08.03.2018 - 12:30

Neue „Let's Dance“-Moderatorin Victoria Swarovski: Mich kribbelt's schon in den Füßen!

In der elften Staffel von "Let's Dance" tritt Victoria Swarovski (rechts) in die Moderations-Fußstapfen von Sylvie Meis.

Foto: API (c) Michael Tinnefeld

In der elften Staffel von "Let's Dance" tritt Victoria Swarovski (rechts) in die Moderations-Fußstapfen von Sylvie Meis.

Victoria Swarovski spricht im Interview über ihre neuen Aufgaben als Co-Moderatorin der Tanzshow "Let's Dance". Inwieweit Vorgängerin Sylvie Meis ihr bei den Vorbereitungen half, wie oft sie privat wirklich tanzt und ob es ein Gewinner-Geheimnis für die Show gibt, verrät die Österreicherin im Interview.

Nachdem sie im Jahre 2016 die neunte Staffel der RTL-Erfolgsshow "Let's Dance" gewann, kehrt Victoria Swarovski nun auf das Tanzparkett zurück – diesmal als Co-Moderatorin an der Seite von Daniel Hartwich, der seit 2010 durch die Sendung führt. Zuvor moderierte er sieben Jahre lang gemeinsam mit Sylvie Meis, deren Zusammenarbeit jedoch im November letzten Jahres plötzlich endete.

Wie sich Victoria Swarovski auf "Let's Dance" und ihre neuen Aufgaben vorbereitet, was sie über die Jury denkt und welche Tipps sie den Teilnehmern gern auf den aufregenden Weg mitgeben würde, verrät die 24-Jährige BILD der FRAU im Interview.

Wie nervös ist Victoria Swarovski vor ihrer "Let's Dance"-Wiederkehr als Moderatorin?

BILD der FRAU: Liebe Victoria, was wollen Sie definitiv anders machen als Sylvie Meis? Haben Sie da schon feste Pläne?

Victoria Swarovski: Ich werde versuchen, mich so gut es geht auf diese neue Aufgabe vorzubereiten und mit vollem Einsatz jeden Freitag mein Bestes geben, um meinen Teil zur Erfolgsgeschichte von "Let’s Dance" beizutragen.

Wir Frauen haben ja immer das Problem, dass wir uns mit anderen vergleichen. Haben Sie Angst, mit Ihrer Vorgängerin in der neuen Staffel verglichen zu werden? Machen Sie sich darüber Gedanken?

Ich vergleiche mich nicht mit anderen, vielmehr denke ich, dass wir alle Individuen sind, die ihren eigenen Weg gehen. Sylvie war sieben Jahre lang ein Teil von "Let’s Dance" und ist vielen Zuschauern ans Herz gewachsen. Ich hoffe natürlich, dass mir das Publikum eine faire Chance gibt und ich es mit Leistung für mich begeistern kann.

Haben Sie von Sylvie vielleicht sogar Tipps bekommen, wie man souverän und lässig moderiert?

Sylvie ist eine Freundin von mir, sie hat mir gratuliert und ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben. Ich denke, am Ende ist es einfach wichtig, sich selbst treu zu bleiben und sich nicht verrückt zu machen. Ich werde, wie schon gesagt, mich so gut es geht vorbereiten und stets mein Bestes geben.

Wie werden Sie Daniels Herz für sich gewinnen? Können wir uns darauf freuen, dass Sie mit ihm tanzen werden?

Daniel und ich haben uns während meiner Zeit als Kandidatin bei "Let’s Dance" kennengelernt, und bei "Das Supertalent" haben wir dann über einen längeren Zeitraum zusammengearbeitet, wenn auch nicht direkt vor der Kamera. Mit ihm zusammen jetzt durch diese tolle Show führen zu dürfen ist eine große Ehre. Ob wir beide mal das Tanzbeinschwing? Wer weiß! (lacht!)

Im letzten Jahr feierte "Lets Dance" großes Jubiläum! Wir haben Ihnen die schönsten Momente aus zehn Jahren "Let's Dance" zusammengestellt.

Was sie über die "Let's Dance"-Jury denkt

Wie werden Sie Herrn Llambi zähmen? Mit Ihrem österreichischen Charme?

Ich habe das Feedback von Joachim, als ich noch selbst auf dem Parkett stand, immer sehr geschätzt. Er weiß ganz genau, von was er da redet, und man sollte sich die Kritik nicht all zu sehr zu Herzen nehmen. Viel mehr sollte man sie als Ansporn sehen, um sich zu verbessern. Am Ende hilft da auch kein Charme, denn für Joachim Llambi zählt einzig die Performance, die man kurz davor aufs Parkett gelegt hat.

Und haben Sie eine Idee, wie Sie Jorge besser verstehen können? Tauschen Sie sich mit Ihm über Stilettos aus, oder tanzen Sie mit ihm vielleicht Salsa nach der Show?

Ich liebe Jorge, er ist ein absolutes Unikat! Sein Temperament, seine Liebe zur Musik und zum Tanzen sagen mehr als 1000 Worte. Jorge und ich habe noch nicht zusammen getanzt, ich würde nicht ausschließen, dass wir mal zusammen das Tanzbein schwingen. Was die Schuhe betrifft, haben wir definitiv ein Thema. (lacht!)

Ohne die fleißigen Mitarbeiter hinter der Kamera würde die Erfolgssendung "Let's Dance" gar nicht funktionieren. BILD der FRAU traf im letzten Jahr die Kostümdesignerin von Let's Dance zum Interview.

Wer ist denn überhaupt Ihr Stilvorbild in der Jury? Mögen Sie Jorges kubanisches Temperament, Motsis Schlagfertigkeit oder Herrn Llambis Strenge?

Ich würde jetzt keinen dem anderen vorziehen. Die drei zusammen sind einmalig. Immer wieder witzig, dabei stets kompetent und auf den Punkt. Die Jury ist definitiv ein tragender Teil der Show und für mich mit den dreien ideal besetzt.

Zum elften Mal flimmert im Frühjahr die überaus beliebte Tanzshow "Let's Dance" über die Mattscheiben. Am Freitag, den 9. März geht es los, und RTL hat wieder einige spannende, prominente Kandidaten angeworben, die für das Format das Tanzbein schwingen. In unserer Galerie erfahren Sie, wer in diesem Jahr dabei ist:

Victoria Swarovski über Ehemann, Hochzeitstanz und Brautkleid

Kribbelt es denn in Ihren Fußsohlen, wenn Sie die Tänze sehen? Würden Sie selbst gerne wieder aufs Parkett? Tanzen Sie privat? Haben Sie einen Tanzkurs mit Ihrem Mann gebucht?

Ich liebe Musik! Musik ist meine große Leidenschaft. Die Zeit bei "Let’s Dance" als Kandidatin war, abgesehen von den Strapazen im Training, ein absolutes Highlight im meinem Leben. Ich habe mir während meiner Vorbereitungszeit DVDs mit den alten Staffeln angeschaut, und natürlich bekommt man da Lust zu tanzen. Ich denke, das geht auch den Zuschauern der Sendung so. Privat tanze ich gelegentlich mal im Club, aber um konsequent weiter Standard oder Latein zu tanzen, fehlt mir leider die Zeit.

Apropos Hochzeit: Wie kann man mit 24 Jahren eigentlich so sicher sein, den Mann fürs Leben gefunden zu haben? Und wie hat sich Ihr Leben nach der Hochzeit verändert? Wie fühlt sich das Eheleben an?

Ich habe das Glück, schon in jungen Jahren den Mann gefunden zu haben, mit dem ich durchs Leben gehen möchte, deshalb habe ich ihn auch geheiratet. Wir waren ja schon vor der Hochzeit länger zusammen, aber mit dem Eheschwur fühlt sich das Zusammensein einfach komplett an.

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Damals gab es herbe Kritik an Ihrem sehr teuren Hochzeitskleid. Wie teuer darf bei Ihnen Mode im Alltag sein? Wo kaufen Sie ein?

Ja, die Geschichte mit meinem Hochzeitskleid hat sich etwas verselbstständigt. Um es noch mal klarzustellen: Diese Summen, die da teilweise grassierten, sind nur bedingt richtig. Der Designer Michael Cinco ist ein Freund eines guten Freundes und hat das Kleid für mich in Form einer Kooperation nach meinen Vorstellungen angefertigt. Das Kleid ist mittlerweile in Dubai in einem Designmuseum ausgestellt.

Mode ist Lifestyle für mich und muss nicht unbedingt teuer sein. Im Gegenteil, ich liebe es, im Ausland auf kleinen Märkten zu stöbern und das ein oder andere wirklich günstige Teil zu erstehen. Es muss nicht immer ein teurer Designer sein, auch ich kaufe wie jede andere junge Frau das ein oder andere Teil bei den bekannten Ketten in der Fußgängerzone.

Was raten Sie jungen Frauen, die kein großes Budget für Kleidung haben: Haben Sie tolle Tipps, wie man sich günstig schick anziehen kann?

Stylish angezogen zu sein hat nichts mit einem großen Budget zu tun. Vielmehr kommt es darauf an, stilsicher zu kombinieren und auch mal etwas zu wagen. Wo man nicht sparen sollte, sind Taschen und Schuhe. Eine schöne Tasche und das passende Paar Schuhe werten jeden Look auf.

Gibt es ein "Let's Dance"-Gewinner-Rezept?

Wie hat sich Ihr Leben generell nach dem "Let’s Dance"-Sieg verändert?

Der Sieg bei "Let’s Dance" hat auf jeden Fall viele Dinge ins Rollen gebracht, ohne ihn wäre ich sehr wahrscheinlich jetzt nicht hier und würde dieses Interview geben. Für diese Chance bin ich der Produktion, RTL und jedem einzelnen Zuschauer, der für mich damals angerufen hat, auch heute noch sehr dankbar. Jetzt zurückzukehren und als Moderatorin wieder Teil dieses tollen Formats zu sein, ist irgendwie unwirklich und fühlt sich dennoch an wie nach Hause kommen.

Was braucht man, um zu gewinnen? Haben Sie drei Tipps?

Puh, ein Patentrezept gibt es da nicht. Auf jeden Fall sollte man hart trainieren und auf die Profis hören. Ich hatte mit Erich einen wirklich tollen Lehrer. Außerdem sollte man man selbst bleiben und nicht versuchen, irgendwas zu spielen. Ich denke, auch das war ein Grund, warum die Zuschauer letztlich für mich angerufen haben, weil sie mich kennengelernt haben, wie ich bin. Ein praktischer Tipp, der wirklich sehr hilfreich war: Beim Training Socken in den Tanzschuhen anziehen. Sieht nicht besonders toll aus, aber verhindert Blasen. Bei mir hat es zumindest funktioniert. (lacht!)

Dieses Interview erschien zuerst in der

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