15.05.2017 - 13:00

Kult-Tee aus Japan Schlank-Wunder Matcha: Brad Pitt löst Hype aus

Wie viele andere Hollywoodstars trinkt auch Brad Pitt gerne Matcha-Tee. Wir zeigen Ihnen die Vorteile des grünen Kult-Getränks.

Foto: imago/Independant Photo Agency

Wie viele andere Hollywoodstars trinkt auch Brad Pitt gerne Matcha-Tee. Wir zeigen Ihnen die Vorteile des grünen Kult-Getränks.

Brad Pitt hat einen Hype um den Matcha-Tee ausgelöst. Wie der Hollywood-Star das gemacht hat und was das Wundermittel Matcha bewirken kann.

So offen und ehrlich hatte sich Brad Pritt in der Öffentlichkeit noch nie geäußert. Im "GQ"-Interview sprach der 53-Jährige über seine Alkohol-Probleme, seine Trennung von Angelina Jolie und die Sorgen um seine Kinder. Während er sein Herz ausschüttete, sorgte eine Kleinigkeit am Rande des Interviews für Furore. Nämlich ein Matcha-Tee.

In einer Passage des "GQ"-Interviews erzählt der Redakteur, dass Pitt ihm einen Matcha-Tee zubereitet habe. Dort heißt es: "Er ist in letzter Zeit begeistert davon, Matcha zu machen. Das hat ein Freund ihm beigebracht. Er liebt das ganze Ritual. Er streut bewusst mit einem Sieb das grüne Pulver in die Tasse, gießt kochendes Wasser drüber und rührt es mit einem Bambus-Besen, bis die Flüssigkeit schaumig ist. Er sagt: 'Du wirst es lieben!' und reicht mir die Tasse."

Eigentlich eine ziemlich unwichtige Aussage – wenn man bedenkt, was Pitt sonst noch gesagt hat. Trotzdem ist der Hype um das begehrte Superfood in Hollywood laut vip.de ausgebrochen.

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Matcha: Das In-Getränk in Hollywood

Pitt ist keinesfalls alleine mit seiner Vorliebe für Matcha. Viele Stars in Hollywood sind verrückt nach dem grünen Japan-Tee-Import. Unter anderem wurden Mila Kunis, Gwyneth Paltrow, die Olsen-Zwillinge, Liv Tyler und auch Alessandra Ambrosio bereits in der Vergangenheit mit dem Kult-Getränk gesichtet. Der Matcha-Tee ist seit Jahren der Kult-Drink der Stars und eine gesunde Alternative zum Latte Macchiato. Dafür gibt es mehrere Gründe: Er hilft dabei, schön und jung zu bleiben, und schmeckt dazu auch noch gut.

Das ist der Unterschied zwischen grünem Tee und Matcha-Tee

Bei der herkömmlichen Zubereitung von grünem Tee werden die Blätter mit circa 70 Grad heißem Wasser aufgebrüht. Nach kurzer Wirkzeit werden die Blätter entfernt. Bei dieser Zubereitung gehen aber leider viele Wirkstoffe verloren, weil nur ein Bruchteil von ihnen wasserlöslich ist.

Der Matcha-Trinker hingegen bekommt die volle Dosis Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und Ballastoffe des grünen Tees. Das liegt daran, dass bei der Herstellung von Matcha das ganze Blatt des Grüntees gemahlen und zu einem Pulver verarbeitet wird. Dieses Pulver rührt man wie Kakao mit Milch oder heißem Wasser an und erhält einen sämigen, sehr gesunden Tee.

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So gesund ist Matcha-Tee

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der tägliche Genuss des Matcha-Tees gesundheitsfördernd ist. Wir haben einige Vorteile des Matcha-Tees aufgelistet:

  • Matcha soll den Fettabbau im Körper fördern – und gilt deshalb auch als Schlank-Wundermittel.
  • Die im Matcha enthaltenen Catechine wirken wie eine Antifaltencreme, da sie die Radikale daran hindern, in die Haut einzudringen und sie blass und faltig aussehen zu lassen.
  • Matcha-Tee macht wach und konzentriert, aber nicht so unruhig wie Kaffee.
  • Matcha hat besonders viele Antioxidantien wie zum Beispiel EGCG (Epigallocatechin Gallate). Dessen Anteil ist in Matcha-Tee um ganze 137 Mal höher als in üblichen Grüntees aus dem Beutel. Antioxidantien sind die Schutzengel für unsere Körperzellen.
  • Matcha hat Aminosäuren (z. B. L-Theanin). Die wirken beruhigend und ausgleichend. Da das ganze Teeblatt vermahlen wird, enthält er außerdem Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe des Grüntees, die sonst bei der Herstellung extrahiert werden.
  • Für alle Sonnenanbeter und Outdoor-Sportler ist Matcha ein guter Hautschutz: Freie Radikale durch Sonneneinstrahlung schädigen die Zellmembranen der Hautzellen und lassen sie schneller altern.

Matcha-Tee richtig zubereiten

Buddhistische Mönche entdeckten Matcha vor mehr als 800 Jahren als Meditationsgetränk. Der Tee wird aus den edelsten Bestandteilen des Grünteeblattes hergestellt, dem feinen Blattfleisch.

Für die traditionelle Matcha-Tee Zubereitung wird zunächst heißes Wasser in eine Matcha-Schale gegossen. Darin muss der spezielle Bambusbesen einige Minuten einweichen, damit die Lamellen geschmeidig werden. Er sorgt später für die Cremigkeit des Matcha. Anschließend das Einweichwasser auskippen. Nun mit einem Bambuslöffel Matcha-Pulver in die Schale füllen und mit heißem Wasser oder Milch übergießen. Mit dem Besen rühren, bis eine schaumige Flüssigkeit entsteht. Fertig.

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Matcha hat seinen Preis

Die Produktion des echten Matcha-Tees erfolgt ausschließlich in Japan. Es sind zwar viele Produkte auf dem Markt, sie sind aber häufig "gestreckt" und mit dem echten Matcha-Tee in Geschmack und Wirkung nicht vergleichbar.

30 Gramm Matcha einer hohen Qualitätsstufe können durchaus 50 Euro kosten. Dafür soll der Tee dann besonders frisch, mild und intensiv schmecken.

Was sind eigentlich Superfoods? Wir stellen sie im Detail vor und erklären, was sie können und was die günstigen Alternativen zu den teuren Exoten sind – klicken Sie sich durch:

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