05.10.2017 - 11:40

Horror-Sturz in ARD-Show Peter Kraus: Mein Schulterbruch ist „die Höchststrafe“

Peter Kraus geht es nach dem Schulterbruch nicht gut. Der 78-Jährige muss wahrscheinlich operiert werden.

Foto: imago/Eibner

Peter Kraus geht es nach dem Schulterbruch nicht gut. Der 78-Jährige muss wahrscheinlich operiert werden.

In der ARD-Show „Spiel für Dein Land“ hat sich Sänger Peter Kraus schwer an der Schulter verletzt. Nun spricht er über den Horror-Sturz und die Folgen.

Am Samstag hat sich Peter Kraus bei in der TV-Show die Schulter gebrochen. Der 78-Jährige war bei einem Fangspiel mit "Tatort"-Star Axel Prahl zusammengestoßen, anschließend fiel Sportmoderator Marcel Reif auf den am Boden liegenden Sänger. Kraus musste nach der Show ins Krankenhaus. Jetzt spricht er über den Horror-Sturz und seine Folgen.

Operation oder nicht?

Kraus sagt gegenüber "BILD": "Der Bruch ist ziemlich glatt durchgegangen. Es war im Nachhinein gut, dass wir nach der Sendung direkt in die Klinik sind und ich professionell versorgt worden bin." Trotzdem scheint er nicht um eine Operation herumzukommen. "Die Chancen sind gering, dass wir den Bruch durch Ruhelegung heilen können", sagt der der österreichische Sänger der Zeitung nach einer Untersuchung im Wiener Herz-Jesu-Krankenhaus.

>> Peter Kraus: Schulter-OP nach Unfall in TV-Show

Kraus soll derzeit von einem Arzt zum nächsten fahren. "Leider hat sich mein Schulterknochen in den vergangenen Tagen ungünstig nach innen verschoben, was eine Heilung ohne Operation unwahrscheinlich macht. Mir wurde jetzt unter der Achsel ein neuer Verband angelegt, der den Knochen wieder in seine richtige Position schieben und stabilisieren soll.“

"Im Nachhinein war es Blödsinn"

Auch wenn keine Operation nötig sein sollte, wird Kraus lange eingeschränkt sein. Er sagt: "Ich könnte Glück haben, dass die Schulter von allein wieder zusammenwächst und ich keine OP brauche. Allerdings muss ich dann drei Monate lang einen Verband tragen und darf mich kaum bewegen. Für einen Musiker wie mich ist das natürlich Höchststrafe."

Die Verletzung wirft die Pläne von Kraus mächtig durcheinander. Seine Konzerte Mitte Oktober sind abgesagt. Ein Comeback scheint bis Jahresende nicht möglich. "Im Nachhinein war es Blödsinn, bei diesem Spiel mitzumachen. Aber es lässt sich nun nicht mehr ändern", so Kraus.

Kritik auch von Marcel Reif

Die ARD und die Macher der Show müssen nun harte Kritik einstecken. Auch Marcel Reif, der in der TV-Show von Moderator Jörg Pilawa auf Kraus gefallen war, fand klare Worte: "Das war ein kindisches Spiel mit uns älteren Herrschaften, was in so einer Show eigentlich nichts zu suchen hatte. Hätte ich vorher mehr Zeit gehabt zum Überlegen, hätte ich mich entschieden, es nicht zu machen. Es war Blödsinn. Das muss man ganz klar so sagen."

Kraus will im März 2018 wieder auf der Bühne stehen. Wer nach dem Horror-Sturz für den finanziellen Schaden gerade stehen muss, wird aktuell noch geklärt. Zunächst einmal geht es aber darum, dass der Sänger wieder gesund wird. Wir wünschen ihm auf jeden Fall gute Besserung.

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