24.10.2017 - 11:45

Blitz-Abschied & kein Wasser „Bauer sucht Frau“: So turbulent startete die Hofwoche

Marlies staunt über die Küche des charmanten Schweizers André aus dem Kanton Fribourg.

Foto: MG RTL D

Marlies staunt über die Küche des charmanten Schweizers André aus dem Kanton Fribourg.

Bei „Bauer sucht Frau“ hat die Hofwoche angefangen. Dabei ging es ganz schön turbulent zu. Eine Frau ist bereits nach zwei Stunden wieder abgereist.

Nach dem Kennenlernen beim Scheunenfest folgte am Montagabend bei der RTL-Kuppelshow "Bauer sucht Frau" der Beginn der Hofwoche. Eigentlich sollte die Liebe im Mittelpunkt stehen, aber nach der Ankunft der Herzdamen ging es nicht auf allen Höfen harmonisch zu...

Zwei Frauen sind zu viel für André

Bei Bauer André wollte es mit der Liebe noch nicht so richtig klappen. Erst musste der 59-Jährige das Scheunenfest absagen, weil er niemanden gefunden hatte, der seine Tiere in der Zeit betreuen konnte, dann der nächste Rückschlag – aber alles der Reihe nach...

Aus allen Zuschriften durfte André nun zwei Herzdamen auswählen, die ihn auf dem Hof besuchen. Heike (55, Arzthelferin) und Marlies (58, Gymnastiktrainerin) machten sich auf den Weg zum Schweizer. Das erste Kennenlernen fand in einem Gasthof des Heimatorts statt. André war von beiden Damen so begeistert, dass er sie beide mit auf den Hof nehmen wollte, deshalb fragte er höflich: "Habt ihr Interesse, beide zu mir in mein Chalet zu gehen?"

Marlies und Heike ließen sich nicht zweimal bitten und nahmen die Einladung an. Aber: Es gab ein Problem. In Andrés Auto war nicht genügend Platz für ihn, die Damen und die Koffer. So wurden die beiden Frauen kurzerhand auf die Ladefläche von Andrés Kombi verfrachtet. Über holprige Feldwege fuhr André seine wertvolle Fracht schließlich nach Hause.

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Kein fließendes Wasser

Auf dem Hof angekommen folgte der nächste Schock. Zumindest für die Frauen. André hat kein fließendes Wasser im Haus. Überall stehen Wassertanks herum, aus denen man sich bedienen kann. Der Bauer erklärt, dass ein Leben ohne Klo-Spülung gar kein Problem ist: "Wenn sie haben ihre Sache gemacht, sie nehmen die Eimer und sie rühren einfach alles drin.“

Marlies und Heike waren nicht ganz so begeistert von der Wassereimer-Lösung, nein, – sie waren sogar entsetzt. Heike: "Kein fließend Wasser, das ist ein richtiges Problem für mich. Wenn ich Ziegen ausmiste, dann will ich im Anschluss duschen." Auch Marlies ätzt: "Für mich ist das Bad ein No Go!"

André konnte die Aufregung der Damen nicht so recht verstehen: "Die heutige Zivilisation gefällt mir nicht. Ich liebe die Natur, ich brauche das nicht. Ich habe für jede Frau eine Matratze vorbereitet, ich habe alles geputzt, war im Stress mit Staubsauger und alles."

Trotz des Schreckens blieben beide Frauen über Nacht bei ihm. Anders erging es Herbert. Ihm lief die Frau schon vor der ersten Nacht auf dem Hof weg.

„Bauer sucht Frau“: Die Bauern aus Staffel 13 und ihre Herzdamen – klicken Sie sich durch:

Claudia hat Herberts Hof nach zwei Stunden wieder verlassen

Dabei hatte alles so gut begonnen bei Herbert und Claudia. Zur Begrüßung gab es einen Kuss auf den Mund. Danach ging es mit der Kutsche zum Hof. Claudia war begeistert: "Das war so richtig schön romantisch. Endlich mal ein Gentleman, den ich kennengelernt habe. Ich habe mich wie eine Prinzessin gefühlt!"

Es sollte der letzte Prinzessinnen-Moment für Claudia sein...

Auf dem Hof von Kutscher Herbert angekommen, fing der Graus für Claudia an. Während der Tour durch das geräumige Bauernhaus war Claudia anfangs nur "mulmig", aber das Gefühl wurde nicht besser: "Als ich dann das ganze Durcheinander sah, da war mir überhaupt nicht mehr gut“, so die 44-Jährige weiter. Vor allem der zugemüllte Dachboden und das Gästezimmer sorgten für Entsetzen bei Claudia: "Das hat mich schon sehr schockiert, wie man da so leben kann."

"Das ist schon grenzwertig"

Herbert kann Claudias Reaktion nicht nachvollziehen: "Mein Schlafzimmer und Gästezimmer ist auch schön. Der Rest ist einfach noch im Bau und muss noch gemacht werden. Aber sonst ist das doch in Ordnung." Aber nichts war in Ordnung – beim Abendessen knallte es erneut. Claudia war einfach nicht begeistert von dem Brot mit Butter und Käse. "Für das Abendbrot hätte ich mir gewünscht, dass wir das gemeinsam zu uns genommen hätten, das man gefragt hätte, soll ich noch irgendetwas besorgen, dass man mir anbietet ein paar Häppchen zu machen. Das ist schon ganz schön grenzwertig", so Claudia.

Nach rund zwei Stunden war es Claudia dann genug. Sie packte ihre Koffer und verließ Herbert. Der blieb enttäuscht zurück: "Ich kann nicht verstehen, dass sie mir keine Chance gegeben hat", klagt Herbert. "Das hat mir sehr, sehr weh getan."

Doch noch ein Happy End für Herbert

Was die Zuschauer im Fernsehen nicht sehen konnten: Nach der Blitzabreise von Claudia gibt es für den fleißigen Kutscher Herbert ein dickes Happy End in Sachen Liebe.

Seine neue Liebe ist Anika. Die zweifache Mutter (4 Monate und 11 Jahre) wohnt nur wenige Kilometer von Herbert entfernt. Doch warum hat es nicht früher gefunkt? Herbert: "Anika hatte sich vor längerer Zeit mal bei mir für mein Gasthaus Lindenhof als Bedienung beworben. Doch dann haben wir uns aus den Augen verloren. Vor ein paar Wochen, kam sie zu mir zum 'Tag der offenen Tür' und da hat es dann sofort gefunkt. Wir passen perfekt zusammen, haben den gleichen Humor und sie mag mich und meinen Hof genauso wie wir sind. Und ich mag Anika und ihre beiden süßen Kinder noch viel mehr…."

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So lief es bei den anderen Bauern

Klaus: Der 56-jährige Hesse hat die Thailänderin Tiwaporn zu Gast. Anfangs wollen die Funken noch nicht sprühen. Auch bei ihnen gibt es ein wenig Knatsch ums Essen. Klaus serviert Spiegelei auf Papptellern. Zum Abend hin läuft es aber immer besser bei den beiden. Und Klaus ist sogar überzeugt: "Da ist eine, die kann mir beim Spülen helfen. Da habe ich gewusst, das ist die Richtige."

Günter: Sie scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Günter und Rosi verstehen sich prächtig.

Klaus Jürgen: Seine Herzdame ist nicht überall willkommen. Klaus Jürgens Mutter hätte eigentlich gerne, dass Christa den Hof wieder verlässt. Aber der 44-Jährige will der Liebe eine Chance geben. Ob sie das wirklich hat, zwischen schmutzigem Geschirr und verdreckter Dusche, das bleibt abzuwarten. Christa ist skeptisch: "Eine gewisse Grundhygiene finde ich sehr wichtig."

Reinhold: Sigrid und Reinhold scheinen auf einer Wellenlänge zu sein. Wie dieser Dialog beweist. Reinhold: "Ich habe dein Bett neu bezogen und dir ein paar Blümchen hingestellt." Sigrid: "Das hast du aber schön gemacht!"“ Reinhold: "Ja, da hast du Recht. Ich habe mir auch Mühe gegeben." Mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Ein Bauer, der sich Mühe gibt – den sollte sich so mancher Kandidat als Vorbild nehmen.

Gerald: Der Bauer aus Namibia hat gleich zwei Herzdamen eingeladen. Christine und Anna gefallen dem Farmer "gleich gut".

Mehr zu "Bauer sucht Frau" lesen Sie hier.Wie es weitergeht in Staffel 13 das erfahren Sie immer montags um 20.15 Uhr bei RTL.

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