24.01.2018

Management war dagegen „Bares für Rares“ ohne Horst Lichter? Fast wär's so gekommen

„Bares für Rares“ ist ungemein beliebt – nicht zuletzt wegen Horst Lichter. Dabei würde der kernige Moderator die Sendung heute nicht machen, wenn er auf sein Management gehört hätte...

"Bares für Rares" ist ein wahrer Segen fürs ZDF: Die Sendung läuft seit 2013 kontinuierlich gut, sie gilt als erfolgreichstes Format im Nachmittagsprogramm des Senders. Das Publikum fiebert mit, wenn sich unter alle dem Trödel Schätze auftun, mit denen keiner gerechnet hat, und auch sonst immer wieder Überraschungen unter den Fundstücken dabei sind.

Doch der Erfolg liegt nicht zuletzt am Moderator: Horst Lichter, auch bekannt als TV-Koch der Sendung "Lafer! Lichter! Lecker!" Der charismatische Schnurrbartträger weiß, wie er mit den Kandidaten – und auch mit dem Publikum – umzugehen hat. Das Format lebt auch von ihm und seiner offenen, direkten und herzlichen Art.

Idee für "Bares für Rares" kam unter der Dusche

Dabei wäre die Sendung um ein Haar ohne Horst Lichter an den Start gegangen – wenn er auf sein Management gehört hätte... Die ganze Geschichte hat er in der letzten "NDR-Talkshow" verraten.

Auf die Frage hin, wie das so war, die Küche gegen eine Lagerhalle zu tauschen, erzählt er dort: "Ich vergesse nie den Anruf. Dieser junge Mann, er hieß Oliver, rief mich an und sagte: 'Pass mal auf, Horst, ich war gestern Abend unter der Dusche und musste an dich denken – ich hab' da eine Idee für eine Sendung'. Ich sag: 'Unter der Dusche – und ich fall dir dabei ein. Du weißt schon, ich bin im ZDF, mach jetzt keinen Blödsinn.' Er sagte: 'Pass auf, ich erklär's dir ganz schnell: Antiquitäten, da kommen die Leute, das wird geschätzt und verkauft, und du bist mittendrin und du holst die Geschichten.'"

Horst Lichters Management war gegen die Sendung

Horst Lichter gefiel die Idee gleich – im Gegensatz zu seinem Management. Von dort bekam er die Antwort: "Sag mal, Alter, bist du wahnsinnig, du bist Koch. (...) Du bist doch kein Trödelonkel." Doch Horst Lichter blieb beharrlich – und vom Management hieß es dann, er solle in Gottes Namen halt mal sechs Folge machen, aber er solle sich nachher nicht beschweren, wenn keiner guckt...

Tja, es kam anders, es fanden sich schnell jede Menge Zuschauer ein, und der Rest ist Geschichte. Was für ein Glück, dass Horst Lichter seinen eigenen Kopf hat – und nicht auf sein Management hörte...

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Was Horst Lichters größte Leidenschaft ist – und was er nicht ertragen kann, lesen Sie hier.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer denn hinter den Menschen steckt, die den Kandidaten ihre Mitbringsel am Ende abkaufen wollen? Wir stellen Ihnen hier die "Bares für Rares"-Händler genauer vor.

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