22.08.2017

Royales Queen Elizabeth: Geht sie nun auch in Rente?

Queen Elizabeth als Rentnerin? Das kann und mag sich keiner vorstellen!

Foto: Imago

Queen Elizabeth als Rentnerin? Das kann und mag sich keiner vorstellen!

Vor wenigen Wochen verabschiedete sich Prinz Philip in den Ruhestand. Nun wird spekuliert, die Königin bereite ebenfalls ihren Rückzug vor.

Ist es nur eine Meldung, die das Sommerloch stopfen soll, oder stimmt es wirklich, was die britische Boulevardpresse derzeit schreibt: Queen Elizabeth bereite ihren Rückzug vom Thorn vor, um ihrem Ehemann Prinz Philip in den Ruhestand zu folgen.

Verdient hätte sie es ja

Verstehen könnte man die mittlerweile 91 Jahre alte Monarchin in jedem Fall. Schließlich regiert die dienstälteste Königin der Welt bereits seit über 65 Jahren! Doch zu den immer wieder auftauchenden Gerüchten über eine bevorstehende Abdankung hat weder sie sich, noch das britische Königshaus jemals wirklich geäußert. Und royalen Insidern kommen auch die jüngsten Spekulationen ziemlich unwahrscheinlich vor. "Ihre Majestät ist sich ihres Alters bewusst und will sicherstellen, dass die Übergabe der Krone reibungslos abläuft, wenn die Zeit gekommen ist", zitiert die "Daily Mail" ein nicht weiter genanntes ehemaliges Mitglied des königlichen Haushalts. Die Vorbereitungen sollen auf Hochtouren laufen.

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Diszipliniert, gesund und gute Gene: Königin Elizabeths Geheimrezept

Die Königin ist trotz ihres hohen Alters eine unwahrscheinlich disziplinierte Persönlichkeit. Ihre Termine meistert sie mit größter Präzision und bewahrt - zumindest in der Öffentlichkeit - immer ihre Haltung. Wenig Alkohol, eine gesunde Ernährung und die beste medizinische Versorgung tragen sicher einen großen Teil dazu bei, dass sie sich guter Gesundheit erfreut. Doch auch die Gene spielen vermutlich eine Rolle - ihre Mutter, Queen Mum, wurde immerhin 102 Jahre alt.

Ein Rücktritt? Undenkbar!

Ein Rücktritt kommt für die Königin auch aus traditionellen Gründen eigentlich nicht in Frage. Anders als beispielsweise in den Niederlanden, wo Königin Beatrix das Zepter im Jahr 2013 an ihren Sohn übergeben hat, kommt eine Abdankung bei den Briten nicht in Frage. Hier ist man Regent auf Lebenszeit - außer die politischen Geschicke erfordern etwas anderes.

Als Queen Elizabeths Onkel 1936 abgedankt hat, weil er sich für die Liebe zu einer Bürgerlichen entschieden hat, stürzte das die britische Monarchie in eine tiefe Krise - und brachte Königin Elizabeths Vater auf den Thron. Vor 65 Jahren trat sie, nach dessen Tod, das Erbe der Krone an. Und so schwer es ihr manchmal vielleicht fallen mag, sie trägt dieses Amt mit Würde. Selbst, wenn sie vorübergehend oder dauerhaft ausfallen würde, kann ihr Nachfolger nur Regent, aber zu ihren Lebzeiten kein König werden.

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Es kann nur einen geben: Prinz Charles ist der zukünftige König!

Und auch die Frage der Nachfolge wird immer wieder debattiert - allerdings nicht im britischen Königshaus. Es steht überhaupt nicht zur Diskussion, dass ein anderer als Prinz Charles (68) der Königin auf den Thron folgen wird. Zwar erfreut sich Prinz William (35) mit seiner Frau Kate (35) und den beiden zauberhaften Kindern George (4) und Charlotte (2) deutlich größerer Beliebtheit, aber die Thronfolge ist kein demokratischer Akt. Und so steht Prinz Charles, obwohl er bereits im regulären Rentenalter ist, seine wahre Berufung eigentlich noch bevor!

Nach und nach werden die folgenden Generationen aber bereits auf ihre Rollen vorbereitet. Zunehmend gibt Königin Elizabeth Aufgaben an ihren Sohn und ihren Enkel und deren Familien ab. Und auch Prinz Harry (32) wird stärker in die Pflicht genommen. Früher hatte Queen Elizabeth auch ihren Mann an ihrer Seite, der mit oder ohne sie viele Termine absolvierte. Doch Prinz Philip hat sich vor wenigen Wochen in den Ruhestand verabschiedet. "Ihre Majestät", so hieß es damals in der Presseerklärung des Königshauses über Queen Elizabeth, "wird das volle Programm ihrer offiziellen Verpflichtungen fortführen mit der Unterstützung der königlichen Familie." Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

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