28.03.2017

Einschaltquoten "Der gleiche Himmel" knapp vor "Wer wird Millionär?"

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Friederike Becht (l-r) Tom Schilling, Sofia Helin und Ben Becker sind die Hauptdarsteller des ZDF-Dreiteilers "Der gleiche Himmel".

Foto: dpa

Friederike Becht (l-r) Tom Schilling, Sofia Helin und Ben Becker sind die Hauptdarsteller des ZDF-Dreiteilers "Der gleiche Himmel".

Im ZDF ist der Dreiteiler "Der gleiche Himmel" gestartet - mit etwas mehr Zuschauern als bei "Wer wird Millionär?". Dabei war die Quote für Günther Jauch wie gewohnt gut. Einen Staffelrekord gibt es bei ProSieben.

Das TV-Drama "Der gleiche Himmel" ist am Montagabend im ZDF mit 4,68 Millionen Zuschauern gestartet. Das war ein Marktanteil von 15,0 Prozent.

In der dreiteiligen Miniserie geht es um einen "Romeo-Agenten" aus der DDR, den die Stasi 1974 in West-Berlin einschleust und auf eine britische Geheimdienstmitarbeiterin ansetzt. Um 20.15 Uhr hatte die Spionagegeschichte die beste Quote.

Verglichen mit dem Serienstart von "Charité" im Ersten waren es aber deutlich schlechtere Werte: Am vergangenen Dienstagabend verfolgten im Schnitt 8,32 Millionen Zuschauer (25,9 Prozent) die ersten beiden Folgen der historischen Geschichte über die Berliner Traditionsklinik.

Auf RTL erreichte Günther Jauch mit seinem Quiz "Wer wird Millionär?" 4,62 Millionen Zuschauer (14,8 Prozent) und lag damit nur ganz knapp hinter "Der gleiche Himmel". Bei "Rach, der Restauranttester" schalteten gleich danach ab 21.15 Uhr 2,74 Millionen (9,1 Prozent) ein. Das Erste zeigte um 20.15 Uhr die Dokumentation "Wildes Spanien", für die sich 2,84 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent) interessierten. Die "Tagesschau" direkt davor hatte mit 4,69 Millionen (16,5 Prozent) allein im Ersten deutlich mehr Zuschauer.

Die erste Folge der ProSieben-Serie "The Big Bang Theory" sahen 2,51 Millionen Zuschauer (8,3 Prozent). In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Anteil sogar bei 20,6 Prozent. Das war ProSieben zufolge der beste Wert der laufenden zehnten Staffel und der beste Prime-Time-Wert der Sitcom seit August 2016. Die anschließende zweite Episode sahen noch 2,11 Millionen (6,6 Prozent).

Die Sat.1-Krimiserien "Lethal Weapon" und "Navy CIS: L.A." kamen auf 2,20 Millionen (7,1 Prozent) und 2,31 Millionen (7,6 Prozent). Bei ZDFneo verfolgten ab 20.15 Uhr 1,60 Millionen (5,1 Prozent) die Ermittlungen von "Inspector Barnaby", die zweite Folge sahen 1,45 Millionen (6,8 Prozent).

Auf Vox erreichte die Auswanderersoap "Goodbye Deutschland!" 1,23 Millionen Zuschauer (4,8 Prozent), auf RTL II die Soap "Die Reimanns - Ein außergewöhnliches Leben" 1,29 Millionen (4,1 Prozent). Tom Cruise in "Mission Impossible" hatte auf Kabel eins 0,85 Millionen Zuschauer (2,8 Prozent).

Im Durchschnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen TV-Sendern mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent vorn. Es folgt das Erste mit 11,5 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,7 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,9 Prozent), Vox (5,2 Prozent), ProSieben (4,6 Prozent), Kabel eins (3,4 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,6 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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