23.01.2018

Alle müssen auf ihn warten Deswegen ist Prinz George bei seinen Mitschülern unbeliebt

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Prinz George an seinem erstem Schultag mit Papa Prinz William und Schul-Direktorin Helen Haslem.

Foto: imago/i Images

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Prinz George an seinem erstem Schultag mit Papa Prinz William und Schul-Direktorin Helen Haslem.

Seit Sommer drückt Prinz George die (Vor-)Schulbank einer Londoner Privatschule und bringt den normalen Schulalltag damit ganz schön durcheinander. Sogar den Ärger von Mitschülern und anderen Eltern zieht der 4-Jährige dadurch auf sich.

Denn seinetwegen müssen nicht nur die Klassenkameraden, sondern die gesamten Schule bereits zehn Minuten früher in der Thomas's Battersea Privatschule antreten. Nicht, um den kleinen Prinzen gebührend zu begrüßen, sondern um die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen zu absolvieren. Damit also der Unterricht pünktlich um 8.30 Uhr starten kann, müssen alle entsprechend früher da sein – eben bis auf den kleinen George. Dieser Security-Check macht auch für Familienangehörige keine Ausnahme und so muss sogar Georges Cousine Maud Windsor, Enkelin von Prinz Michael von Kent, durch den Sicherheitscheck.

So bringt Prinz George den Schulalltag durcheinander

Die Änderungen gefallen nicht allen an der Schule. Und vor allem den Unmut der anderen Eltern sollen sich Prinz William und Herzogin Kate zugezogen haben. Schließlich hätten der Thronfolger und seine derzeit mit dem dritten Kind schwangere Ehefrau in einer Mail vor Schulstart am 7. September 2017 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den royalen ABC-Schützen George keine Extra-Würste geben werde. Doch nachdem bereits nach den ersten Schultagen eine Frau versuchte, den kleinen Prinzen zu entführen, wurden die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Und das soll nicht nur die Schüler, sondern vor allem auch die anderen Eltern gewaltig nerven.

Prinz George hat keinen besten Freunde in der Schule

Auch sonst hat es der kleine George nicht leicht in der Schule. Bereits vor einigen Monaten berichtete die englische Presse, dass es ihm offenbar untersagt ist, einen besten Freund an der Schule zu haben. Nicht, weil das britische Königshaus das so vorgeschrieben hätte – die Schule selbst hat diese Regelung in ihren Statuten festgelegt. Der Schul-Leitung ist es wichtig, dass sich jeder mit jedem gut versteht. Deshalb wollte Prinz George eine zeitlang nicht einmal mehr zur Schule gehen.

Prinz George: Seine Shorts sind mehr als nur Mode

Obwohl die Verhaltensvorschriften und auch die Sicherheitsmaßnahmen in der Thomas's Battersea Schule sehr streng sind, gibt es einige Bereiche, mit denen lockerer umgegangen wird. So darf während der Schulzeit der Titel "Prinz" in der Anrede weggelassen werden und, wie seine Mitschüler, trägt auch George die Schuluniform der ehrwürdigen Einrichtung.

Diese besteht traditionell aus roten und navyblauen Shirts, Pullovern und – aufgepasst – Shorts. Ganz egal, ob Sommer oder Winter. Die kurzen Hosen seien das stilistische Kennzeichen für die Zugehörigkeit zu einer gewissen sozialen Oberschicht, berichtet Ingrid Seward, Chefredakteurin des britischen Magazins "Majesty".

Mehr Informationen rund um Georges kurzen Hosen gibt's im Video:

Darum trägt Prinz George immer kurze Hosen

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Von Muttersöhnchen und Papa-Töchtern

Aus diesem Grund sah man Prinz George auch schon vor seiner Zeit als ABC-Schützen immer in kurzen Hosen. Denn egal, ob es regnete oder die Sonne schien: der Mini-Prinz grinste immer frech in Shorts in die Kameras. "Jungs tragen kurze Hosen, bis sie acht Jahre alt sind. Das ist sehr britisch", erklärte die Expertin in einem Interview.

Schon sein Großvater Prinz Charles und auch sein Vater Prinz William folgten dieser Tradition. Ebenso traditionell werden George und seine Schwester Charlotte in der Öffentlichkeit auch den Eltern zugeschrieben. Während man Charlotte immer an Kates Seite – am liebsten noch auf Mamas Arm – sieht, entdeckt George an Papa Williams Hand die Welt.

"Kinder haben meistens eine Bezugsperson,die sie vorziehen“, sagt Psychologe Arnd Stein im Gespräch mit BILD der FRAU. "Das gibt ihnen Sicherheit." Während aber üblicherweise die Kinder sich den gegengeschlechtlichen Elternteil dafür aussuchen – daher lassen sich auch die Bezeichnungen "Papa-Tochter" und "Muttersöhnchne" ableiten –, ist das bei den britischen Royals genau umgekehrt.

Der Experte vermutet: "Ich kann mir vorstellen, dass die Kinder früh in die Rolle wachsen sollen, die sie später auszuführen haben. Ihr Weg dorthin wird geprägt, indem der Vater strikt das Rollenvorbild des Sohnes und die Mutter das Rollenvorbild der Tochter ist.“ Na, dann sind wir schon mal gespannt, was passiert, wenn Royal-Baby Nummer 3 da ist.

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