27.01.2017

Ich bin kein Star, ich streichle Dschungelcamp Tag 14: Jetzt wird gefummelt

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Kader Loth und Marc Terenzi fassen sich an.

Foto: RTL

Kader Loth und Marc Terenzi fassen sich an.

Zwei Wochen unberührt im Dschungelcamp. Da bricht der Lagerkoller unter den Promis aus. Erst streicheln sich Kader Loth und Marc Terenzi, dann schlägt sich Hanka mit allen anderen.

Woche um Woche, Schlag auf Schlag dünnt RTL sein Promi-Kabinett im Dschungelcamp aus. Am Anfang waren es 12 eher langweilig miteinander harmonierende KandidatInnen bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Dann mussten mit Gina-Lisa Lohfink und Alexander "Honey" Keen zwei der Favoriten das Camp verlassen. Und die TV-Maklerin Hanka Rackwitz wandelte sich von der nervenden Spaßbremse zu der spleenigen Hoffnung auf skurrile Unterhaltung mit ihrer Vielzahl an Ticks. Und Deutschland sitzt wieder gebannt vor dem Fernsehen, wie zu den besten Zeiten des Formats, das in Staffel 11 nach der monumentalen Jubiläumsstaffel 10 an Puste und an Zuschauern zu verlieren schien.

>> Dschungelcamp oder: Ich bin ein C-Promi - Lasst mich leiden!

Der drittletzte Tag des Dschungelcamps brachte die Bewohner mehrheitlich aus der Fassung und damit immer mehr Zuschauer. Nicht erst am Ende, als raus war, dass - die nächste Überraschung - Kader Loth das Camp verlassen muss. RTL nannte das Ganze „die große Eskalation“ – und meinte damit wohl eskalierende Hormone. Denn irgendwie hatten einige Dschungelcamper ihre Emotionen nicht unter Kontrolle.

Kader Loth hat Angst auf Knopfdruck

Auf Kader Loth (44) ist Verlass. Wenn RTL Probleme hat, Sendezeit zu füllen, bekommt sie Angst. Oder überwindet Ängste. Am Donnerstag war wieder Angst haben dran. Erst vor einem Frosch (namens Trevor), dann vor einer Eidechse (in etwa so groß wie eine Hand). Ihren Frust lässt sie im Dschungeltelefon raus. „Seit Tagen habe ich hier mit Tieren zu tun.“ Damit war im australischen Dschungel wirklich nicht zu rechnen.

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Endlich ist Jens Büchner mehr als nur der Malle-Jens

Wenn jemand Dinge sagt wie „Das war das Beste, das mir passiert ist“, wenn die Ehefrau mit Tränen in den Augen ihren Stolz offenbart, wenn man dann vor Ergriffenheit selbst anfängt zu weinen – dann hat man in der Regel etwas wirklich Tolles vollbracht.

Bei Malle-Jens Büchner (47) reicht für so etwas schon das Rausfliegen aus dem Dschungelcamp. Oder anders: Der Aufstieg vom D- zum C-Promi.

>> Dschungelcamp Tag 13: Hanka Rackwitz die Dschungelprüfung

Anfassen ist im Dschungel erlaubt

Wenn schon die Ängste zurückkehren, dachte sich Kader Loth offenbar, dann kann ich ja auch allem anderen nachgeben. Und los ging ein wenig subtiles Techelmechtel mit Marc Terenzi (38).

Erst legte sich der Silikon-optimierte „Reality-Star“ auf den Sänger, während er schlief. Später zog sie ihm das T-Shirt hoch, um Bauchmuskeln zu befummeln („echt sexy“) – und schließlich lud sie Marcs Hand zu einem beherzten Griff an ihren Hintern ein.

„Marc ist definitiv eine Augenweise“, schmachtete Loth ihren Mit-Campern vor. Den TV-Zuschauern beichtete sie: „Den Marc würde ich nicht von der Bettkante stoßen.“ Kader wurde immer wilder. Auch, weil Marcs späteres Geständnis sicher Hoffnungen bei Kader geweckt hat: „Ich hatte schon oft was mit Frauen, die nicht so gut ausgesehen haben.“

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Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Nach dem Camp. Kader ist ja nicht mehr dabei. Aber draußen gibt’s ohnehin mehr Bettkanten als im Dschungel.

Hanka hasst sie alle, alle hassen Hanka

Da durften alle mal ran. Erst war Hanka Rackwitz (47) furchtbar sauer darauf, dass Kader für die Dschungelprüfung gesperrt war. Das sei doch alles ungerecht und sie selbst versuche immer alles und Kader ginge es immer nur um ihre Nägel und außerdem habe sie ja auch ihre Periode, wetterte sie.

RTL lieferte ihr die schlichte Erklärung: „Kader kann nicht schwimmen.“ Hanka: „Sagt das doch gleich.“ Vorbei war das mit der Wut aber noch lange nicht.

Denn dann war Florian Wess auch sauer auf Hanka: „Du gehst auf die 50 und benimmst dich wie 12.“ Und später waren alle sauer auf Hanka – und Hanka sauer auf alle. „Hier schreien alle nur rum, da kann ich jetzt auch rumschreien“, wetterte die TV-Maklerin. „Mir reicht’s.“

>> Dschungelcamp Tag 11: Damit hatte wohl keiner mehr gerechnet

Und der harmoniebedürftige Zuschauer fragte sich, warum nicht alle Hankas Logik folgen: „Wir sind hier doch nicht bei der Bundeswehr. Das ist Dschungel, und das ist maximal wie Pfadfinder. Und Pfadfinder gehen immer gut miteinander um.“

Der Florian, der mag den Icke

Da war die Freude doch erst so groß: Florian Wess (36) und Thomas Häßler (50) durften zusammen zur Dschungelprüfung antreten. „Genauso hatte ich mir das gewünscht“, frohlockte Florian. Lachen, freuen, High-Five mit Häßler.

Eine Dschungelprüfung später sah das anders aus. Die beiden mussten in einer Art Nussschale auf dem Wasser umherpaddeln und dabei von oben herabbaumelnde Ringe mit einem Haken auf Florians Helm greifen. Die Schnur am Ring öffnete Kisten, die Kriechgetier und – wenn man Glück gehabt hätte – Sterne freigaben.

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Am Ende hatten „Icke“ und „Flo“ viele Tiere am Körper, aber nur einen Stern im Boot. Florian haderte mit einer „riesigen Pechsträhne“. „Wie hat man Erfolg?“, fragte er Thomas. Einen ehemaligen Fußball-Weltmeister. Der jetzt im Dschungelcamp sitzt. Bedeutet: Eine passende Antwort gab es nicht.

Kannibalin des Tages

Kader Loth, ein letztes Mal enttäuscht über die magere Sterne-Ausbeute bei der Dschungelprüfung und über die damit übersichtlich werdende Mahlzeit: „Ich könnte alles aufessen. Sogar Hanka.“

Und wer denken Sie, wird dieses Jahr Dschungelkönig und danach wieder schnell in der Versenkung verschwinden?

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