28.02.2017

Neue Folgen „Die Diät-Tester“ Auf dem Weg zur Traumfigur mit Aleksandra Bechtel

Felix Klemme und Aleksandra Bechtel moderieren "Die Diät-Tester".

Foto: RTL2

Felix Klemme und Aleksandra Bechtel moderieren "Die Diät-Tester".

Gesund abnehmen - das ist der Wunsch der Teilnehmer von „Die Diät-Tester". Wie das langfristig klappt, verrät uns Moderatorin "Aleks" Bechtel.

Denn die zweifache Mutter weiß aus eigener Erfahrung, worum es bei einer langfristig erfolgreichen Ernährungsumstellung geht und wie man es schafft, seinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Lieblingsthemen Sport und Ernährung

bildderfrau.de: Hallo Frau Bechtel, als Moderatorin sind Sie schon seit den 90er Jahren im Business und standen unter anderem bei VIVA oder Big Brother vor der Kamera. In den letzten Jahren war es etwas ruhiger um Sie – hatten Sie keine Lust mehr auf den Fernsehtrubel?

Aleksandra Bechtel: Stimmt, ich habe sehr viele Sendung moderiert (lacht). Da war es mal an der Zeit, mich intensiv um meine Familie zu kümmern. Das bereitet mir nach wie vor sehr viel Freude. Ich bin ein totales Muttertier.

Aber ganz ohne TV kann ich auch nicht und als nun die Anfrage von RTL II kam, passte das inhaltlich sehr gut. Das ist ja auch eine sehr entscheidende Sache: Passt das vorgeschlagene Fernsehformat auch zu mir? In diesem Fall passt es wie die berühmte Faust aufs Auge! Sport und Ernährung sind einfach schon immer meine Themen gewesen – großartig!

In „Die Diät-Tester – In 8 Wochen zur Traumfigur“ begleiten Sie, gemeinsam mit Moderator Felix Klemme, Abnehmwillige über acht Wochen bei ihrem Abnehmkampf. Was ging Ihnen durch den Kopf, als man Ihnen den Job anbot?

Als RTL II mich anrief und mir den Job anbot, dachte ich zuerst, dass ich selber fürs TV abnehmen sollte (lacht). Ich dachte nur „Habe ich so viele Pfunde zu viel auf den Hüften?“. Als sich das schließlich aufgeklärt hatte, habe ich mich riesig gefreut, denn Felix ist ein dufter Typ, mit dem die Dreharbeiten einfach viel Spaß gemacht haben.

Der Dreh war sehr locker und unterhaltsam - dennoch haben wir das gemeinsame Ziel, die Kandidaten zu unterstützen und immer im Auge zu behalten. Es war auch eine tolle Erfahrung, Menschen auf ihrem manchmal doch steinigen Weg, Pfunde zu verlieren, zu begleiten. Die Herausforderung war für einige enorm.

Für mich war es spannend, die Verwandlung unserer Kandidaten zu beobachten. Ich muss zugeben, dass mich das selber auch ziemlich angespornt hat, noch mehr auf mich und meine Ernährungsgewohnheiten und sportlichen Aktivitäten zu achten.

>> Gesünder ernähren durch neue Gewohnheiten anstatt Verzicht

Ein neues Ernährungsbewusstsein schaffen

Was ist das Besondere an dem Format?

Das Besondere an dem Format ist sicherlich auch, dass nicht nur übergewichtige Menschen unsere Hilfe in Anspruch nehmen, sondern auch Frauen und Männer, die vielleicht einfach ihre schlechten Essgewohnheiten ändern und körperlich und geistig fitter sein wollen. Es geht nicht nur um den reinen Gewichtsverlust, sondern auch um ein neues Ernährungsbewusstsein.

Was sollte ich auf Dauer nicht konsumieren? Tue ich mir und meinem Körper eigentlich einen Gefallen, wenn ich nie Sport treibe? Fragen, deren Antwort wir alle kennen - aber das auch dauerhaft zu leben, ist sicherlich für einige schwierig.

Es geht hier auch um Nachhaltigkeit und Aufklärung. Eine große Veränderung hat zum Beispiel eine Kandidatin hinter sich, die jahrelang täglich literweise zuckerhaltige Limonade statt Wasser getrunken hat. Allein der Verzicht auf Zucker verlangte ihr zunächst einiges ab, führte dann aber zu einem ganz neuen Körpergefühl. Das hat mich beeindruckt.

Wer macht bei Ihrer Sendung mit?

In jeder Sendung gibt es drei Kandidaten, die wir unterstützen. Zwei sind jeweils ein Paar, also miteinander bekannt, der dritte ist Einzelkämpfer. Wir besuchen alle zu Hause und hören uns zunächst an, wo das Problem aus der Sicht unserer Teilnehmer liegt.

Wie war das für Sie? Immerhin sind das doch sehr intime und persönliche Einblicke, die die Teilnehmer Ihnen da gewährleisten, oder?

In manchen Fällen hatten Felix und ich andere Schwachpunkte auf dem Schirm, als die Kandidaten. Das waren hochinteressante Momente - wie sich ein Kandidat sah und wie wir ihn. Bei denen, die offensichtlich einige Kilos loswerden wollten, habe ich mir erst mal einen Überblick über die Lebenssituation verschafft. Wann war der Zeitpunkt des radikalen Zunehmens? Handelte es sich doch eher um einen schleichenden Prozess?

Es gibt fast immer einen Auslöser für das zu viele Essen und die Gewichtszunahme - dem auf den Grund zu kommen war meine Aufgabe. Was nach außen hin leicht aussieht, war für die Teilnehmer oft ein beschwerlicher Weg. Alle, die schon mal eine Diät gemacht haben - und da schließe ich mich mit ein - wissen das. Der Wille ist da, aber kann ich den inneren Schweinehund dauerhaft besiegen?

Es geht natürlich auch um die Frage, wie oft sich jemand bewegt. Anfangs stellten wir mit Hilfe eines Fitnesschecks fest, wie viel Kondition der Kandidat mitbringt. Und dann ging es darum, alles in Bewegung zu setzen, um den Wunsch unserer Teilnehmer in Erfüllung gehen zu lassen. Welches Ziel hat der jeweilige Kandidat? Der eine wollte zehn Kilo abnehmen, der andere nur definierter sein. Für beide Ziele ist die Ernährung natürlich extrem wichtig.

Und dann hieß es: Auf geht‘s, acht Wochen Zeit! Zwischendurch habe ich mich immer wieder mal mit den Kandidaten getroffen, um zu schauen, wie es voran geht. Sind sie noch motiviert? Bleiben sie dran? Gibt es Erfolge zu vermelden oder ist jemand in alte Muster verfallen? In solchen Momenten zu motivieren, war sehr wichtig. Auch den Gang auf die Waage haben wir begleitet. Dass die Teilnehmer dabei natürlich auch leichtbekleidet waren, ist ja klar. Toll fand ich, wie offen alle mit ihren Problemen umgegangen sind.

Maß halten statt radikaler Diät

Kann so ein Format auch Motivation sein? Wer sollte die Sendung gucken?

Sicher kann so ein Format Motivation sein. Es geht ja nicht auf Teufel komm raus darum, das Gewicht zu reduzieren, sondern darum, sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Sich gesund zu ernähren, sich fitter zu fühlen und Freude an der Bewegung zu haben. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir müssen auf sie achten.

Das Format war auch für mich eine Motivation - seither mache ich wirklich regelmäßig Sport, dreimal die Woche, und lasse ihn nicht mehr durch faule Ausreden ausfallen. Die Sendung klärt auch auf, welche Lebensmittel gut für unsere Ernährung sind und welche unserer Gesundheit nur schaden. Das war schon unglaublich interessant!

Die Sendung kann jeder gucken, der sich für Sport und bewusste Ernährung interessiert - man sieht echte Menschen, die nicht fehlerfrei sind und eben keine spindeldürren Models, die hungern. Wir sehen auch, dass die Kilos auf der Waage nicht das wichtigste sind, sondern der Wohlfühlfaktor zählt.

>> Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt – sieben Tipps!

Glauben Sie an Abnehmerfolge durch radikale Diäten oder sind Sie eher ein Fan von langfristigen Ernährungsumstellungen?

Ich halte absolut nichts von schnellen Diäten und radikalen Abnehmmethoden. Die schaden uns mehr, als dass sie nutzen. Wer langfristig abnehmen will und sein Gewicht halten möchte, muss seine Lebensgewohnheiten, also seine Ernährung und seine Bewegung umstellen. Das sind die Bausteine für ein gesundes Abnehmen.

Wie wichtig ist Sport?

Ich mache seit ca. vier Jahren regelmäßig Sport und es hat bis heute gedauert, dass ich es vermisse, wenn ich keine Bewegung habe. Auch ich habe mich immer recht schwer getan! Mittlerweile habe ich mich aber so daran gewöhnt, mich drei Mal die Woche jeweils eine Stunde auszupowern, dass ich auch immer versuche, meine Termine so zu legen, dass ich am Ball bleiben kann.

Ich schwimme, laufe und mache Krafttraining. Jeweils mit Freundinnen. Keine von uns lässt eine Ausrede zählen, wir sind da harte Hunde (lacht)! Bewegung ist essentiell, wenn man Gewicht verlieren möchte. Der Stoffwechsel wird dadurch angekurbelt, der Verbrennungsmotor läuft an. Und der Motor braucht immer Nahrung, daher ist die Kombination aus Sport und Ernährung unerlässlich für eine gesunde Gewichtsreduktion.

>> Intuitives Abnehmen: Was ist das?

Darf man sich denn auch mal etwas gönnen?

Natürlich kann man auch mal etwas Süßes zu sich nehmen, ein Stück Kuchen oder ein Stück Schokolade. Es geht letztendlich darum, Maß zu halten. Ein Stück Schokolade ist eben nicht eine ganze Tafel. In der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung geht es darum, wie man solche Gelüste überwinden kann. Das ist ein Prozess.

Schwarze Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil enthält zum Beispiel weniger Zucker, stillt aber trotzdem den Heißhunger auf Süßigkeiten. Es empfiehlt sich, zuckrige Limonaden wegzulassen und eine Fruchtschorle vorzuziehen. Das sind die kleinen Tricks, mit denen wir unsere Gelüste überwinden können.

Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man erkennt, dass viele Lebensmittel, die man täglich zu sich genommen hat, überhaupt nicht gut sind für unser Wohlbefinden. Dann kommt man auch an den Punkt, an dem der Körper diese Lebensmittel gar nicht mehr einfordert. Und es gibt so viele gesunde leckere Dinge, die man für sich schnell zubereiten kann. Man muss sich nur mit dem Thema auseinandersetzen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass auch ich mein Gewicht halten kann (lacht). Und natürlich hoffe ich, dass unsere Sendung erfolgreich sein wird!

„Die Diät-Tester – In 8 Wochen zur Traumfigur“ - jeden Mittwoch um 22:15 Uhr auf RTL II.

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