11.01.2018

So möchte er altern ... Til Schweiger träumt von einer Senioren-WG auf Mallorca

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Kinostar Til Schweiger ist wie immer rastlos unterwegs: Neben Kinofilmen lässt er neuerdings auch seinen eigenen Wein produzieren.

Foto: imago/Future Image

Kinostar Til Schweiger ist wie immer rastlos unterwegs: Neben Kinofilmen lässt er neuerdings auch seinen eigenen Wein produzieren.

Unsere Reporterin hat sich mit Kinostar Til Schweiger auf ein Glas Wein getroffen. Was der Schauspieler von Wein aus dem Supermarkt hält und wer in seine Senioren-WG auf Mallorca einziehen darf, erfahren Sie im Interview.

Für dieses Interview hat Til Schweiger BILD der FRAU-Reporterin Wibke Thiedemann in sein Hamburger Restaurant "Barefood Deli" eingeladen. Bei einem Glas Wein plauderten die beiden über gute Tropfen, durstige Kinder und Lebenspläne.

Til Schweiger macht jetzt Wein

BILD der FRAU: Herr Schweiger, Sie machen jetzt also auch in Wein. Bin gespannt – zum Wohl!

Til Schweiger: Prost! Und ...?

Schmeckt super, Ihr Chardonnay. Was macht Sie – außer der Tatsache, dass Sie schon das eine oder andere Gläschen Wein getrunken haben – zum Weinexperten?

Eigentlich genau das (lacht). Ich weiß viel über Wein, habe mich viel mit Weinliebhabern ausgetauscht und schon immer lieber Wein als Bier getrunken.

Sie haben in der Toskana und in Rheinhessen drei Weine für Ihre Marke "From Grape Til Wine" kreiert. Luna, Luna Marie und Emma Tiger Super T heißen die – da fehlt doch ein Wein für Ihre dritte Tochter Lilly!

Der kommt noch. Die Rosé- und Prosecco-Linie wird Lilly heißen. Die Weine haben wir auch bereits ausgesucht, die schieben wir nach und nach in den Markt. 14 Weine werden es jetzt erst mal.

Seine Kinder stürmen schon mal den Weinkeller

Gibt es bei Ihnen auch mal 'nen günstigen Wein aus dem Supermarkt?

Wenn ich weiß, dass es ein guter ist – gerne! Ich würde nie den Namen bezahlen.

Haben Sie einen Weinkeller?

Einen sehr bescheidenen, aber der ist leer.

Haben Ihre erwachsenen Kinder dort Zutritt?

Genau, der ist leer wegen denen (lacht). Nein, natürlich nicht. Aber die Kinder haben mit ihren Freunden schon mal Weine vernichtet, von denen sie gar nicht wussten, was das Tolles ist. Und meine Ex auch. Sie hat mal eine Magnum-Flasche von Antinori mit einer Freundin "geköpft". Von der Flasche gab es nur 800 Stück, der Wein war mehrere Tausend Euro wert. Ich bin ein großzügiger Mensch, aber das hat mich damals schon erschüttert.

*Übrigens: So sieht Til Schweigers Zuhause aus ...

"Alles, was ich mache, mache ich gerne"

Sie sind längst mehr als "nur" Schauspieler, sondern auch Regisseur, Autor, Produzent, Wirt Gibt's irgendwann den Punkt, an dem Sie denken: Mehr schaffe ich nicht!?

Wenn der Punkt kommen würde, würde ich sagen: Okay, das war's. Aber alles, was ich mache, mache ich gerne. Das ist positiver Stress. Einen Film zu drehen, das ist für mich keine Arbeit, das ist Freude – wenn ich den selber mache.

Sie haben einen kleinen Film von Ihrer Weinreise gedreht. Wäre so ein Weingut in der Toskana Ihr Aussteigertraum?

Meinen Aussteigertraum habe ich schon seit dreißig Jahren. Ich habe zu meinen besten Kumpels gesagt: Wir ziehen alle auf meine Mallorca-Finca, machen eine Alters-WG auf und suchen uns so richtig hübsche Krankenschwestern und Altenpflegerinnen, die sich um uns kümmern (lacht).

Und was ist – wenn Sie dann wieder vergeben sein sollten – mit den Frauen?

Die können mitkommen, wenn sie cool sind. Und bekommen vielleicht auch schicke männliche Pfleger.

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