16.01.2017 - 08:56

Ich bin kein Star Dschungelcamp Tag 3: Früher war mehr Aufregung

Von Christine Holthoff

Im Dschungelcamp gab es an Tag 3 viele Emotionen.

Foto: RTL/Stefan Menne

Im Dschungelcamp gab es an Tag 3 viele Emotionen.

Sind die Stars von heute nicht mehr so hart wie noch vor 10 Jahren? Nach drei Tagen Dschungelcamp redet die erste Bewohnerin schon von Ausstieg.

Früher war doch alles besser. Und das trifft auch auf das Dschungelcamp zu. Als etwa ein Legat und die Fürsterliche mehrmals täglich aufeinander losgingen. Oder als Larissa den Zorn des gesamten Camps auf sich zog. Das waren noch glorreiche Zeiten des Trash-Fernsehens. Das war noch Konfrontation auf dem niedrigsten Niveau! Und was kriegt der Dschungelcamp-Zuschauer der 11. Staffel?

Bloß Kandidatinnen, die gleich aufgeben wollen, nur weil mal drei kleine Ratten auf ihrer Brust sitzen. Und Schlammkrabben an ihren Füßen. Oder ein Kilo Spinnen und Schaben auf ihrem Gesicht. Aber wie gesagt: Ein Legat hätte die zum Frühstück vernascht. Und wäre zehn Kilometer durch den Schnee zurück ins Camp marschiert. Ohne Schuhe. Man hatte ja nichts.

Heute muss statt den Promis der Zuschauer durchhalten, in der Hoffnung auf ein paar Highlights. Tag 3 hatte diese erinnerungswürdigen Momente...

1. Zoff des Tages

Ja, ein bisschen Zoff gab’s tatsächlich. Ausgeführt von Sarah Joelle (irgendwas mit Medien) und Markus Majowski (irgendwas mit Medien), die wegen einer nassen Matratze aneinander gerieten. So richtig verstanden haben den Streit aber wohl nur die beiden selbst – wenn überhaupt. Spätestens als Markus das Wort „insistieren“ verwendete, hatte Sarah Joelle den Faden verloren.

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2. Wir verstehen nur Spanisch

Aber sie war nicht die Einzige, die Mängel im Sprachverständnis aufwies. Die Dschungelprüfung „Getier für Vier“ kam Kader Loth (irgendwas mit Medien) offenbar Spanisch vor (“Quetir fua Fia“), denn sie verlangte nach einer Übersetzung: „Was heißt das auf Deutsch?“ Nachvollziehbar wird diese Frage, wenn man hört, wie sie selber so mit ihrer Muttersprache umgeht: „Wie komm ich an das Ball?“

3. Überraschung der Favoritin

Dieser unehrenvolle Titel geht ebenfalls an Kader. Denn all ihrer investigativen Fragen zum Trotz mochte sie nur kurze Zeit mit dem Krabbelgetier in einer Kiste verbringen. Hilfeheischend rief sie schon bald: „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ Und RTL hat’s getan. An dieser Star-Sache muss also was dran sein.

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4. Honey hält durch

Erneut im Ruhm sonnen durfte sich stattdessen Kontrahent Honeeey (irgendwas mit Medien). Er befreite sich nach überstandenem Gruppenkuscheln schneller als Hanka (Immobilienmaklerin in den Medien) aus der Schlammkrabben-Ratten-Spinnen-Schaben-Kiste. Damit sicherte er dem Team „Basecamp“ zum zweiten Mal in Folge ein opulentes Mahl, während Team „Snake Rock“ wieder nur Reis und Bohnen blieben. Die Känguruhoden des kleinen Mannes.

5. Rätselraten

Je komplizierter die gewonnenen Kochzutaten, desto schwieriger natürlich die Zubereitung. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, oder Sarah Joelle? „Wir haben zwölf Kartoffeln, also für jeden eine.“ Genau. Zwölf Kartoffeln für sechs Leute macht für jeden ... Ach, lassen wir das.

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6. Gina-Lisa ist nicht dumm

Die kam von Gina-Lisa, nach eigenen Angaben bekannt aus Funk und Fernsehen: „Die Leute denken, ich bin dumm und kann nix, dabei habe ich drei Mal Promi-Dinner gewonnen!“ Nehmt das, Leute!

7. Mal den Wendler machen

Beinahe hätte Kader den Wendler gemacht. „Ich weiß, wie der Zuschauer tickt. Mich werden sie quälen, ich weiß es. Mir fehlt gerade einfach die Motivation. Ich habe die Lust verloren. Ich überlege, das Projekt abzubrechen.“ Den Satz hören sonst nur ihre Ex-Freunde.

Doch sie besann sich eines Besseren. Die RTL-Zuschauer dankten es ihr mit einer Nominierung zur Dschungelprüfung. Humor haben sie, das muss man ihnen lassen. Und sie wissen: Je größer die Verzweiflung, desto dünner das Nervenkostüm. Make Dschungelcamp great again.

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Und wer denken Sie, wird dieses Jahr Dschungelkönig und danach wieder schnell in der Versenkung verschwinden?

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