14.03.2018 - 14:36

RTL-Wetterexperte Christian Häckls Sohn ist unheilbar krank

RTL-Wetterexperte Christian Häckl hat in der Öffentlichkeit erstmals über die Erkrankung seines Sohnes gesprochen.

Foto: imago/Horst Galuschka

RTL-Wetterexperte Christian Häckl hat in der Öffentlichkeit erstmals über die Erkrankung seines Sohnes gesprochen.

RTL-Wetterexperte Christian Häckl spricht erstmals über die schwere Erkrankung von seinem Sohn. Der 12-Jährige leidet an einem unheilbaren Gendefekt, bei ihm treten regelmäßig Tumore auf.

Die Zuschauer kennen Christian Häckl (54) als gut gelaunten Wetterexperten bei RTL. Der Österreicher ist seit 1994 für den Sender tätig und gehört somit schon zu den Urgesteinen der Nachrichtensendung. Doch jetzt spricht er erstmals über ein sehr ernstes Thema in seinem Leben. Häckls 12-jähriger Sohn Fabio ist unheilbar krank. Er leidet an einem Gendefekt.

Fabio Häckl leidet an einem seltenen Gendefekt

Fabio Häckl leidet bereits seit der Geburt an Neurofibromatose, einer seltenen Erbkrankheit, bei der sich Tumore an der Haut, im Gehirn oder im Nervengewebe bilden können. Meistens sind diese Tumore gutartig, nur in den seltensten Fällen bösartig. Bei Fabio wurde die Krankheit festgestellt, als er noch ein Baby war.

Christian Häckl: "Wir wissen nicht, ob es ihm weiterhin so gut gehen wird"

Trotz der Erkrankung soll Fabio so normal wie möglich aufwachsen. Er geht zur Schule, spielt Fußball und lernt Klavier. Im Gespräch mit "RTL" sagt Häckl: "Wir wissen nicht, ob es ihm weiterhin so gut gehen wird in drei oder fünf Jahren, aber wir hoffen es." Und Häckl erklärt weiter: "Er muss sich natürlich auch dem richtigen Leben, im positiven Sinne, stellen. Weil irgendwann ist er auch erwachsen, und dann soll er ja auch alleine durchs Leben, und da sind wir guter Dinge, dass er das schafft."

Vor Weihnachten fanden die Ärzte ein Geschwür in Fabios Kopf

Wie schnell sich der Zustand von Fabio ändern kann, zeigt eine besorgniserregende Diagnose im Winter 2017. Der Moderator erzählt: "Es war vor Weihnachten, dass bei der jährlichen Untersuchung – MRT im Kopf – ein 18 Millimeter großes Geschwür auftauchte, das im Vorjahr nicht da war." Häckl und seine Frau wollten mit dem Eingriff warten, aber "da hat der Professor zu mir gesagt: 'Also, wenn es mein Sohn wäre, dann würde ich es noch Weihnachten machen.' Und da schluckt man dann schon mal", so Häckl. Eine Gewebeprobe wurde entnommen. Nach dem Schock gaben die Ärzte jedoch Entwarnung.

Häckl möchte mit seiner eigenen Familiengeschichte auf die seltene Krankheit aufmerksam machen und mithilfe einer Spendengala Geld für die Erforschung des Gendefekts sammeln. In Deutschland leiden etwa 40.000 Menschen an Neurofibromatose. Weit häufiger ist die Einzelform, das sogenannte Fibrom – was ist das und wann muss es entfernt werden?.

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