25.04.2017 - 15:24

Richard Gere verrät So traurig sollte „Pretty Woman“ eigentlich enden

Richard Gere als Geschäftsmann Edward und Julia Roberts als Prostituierte Vivian.

Foto: imago/United Archives

Richard Gere als Geschäftsmann Edward und Julia Roberts als Prostituierte Vivian.

"Pretty Woman" ist eine der schönsten Liebesgeschichten der Filmgeschichte. Aber es wäre fast ganz anders gekommen, wie Richard Gere jetzt erklärte.

Fast 27 Jahre ist es her, dass „Pretty Woman“ in die Kinos kam. Die Liebesgeschichte verzauberte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Viele Fans haben den Streifen unzählige Male gesehen, kennen die Dialoge auswendig. Und vor allem die Schlussszene rührt immer wieder zu Tränen und macht „Pretty Woman“ zu einem unvergleichlich schönen Film.

Drama statt Happy End

Nun hat Hauptdarsteller Richard Gere im „Blick“ erklärt, dass ursprünglich alles ganz anders geplant war. Und das wäre vor allem kein schönes Ende für Hauptdarstellerin Vivian, die von Julia Roberts gespielt wurde, gewesen. Gere: „Dieses Happy End stand so nicht im Original-Drehbuch. Eigentlich sollte ich Vivian nach dem gemeinsamen Wochenende aus der fahrenden Stretch-Limo werfen. Ursprünglich sollte die Story zu einem Drama werden.“

Ein Drama mit tödlichem Ausgang! Gere: „Julia Roberts, die Vivianne spielt, stirbt am Ende an einer Drogenüberdosis.“

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Darum kam es doch noch zum Happy End

Ursprünglich sollte die Geschichte also traurig enden, aber der amerikanische Filmmogul Jeffrey Katzenberg kaufte das Drehbuch zu „Pretty Woman“ - und verhinderte das Drama. Der Chef der Walt Disney Company ließ die Story noch einmal überarbeiten, so dass eine der schönsten Liebesgeschichten der Film-Geschichte entstand.

„Laut Original-Drehbuch war Pretty Woman ein nicht jugendfreier Film über eine Prostituierte auf dem Hollywood Boulevard“, sagte Jeffrey Katzenberg bei einer Frage- und Antwortrunde in New York. „Es war also verdammt schwer, die Leute bei Walt Disney davon zu überzeugen, dieses Drehbuch zu kaufen – und es in ein Prinzessinnen-Märchen umzuarbeiten. Sie konnten es sich anfangs überhaupt nicht vorstellen“, erzählt Katzenberg weiter.

Das ist „Pretty Woman“

„Pretty Woman“ erzählt die Geschichte der Prostituierten Vivian Ward (Julia Roberts), die am Hollywood-Boulevard die Liebe ihres Lebens in einem Luxus-Auto trifft. Geschäftsmann Edward Lewis (Richard Gere) kennt den Weg zu seinem Hotel nicht und spricht Vivian an. Sie steigt in seinen Wagen, verbringt die Nacht mit ihm - und beide verlieben sind ineinander.

Übrigens: Der Originaltitel des Films lautet "$3000". Der Name spielt darauf an, wie viel Edward zahlte, um Vivian als Escort-Lady zu engagieren. Und wen wundert's? Julia Roberts gefiel die alte Version des Drehbuchs überhaupt nicht. Sie beschrieb die ursprüngliche Handlung einmal als „deprimierende, schreckliche Geschichte über zwei furchtbare Menschen – und mein Charakter war eine Drogenabhängige.“ Nur gut, dass aus der schrecklichen Geschichte doch noch eine traumhafte Story geworden ist - fast wie im Märchen ...

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