online ist zu lesen: "Jan Fedder alias Dirk Matthies wird nach einer Reha voraussichtlich im Mai zum Team des 'Großstadtrevier' stoßen." Wegen massiver Knieprobleme war der Kult-Kiezbulle 2016 schwer gestürzt und saß danach zeitweise sogar im Rollstuhl. Fedder konnte kaum mehr laufen, weitere Dreharbeiten wären viel zu strapaziös gewesen.

Doch der Schauspieler hat noch mit weiteren gesundheitlichen Sorgen zu kämpfen: Seit einer Krebsdiagnose musste der "Großstadtrevier"-Star in den vergangenen Jahren immer wieder Zwangspausen beim Drehen einlegen, sich für mehrere Monate schon einer Strahlentherapie unterziehen.

Als Kiezpolizist Kultstatus erreicht

Seit 1992 mimt Jan Fedder den Polizisten Dirk Matthies auf dem Hamburger Kiez, ist zum Urgestein mit Kultstatus des ARD-Dauerbrenners geworden. Kein Wunder: Er spielt den Bullen einfach herrlich authentisch.

Über seine Rolle sagt er auf ARD online: "Dirk Matthies ist schon ein cooler Hund. Der denkt und spricht wie ich – dafür sorge ich schon. Dirk macht das, was er am besten kann: beobachten, mit den richtigen Leuten auf dem Kiez sprechen und mit seiner langen Erfahrung Fakten einschätzen und die Ermittlungen voranbringen (...). Mir gefällt, dass sich Dirk Matthies trotz vieler Dienstjahre eines bewahrt hat: sein Herz für die kleinen Leute."

"Wenn ich nicht mehr drehen darf, dann falle ich tot um"

Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa sagte Jan Fedder vor einem Jahr auf die Frage, wie lange er dem "Großstadtrevier" noch treu bleiben wolle: "Natürlich ist mir der Dirk ans Herz gewachsen. Inzwischen unterscheidet uns beide kaum noch etwas, ist alles fast ineinander verschmolzen.

Die Entscheidung weiterzumachen, liegt ja nicht nur bei mir, aber ich würde es gerne so lange es nur irgendwie geht. Gesundheitlich erlebe ich seit langem ein Auf und Ab. Im Moment ist es wieder ganz gut, die letzten Wochen waren es nicht. Ich kann leider nie sagen, wann, wo, wie, was." Und weiter: "Wenn ich nicht mehr drehen darf, dann falle ich tot um."

Wir freuen uns sehr, dass Jan Fedder ins "Großstadtrevier" zurückkehrt – und wünschen ihm eine riesengroße Portion Gesundheit!

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