16.02.2018 - 11:37

Für die Umwelt Queen greift durch: Kein Plastik mehr im Palast

Klare Ansage: Die Queen verbannt Plastik aus den royalen Palästen. Ab sofort gibt es nur noch Porzellan und Glas.

Foto: AFP/Getty Images

Klare Ansage: Die Queen verbannt Plastik aus den royalen Palästen. Ab sofort gibt es nur noch Porzellan und Glas.

Nicht nur das Volk schränkt den Plastikkonsum ein. Auch die Royals machen es nun: Die Queen verbietet ab sofort Plastikstrohhalme, Becher & Co. im Palast – und geht damit mit gutem Vorbild voran.

Plastikflaschen und Strohhalme adé! Plastikmüll ist bereits weltweit ein echtes Problem und immer mehr Menschen versuchen, ihre Müllproduktion einzudämmen. Jetzt gibt es sogar royale Unterstützung: Die Queen verbannt unnötiges Plastik aus dem Palast – besagt der neue Abfallplan des royalen Hauses. Grund dafür scheint ein Naturfilmer zu sein.

Queen verbannt Plastik aus dem Buckingham-Palast: Die Konsequenzen

Keine Strohhalme aus Plastik, keine Flaschen oder Trinkbecher – das klingt erst einmal plausibel. Ein wenig herausfordernd wird das Ganze jetzt aber für die Caterer, die im Palast sowie in Windsor und im Holyroodhouse-Palast Speis und Trank auftischen. Die müssen jetzt nämlich auf Gläser und Porzellangeschirr zurückgreifen. Ebenfalls sollen aber wiederverwertbare Papiertassen erlaubt sein.

Betroffen sind auch die "Royal Collection"-Cafés, die nun für Essen und Getränke zum Mitnehmen auf kompostierbare, biologisch abbaubare Behältnisse zurückgreifen sollen. Ein Sprecher des Palastes dazu: "Durchgängig durch die gesamte Organisation ist der gesamte royale Haushalt engagiert, die Belastung für die Umwelt zu reduzieren." Den neuen Abfallplan hatte der britische Telegraph in die Finger bekommen und direkt im Palast nachgefragt.

Interesse an der Umwelt im Palast hoch

Ausschlaggebend soll der Naturfilmer David Attenborough sein, deren Werke Queen Elizabeth II. sehr zu schätzen scheint. Er ist unter anderem für Dokumentationen wie die Doku-Trilogie um "Life on Earth" sowie als Moderator der BBC-One-Langzeitserie "Wildlife on One" bekannt. Während eine seiner Dokumentationen im Buckingham-Palast gezeigt wurde, scheinen sich die Queen und der Filmemacher – übrigens beide im stolzen Alter von 91 Jahren – bei angeregten Diskussionen sehr gut unterhalten zu haben. Bei so viel Einsatz scheint bei der Queen von Rente also doch noch nicht die Rede zu sein.

Die Royals scheinen insgesamt dem Umweltschutz aufgeschlossen zu sein. Auch Prinz Charles macht immer wieder mit Reden über Ozeanschäden durch Plastikabfall auf sich aufmerksam und trifft sich regelmäßig mit Handelsvertretern, Wissenschaftlern und Umweltschützern.

Unserer Meinung nach ein beispielhafter Zug der britischen Königsfamilie. Schließlich produziert die gesamte Menschheit jährlich über 300 Millionen Tonnen Plastik – von denen rund zehn Prozent im Meer landen. Laut Telegraph wird es bis zum Jahr 2050 mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben, wenn nichts unternommen wird. Zeit zu handeln!

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