10.03.2017

Adieu, Single-Dasein! Sasha: "Vorher war ich wirklich ein Heiratsmuffel"

Sasha bei "Das Spiel beginnt" mit Johannes B. Kerner, 11. März, 20.15 Uhr, ZDF.

Foto: ZDF/Max Kohr

Sasha bei "Das Spiel beginnt" mit Johannes B. Kerner, 11. März, 20.15 Uhr, ZDF.

Sänger Sasha war lange Zeit glücklich, Single zu sein. Doch dann lernte er seine heutige Frau und Managerin Julia kennen und lieben...

Sasha war lange auf der Suche

BILD der FRAU: Sasha, Sie haben im Herbst noch mal ganz groß auf Mallorca ihre Hochzeit gefeiert. Was macht Ihre Liebe zu Julia so besonders?

Sasha: Wir waren beide sehr lange auf der Suche nach dem richtigen Partner und haben uns an dem Punkt getroffen, als wir gerade zufrieden mit uns allein waren. Ich glaube, das ist der Moment, wo man wieder mit ganzem Herzen Ja zu einem anderen sagen kann.

Was ist das jetzt für ein Gefühl, verheiratet zu sein?

Das Gefühl hat sich verändert. Das ist wirklich ein stärkeres Band, das uns verbindet. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Es hat ja auch bei mir eine Weile gedauert, aber es hatte sich nie richtig angefühlt. Aber dann war es für mich plötzlich klar und dann konnte ich es kaum noch erwarten.

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Dieses Glück ist nicht jedem vergönnt. Haben Sie da ein besonderes Rezept?

Ein Rezept habe ich nicht. So lange sind wir ja auch noch nicht verheiratet. Aber ich denke, man muss extrem auf sein Gefühl hören. Es ist auch nicht immer die richtige Zeit dafür.

Wann war für Sie die richtige Zeit?

Ich habe es einfach gemerkt. Vorher war ich wirklich ein Heiratsmuffel, fand das nicht so wichtig. Aber als ich Julia getroffen habe, konnte ich es nicht mehr abwarten. Da habe ich gedacht: Das Ding mach ich jetzt fest.

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Sasha über Kinder und Glück

Wünschen Sie sich auch Kinder?

Wir sind so, wie es gerade ist, sehr glücklich. Außerdem bin ich ein begeisterter Onkel. Aber es kommt, wie es kommt.

Ihr wichtigster Glückstipp?

Hmmm… Respekt füreinander und genug Zeit füreinander.

Dabei sind Sie aktuell viel unterwegs. Wie klappt denn da die Zweisamkeit?

Julia begleitet mich, weil sie auch meine Managerin ist. Und ich finde es unglaublich wichtig, jeden Moment zu genießen, egal wie und wo, ob auf der Couch oder in der Achterbahn.

Das letzte Jahr hat so vielen Menschen viel zu früh das Leben genommen – da ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, nur noch das zu machen, was man liebt. Ich versuche heute, öfter mal stehen zu bleiben, mich umzuschauen, tief durchzuatmen.

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Sasha und sein Spieltrieb

Sie machen demnächst in der „Das Spiel beginnt“-Show von Johannes B. Kerner mit. Lockte das Kind im Manne?

Ich spiele gern. Am liebsten TAC: Das ist eine Mischung aus meinen Lieblingsspielen „Mensch ärgere Dich nicht“, „UNO“ und „Schach“. Da ist bei uns schon so manche Nacht zum Tag geworden.

Sie treten privat also auch gegen Ihre Frau an?

Natürlich. Meistens sind noch Freunde dabei.

Wer ist der bessere Verlierer?

Na ja, wenn Julia gewinnt, trage ich es mit Fassung. Und sie freut sich diebisch, aber das gönne ich ihr (lacht).

Mit Rea Garvey, Xavier Naidoo und Michael Mittermeier gehen Sie wieder auf Swing-Tournee.

Ja, ich liebe diese Musik, weil sie lässig und elegant ist. Genauso wie die Musiker aus dieser Zeit. Das waren noch wahre Gentlemen.

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Sie sind ja auch einer. Aber viele Männer haben scheinbar vergessen, wie man eine Frau respektvoll behandelt.

Ich erlebe das leider jeden Tag – ob in der Bahn oder beim Bäcker. Da drängeln sich Männer vor, halten Frauen nicht die Tür auf und so weiter. Ich finde das schade, ich lege großen Wert darauf, Frauen mit Respekt zu begegnen. Ich möchte jetzt auch ein Lied darüber schreiben.

Wie Sasha zu The Voice Kids fand

Sie sind außerdem Coach bei „The Voice Kids“. Finden Sie es gut, dass Kinder schon im Rampenlicht stehen?

Anfangs war ich auch skeptisch, aber jetzt bin ich ein großer Fan. Die sind so süß und cool. Kinder können auch viel besser mit Enttäuschungen umgehen, wenn es nicht klappt. Aber hier geht es ja mehr um den Wettbewerb. Ich war jedenfalls überrascht, wie viele Talente dabei sind.

Sie haben auch schon mit 16 in einer Band gespielt. Hätten Sie bei „The Voice Kids“ mitgemacht?

Definitiv. Ich hätte es auf alle Fälle versucht. Ich bin damals schon so gerne vor Leuten aufgetreten. Manchmal habe ich meine Freunde auf dem Schulhof zusammengetrommelt und habe vor denen gesungen, Witze erzählt oder Breakdance getanzt.

Ich habe immer schon Publikum gewollt. Zum Abschluss der Grundschule habe ich allein ein Theaterstück aufgeführt. Man muss schon mutig sein, um seinen Lebenstraum zu erfüllen.

Die Fans warten auf ein neues Album. Wann ist es so weit?

Ich arbeite mit Hochdruck daran… und es wird wirklich eine Überraschung.

Sasha im Fernsehen

„Das Spiel beginnt“ mit Johannes B. Kerner, 11. März, 20.15 Uhr, ZDF

„The Voice Kids“, sonntags 20.15 Uhr, Sat.1

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Dieses Interview erschien auch in der BILD der FRAU Nr. 10.

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