11.01.2018

Eine echte Powerfrau „Um Himmels Willen“-Star Janina Hartwig im Interview

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Janina Hartwig begeistert sie Zuschauer seit 2007 als Ordensschwester Hanna in "Um Himmels Willen".

Foto: imago/APress

Janina Hartwig begeistert sie Zuschauer seit 2007 als Ordensschwester Hanna in "Um Himmels Willen".

Im Interview mit BILD der FRAU verrät Schauspielerin Janina Hartwig, warum ihre Rolle als Schwester Hanna eine Herausforderung bleibt und wie sie privat durch ihren Sohn auf Trab gehalten wird.

Seit 2007 begeistert Janina Hartwig als Ordenschwester Hanna Jakobi in der der ARD-Sendung "Um Himmels Willen". Die 56-Jährige Berlinerin (lebt heute aber in München) hat auch nach elf Jahren weiterhin Spaß an der Rolle, den Geschichten und Herausforderungen. Auch privat wird sie auf Trab gehalten, hat sie doch einen 13-Jährigen Sohn.

BILD der FRAU sprach mit der Schauspielerin und traf eine Frau, die einfach gerne lebt!

Janina Hartwig liebt ihre Rolle und ihr Leben

Sie sind jetzt schon im 12. Jahr die Schwester Hanna. Wird das nicht langweilig?

Janina Hartwig: Nein, die Rolle bleibt spannend und schauspielerisch eine tolle Herausforderung. Ich mag die Situationen, wenn Hanna an ihre Grenzen kommt. In der letzten Staffel hatte sie sich verliebt und wollte das Kloster verlassen Abgesehen davon, dass ich singe, tanze, Fallschirm springe, American Truck fahre, steppe: Ich durfte schon so viel machen und liebe das.

Auch Wolfgang Wöller alias Fritz Wepper wird in der beliebten ARD-Sendung gerne gesehen. Zuletzt sorgten wir uns um Fritz Wepper aufgrund einer Herz-OP!

Sie sind zweifache Mutter, haben eine 30-jährige Tochter und einen 13-jährigen Sohn. Wie fühlt sich das an – mit diesem Altersunterschied zwischen den beiden?

Ich bin damit sehr glücklich. Mit 42 habe ich David bekommen. Das ist ein Glück. Aber auch schön anstrengend. Ich habe ja nicht mehr ganz die Kraft einer 30-Jährigen. Manchmal, wenn David sagt: Komm, wir müssen Fußball spielen – denke ich: Ich möchte aber sitzen. Tja, und dann schraube ich mich halt doch aus dem Sessel hoch.

Hält jung, oder?

Auf jeden Fall. Ich kenne alle Actionfilme. Ich finde es aber auch schön, dass ich für die Erziehung meines Sohnes mehr Lebenserfahrung habe. Ich sehe vieles gelassener.

Auch als Frau?

Ja, zwischen 50 und 60 hinterfragt sich eine Frau sehr. Da bei sich zu bleiben ist wichtig.

Erlauben Sie sich auch mal schwach zu sein?

Klar, zum Frausein gehören beide Seiten: Wir sind stark – aber manchmal wollen wir eine Schulter zum Anlehnen. Stark sein bedeutet für mich, erkannt zu haben, was ich möchte und wie ich nicht leben will. Diese Klarheit macht manchen Männern Angst.

Machen Sie sich viele Gedanken um Ihr Aussehen?

Ich fühle mich gerne fit und gesund. Wenn ich zu wenig Schlaf habe, dann bin ich nicht mehr bei mir. Also muss ich auf mich aufpassen. Was mir nicht immer gelingt, ich lebe ja so gern (lacht).

Dieses Interview erschien zuerst in der BILD der FRAU Nr. 2.

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