29.09.2017 - 13:47

Striktes Protokoll Das passiert, wenn Queen Elizabeth II. stirbt

Queen Elizabeth II. nimmt trotz ihrer 91 Jahre noch an vielen royalen Verpflichtungen teil. Doch was passiert, wenn sie stirbt? Für den Fall scheint es bereits ein striktes Protokoll zu geben.

Foto: imago/Matrix

Queen Elizabeth II. nimmt trotz ihrer 91 Jahre noch an vielen royalen Verpflichtungen teil. Doch was passiert, wenn sie stirbt? Für den Fall scheint es bereits ein striktes Protokoll zu geben.

Englische Medien berichten, dass sich Prinz William, Kate Middelton und die weiteren Mitglieder der royalen Familie auf den Tod von Queen Elizabeth II. vorbereiten sollen. Für den Fall, dass die Queen stirbt, gibt es ein striktes Protokoll, das bereits ausgearbeitet wurde.

Elizabeth II. ist seit 1952 Königin von England. In letzter Zeit wurde vermehrt darüber spekuliert, ob die 91-Jährige ihr Amt bald niederlegen wird. Elizabeth II. scheint daran aber nicht zu denken. Großbritannien bereitet sich dennoch darauf vor, wenn die Queen eines Tages nicht mehr da ist. Für den Fall, dass sie stirbt, gibt es bereits ein striktes Protokoll. Und das könnte schon bald zum Einsatz kommen...

Auch wenn die Queen noch einige royale Termine wahrnimmt, soll ihr Gesundheitszustand nicht mehr gut sein, das zumindest berichten englische Medien. Demnach wird im Königshaus bereits mit dem Schlimmsten gerechnet. Boulevardmedien wie "Celeb Dirty Laundry" wollen erfahren haben, dass im Buckingham Palast längst alles für das Ableben von Queen Elizabeth II. vorbereitet ist. Wenn es soweit ist, dann wird sich nicht nur das Leben der royalen Familie verändern.

>> Queen Elizabeth: Geht sie nun auch in Rente?

Geheimcode für den Tod der Queen

Es sind vier Wörter, die das Leben in Großbritannien auf den Kopf stellen werden. "London Bridge is down." – dieser Satz soll der Geheimcode sein, der den Tod von Königin Elizabeth II. verkündet und am entsprechenden Tag Premierministerin Theresa May zugetragen werden soll, das berichtete bereits vor einigen Monaten der "Guardian".

Danach werden die 15 Regierungen des Commonwealth Realms außerhalb des United Kingdoms informiert. Etwa Australien, Kanada oder Neuseeland. Die Öffentlichkeit wird erst einige Zeit später vom Ableben der Queen erfahren.

Genauer Plan für das Ableben der Königin

Schon seit mehr als 50 Jahren wird geplant, was wer wann im Todesfall der Queen zu tun hat. Seit etwa 20 Jahren werde daran bis ins letzte Detail gefeilt, berichten englische Zeitungen. Die Beteiligten, darunter Regierungsvertreter und Armee, sollen sich zwei- bis dreimal im Jahr treffen und den Plan überarbeiten. Der Buckingham-Palast gibt bisher zu dem Bericht des "Guardian" keinen Kommentar ab.

Das sind die Details, die ein Insider der Zeitung verraten haben soll:

  • Zwölf Tage lang soll die offizielle Trauer dauern. Klamauk und Satire des Senders "BBC" seien dann unerwünscht. Andere Sender müssen müssen ihr Programm nicht ändern, werden es aber sehr wahrscheinlich genauso handhaben wie die "BBC".
  • Das Volk soll sich in Westminster Hall von der Königin verabschieden. Dort soll der Leichnam aufgebahrt werden. Der Palast rechnet mit einer halben Million Menschen.
  • Die Beerdigung soll in der Kirche Westminster Abbey stattfinden. Etwa 2.000 Gäste werden erwartet, darunter viele Politiker.
  • Der Union Jack, die britische Flagge, wird überall auf Halbmast wehen.
  • Kondolenzbücher werden in allen britischen Botschaften der Welt ausgelegt und die Londoner Börse wird am Tag von Elizabeths Beerdigung nicht öffnen.
  • Nummer 1 als Thronfolger ist Prinz Charles. Er ist direkt nach dem Tod der Queen der neue König. Auch seine Krönung ist längst bis ins letzte Detail vorbereitet. Charles soll schon einen Tag nach dem Tod der Queen, um 11 Uhr, als neuer König vorgestellt werden.
  • Die britische Hymne wird jetzt nicht mehr "God save the Queen" lauten, sondern wieder "God save the King".
  • Die Währung, das britische Pfund, wird neu gedruckt, weil jede Note Queen Elizabeth II. zeigt. Genauso wird mit den Briefmarken verfahren.
  • Die Beerdigung der Queen wird die größte, die die Welt jemals gesehen hat. Durchgeführt wird sie vom Erzbischof von Canterbury.
  • Der Sarg mit der Queen wird mit Waffenschutz von Westminster Hall durch die Straßen zur Westminster Abbey überführt.
  • Begraben wird Elizabeth II. wahrscheinlich in der Kapelle St. George’s Chapel in Windsor Castle, wo auch ihre Mutter und ihr Vater liegen.

>>

So bereiten sich Kate Middleton und Prinz William vor

Kate Middleton und Prinz William nehmen bereits jetzt zu allen öffentlichen Terminen und Auslandsreisen Trauerkleidung mit, die sie nach dem Ableben der Königin tragen werden. Denn nach Elizabeths Tod wird erwartet, dass alle Angehörigen des britischen Königshauses einheitlich schwarz in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

>> William und Kate: Drittes Kind ist unterwegs

Die Königin hat bereits Ämter niedergelegt

Die Königin hat bereits einige Pflichten abgelegt. Zum Jahreswechsel hat sie einige Ehrenämter abgegeben. Und auch Prinz William, die Nummer zwei der Thronfolge, entlastet Elizabeth II. regelmäßig bei royalen Pflichten.

>> Warum Prinz George nicht mehr zur Schule gehen will

Wird Elizabeth II. zurücktreten?

Seit nunmehr 65 Jahren ist Elizabeth II. auf dem Thron in England – und ihr Volk liebt sie noch immer. Zu ihrem 21. Geburtstag sagte sie, dass sie ihr "ganzes Leben, sollte es kurz oder lang werden" ihren Untertanen widmen wolle. Und den Satz scheint die 91. Jährige ernst zu nehmen.

Queen Elizabeth: Ein bewegtes Leben in Bildern – klicken Sie sich durch:

Das passiert, wenn Prinz Philip stirbt

Elizabeths Mann, Prinz Philip, ist mittlerweile offiziell in Rente. Gesundheitlich hat der 96-Jährige immer mehr Probleme. Was nach seinem Ableben passiert, darüber hat jetzt der "Independent" spekuliert. Die englische Zeitung schreibt, dass es relativ unklar ist, ob "ein Staatsbegräbnis abgehalten werden muss, wenn jemand anderes als der Monarch stirbt". Fest steht jedoch, dass der Palast zunächst die "BBC" informieren wird, die die traurige Nachricht dann in der Welt verbreitet.

Anschließend ist mit einer Staatstrauer von acht Tagen zu rechnen, bei der alle Flaggen – mit Ausnahme der Royal Standard Flag auf dem Buckingham Palast, die die Monarchie an sich symbolisiert – auf Halbmast wehen. Auch die Staatsgeschäfte sollen in dieser Phase ruhen.

Seine letzte Ruhestätte findet Philip mutmaßlich in den Frogmore Gardens, die an Schloss Windsor angrenzen. Dort ruhen bereits die Ururgroßeltern seiner Frau – Queen Victoria (†81) und ihr Ehemann Prinz Albert (†42).

Mehr zu Royals

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen