06.12.2017 - 13:54

Ehrung für Formel-1-Star Ex-Team-Chef Todt: „Michael Schumacher kämpft weiter!“

Nach seinem schweren Ski-Unfall befindet sich Michael Schumacher noch in der Reha. Der Formel-1-Champion wurde jetzt in die Hall of Fame aufgenommen.

Foto: imago/ZUMA Press

Nach seinem schweren Ski-Unfall befindet sich Michael Schumacher noch in der Reha. Der Formel-1-Champion wurde jetzt in die Hall of Fame aufgenommen.

Vor rund vier Jahren ist Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher beim Skifahren verunglückt. Bei einer großen Ehrung hielten seine Managerin und sein Ex-Teamchef emotionale Reden.

Seit seinem schweren Ski-Unfall am 29. November 2013 hat sich Michael Schumacher aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Wie es dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister seitdem gesundheitlich geht, ist nicht bekannt. Nun hat Schumacher eine besondere Ehrung erhalten.

Managerin Kehm spricht über Michael Schumacher

Der Automobilweltverband Fia hat in Paris seine “Hall of Fame“ gegründet. Alle 33 Weltmeister der Formel 1 seit 1950 wurden zu Beginn in die Ruhmeshalle aufgenommen. Michael Schumacher konnte selbst nicht anwesend sein, der 48-Jährige befindet sich weiterhin in der Reha. Seine langjährige Managerin Sabine Kehm nahm stellvertretend für Schumacher die Ehrung entgegen. Dabei sagte sie: "Wir alle wissen, Michael sollte selbst hier sein, und ich bin sehr sicher, dass er es lieben würde, hier zu sein."

Und sie sagt weiter: "Was Michael so besonders gemacht hat, was ihn so erfolgreich gemacht hat, war, dass er – wie jeder in diesem Raum – eine Liebe und Leidenschaft für diesen Sport hatte. Er hatte immer nur den höchsten Respekt vor allen, die in diesem Raum sind und hätte sich sehr geehrt gefühlt", so Kehm über die Aufnahme des Rekordweltmeisters in die Hall of Fame.

Jean Todt: "Michael kämpft weiter!"

Auch Schumachers ehemaliger Teamchef Jean Todt äußerte sich. Den Franzosen verbindet mit Schumacher eine langjährige Freundschaft. Zusammen feierten sie zwischen 1999 und 2004 fünf WM-Titel bei Ferrari. Fia-Boss Todt sagte in Paris: "Ich hätte es gerne gesehen, wenn er heute Abend hier dabei gewesen wäre. Michael kämpft weiter!"

Todt erklärte weiter: "Ich bin froh, dass ich Sabine hier habe. Ich wollte, dass Mick heute Abend kommt. Aber er testet in Spanien, und Corinna weilt gerade in den Vereinigten Staaten", sagte Todt. "Aber der Kampf geht weiter. Michael ist jemand sehr Besonderes, jemand ganz Besonderes für den Motorsport. Für mich ist er etwas Besonderes, er ist ein Freund."

Und Todt erinnerte sich noch einmal an einen besonderen Moment mit Schumacher. "Wir haben die Saison 2000 mit dem Titel beendet, aber als die Saison 2001 bevorstand, fragte er mich ganz schüchtern – und er ist ein schüchterner Typ, auch wenn er arrogant wirkt –, ob ich ihm in Fiorano ein paar Runden erlauben würde, um sicherzugehen, dass er es noch kann. Er war immer voller Zweifel, ob er ein guter oder ein nicht so guter Fahrer ist. Dann testete er, und es war nicht so schlecht", so Todt.

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