20.06.2017

TV-Show "Bares für Rares" Horst Lichter: Ich bin ein Menschenliebhaber

Horst Lichter, den sympathischen Moderator der Sendung "Bares für Rares", muss man einfach mögen.

Foto: imago/APP-Photo

Horst Lichter, den sympathischen Moderator der Sendung "Bares für Rares", muss man einfach mögen.

Wenn Horst Lichter in der ZDF-Show "Bares für Rares" außergewöhnliche Sammlerstücke vorstellt, macht er das mit viel Herzblut. Dafür lieben ihn die Zuschauer.

Seit Anfang an ist "Bares für Rares" ein absoluter Quotenerfolg. Was zunächst 2013 auf dem Spartensender ZDFneo begann, wechselte schnell ins Hauptprogramm vom ZDF und bekam dort vor zwei Jahren einen werktäglichen Sendeplatz im Nachmittagsprogramm.

Zu Verdanken ist der Trödelhype nicht zuletzt Horst Lichter, Moderator der Sendung und selbst begeisterter Sammler. Mit seinen liebevollen und vor allem "menschelnden" Gesprächen macht er nicht nur den außergewöhnlichen Trödel erlebbar, sondern präsentiert auch die Menschen und die Story dahinter. Er begegnet seinen Gästen auf Augenhöhe, hat Verständnis für manch einen Spleen und ist für jede verrückte Idee zu gewinnen. So nimmt er den Zuschauer mit auf eine Reise und erzählt Geschichten, die rühren und berühren.

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"Ich kann es nicht ertragen, wenn Menschen vorgeführt werden"

Das Feingefühl des TV-Kochs ist dabei alles andere als eine Masche – er kann gar nicht anders. "Ich selber bin Menschenliebhaber, das ist meine größte Leidenschaft", sagt er im Interview mit VIP.de. "Ich kann diese Formate nicht ertragen, in denen Menschen vorgeführt werden."

Vorgeführt werden bei "Bares für Rares" tatsächlich nur die Raritäten und Kuriositäten – vom noch fahrtüchtigen Studebaker-Oldtimer, Baujahr 1919, bis zur Brautkrone aus dem Schwarzwald ist vieles dabei. Einiges würde der Sammler in Horst Lichter gerne selber behalten. Schon seit seiner frühesten Kindheit bringt er "Dinge" mit nach Hause. Warum, das kann er selber nicht so ganz erklären. Vor allem für alte Autos und Motorräder schlägt sein Herz höher. Darum bekam sein Restaurant in Rommerskirchen-Butzheim den Namen "Oldiethek".

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Viel Butter, Sahne und rührende Geschichten

Während der Koch in der ehemaligen Autowerkstatt am Herd – natürlich an einem alten Kohleofen – brutzelte, konnte der Gast allerhand Kurioses in Augenschein nehmen. Von der "Oldiethek" kochte sich Horst Lichter ins Lokalfernsehen und von dort zu Markus Lanz. Und als alle anderen auf der Soul Food- und Detox-Welle mitschwammen, blieb Horst Lichter sich, der Butter und der Sahne – seine beiden Lieblingszutaten – treu.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, doch TV-Karriere und selber in der "Oldiethek" am Kohleofen stehen, das ging nicht. So beschloss Lichter 2010, sich von seinem Restaurant zu trennen. Und damit auch von allerhand Trödel. Nur seine Lieblingsstücke – darunter das erste Moped, das er von seinen Eltern geschenkt bekam, als er 16 Jahre alt war – nahm er in seine neue Heimat, den Schwarzwald, mit. Den Rest hat er verkauft. So, wie er heute nur noch im TV kocht, geht Horst Lichter auch seiner Sammelleidenschaft fast ausschließlich beruflich nach. Nun mit "Bares für Rares" sogar im Hauptabendprogramm – am 13. Juli um 20.15 Uhr im ZDF.

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