15.01.2017 - 08:59

Ich bin kein Star, Ich beichte Dschungelcamp Tag 2: Beichten fällt leichter im Fernsehen

Von Anja Francesca Richter

Honey und Flori machen sich nass fürs Publikum.

Foto: RTL / Stefan Menne

Honey und Flori machen sich nass fürs Publikum.

Am zweiten Tag des Dschungelcamps können die C-Promis nicht mehr alles bei sich halten: Es gibt Beichten fürs Fernsehen und heimlichen Stuhlgang.

Damit hatte Deutschland wohl nicht gerechnet. Statt dass die KandidatInnen von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" auf RTL aufeinander los gehen mit Geschrei und Anschuldigungen, bleibt dieses Jahr wohl der Zickenkrieg aus. Die erste Folge bescherte dem Privatsender fast noch eine Rekordeinschaltquote fürs Format, aber wenn das so weiter geht, dann finden sich die größten Aufreger der Sendung nur noch in den Werbeblöcken.

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Das Diven-Duell des Jahres verläuft sich

In der ersten Folge der Sendung schienen Honey und Flori, also Alexander Keen und Florian Wess, noch einen Zickenkrieg anzusteuern, Stattdessen gab es diesmal nur brüderliche Innigkeit vom Feinsten. Vermutlich lag es an der gemeinsamen Erfahrung im "Schlimmbad", beim wilden Tänzeln zwischen Aalen, Wasserspinnen und allerhand anderen kleinen Ungeheuern. So etwas kann schon mal zusammenschweißen.

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Und so bleibt die Stimmung trotz aufreibender Schatzsuche (ohne Suche) und gleich drei Lebensbeichten merkwürdig entspannt. Da gestaltete sich unsere Suche nach den Highlights des zweiten Tages Dschungelcamp umso schwieriger:

1. Der ekeligste Moment...

wurde von Hanka Rackwitz so still und heimlich vorbereitet, dass es kein Campbewohner bemerkt hat. Anscheinend ist ihr die Dschungeltoilette nicht sauber genug, und die Wartezeiten nerven auch. Also setzte sie sich in den Fluss und wirkte, glaubt man der Bildregie, anschließend recht erleichtert.

Überhaupt läuft es für die 47-Jährige "von Minute zu Minute besser"! Nicht nur, dass Kader Loth sie wegen raffinierter Blatt-Stein-Kompositionen und hingebungsvoller Libellen-Beobachterei zur "neuen Fee des Waldes" ernennt. Die TV-Maklerin erfindet auch noch den Zahnpasta-Tee.

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2. Der netteste Kandidat

Das kann nur unser Honey sein! Der tapfere Held und einzig legitime Gewinner des "Schlimmbads". Dabei hatte er als Familienvater sogar überlegt, gar nicht erst anzutreten! Aber, ganz der Honey, wie wir ihn kennen und hoffentlich noch lieben lernen, bleibt er "cool und zeigt mentale Stärke". Sagt er selbst.

Gina-Lisa ist hingerissen, ist der 34-Jährige doch "hilfsbereit, nett, höflich" – und beschnitten. Wie wir alle dank eines Spiel an der Schatztruhe erfahren dürfen. Hat er ja was gemein mit Trump-Fan Marc Terenzi (der den Rest der Sendung durch angenehme Abwesenheit auffällt).

3. Die Nachtigall unter den KandidatInnen

Markus, Markus, wo führt das alles hin? Erst hält sich der Schauspieler an Tag eins des Dschungelcamps für einen Delfin, dann quakt er wie Donald Duck durch die Gegend, um am Samstag zirpende Zikaden zunächst für einen Feueralarm, dann für elektronisch verstärkt und schließlich für im Busch versteckte Sicherheitsbeamte zu halten. Gina: "Wir sind ja alle nicht mehr ganz sauber im Kopf". Wer hätte das gedacht?

4. Besonders aggressiv war dieser Kandidat

Fällt für diese Folge leider aus. Aber wir setzen große Hoffnungen darauf, dass die anfänglichen Zickereien zwischen Honey und Nullfaltigkeits-Flori nur vorübergehend ins Gegenteil geschlagen sind.

5. Das wollten wir nicht sehen

Jens, der seinen Ballermann-Bierbauch im Bach mit Wasser benetzt. Dabei hat er allerdings eine grüne Badebuchse an, zählt also nur halb. Worauf warten eigentlich Gina-Lisa und Sarah Joelle?

6. Das beste Geständnis

Dafür, dass am Samstagabend nichts Dschungelweltbewegendes geschieht, haben es wenigstens die Geständnisse in sich. Florian Wess beklaute seine Eltern wegen seiner Drogensucht ("Ich habe mir morgens beim Aufstehen schon eine Nase gelegt. Ich war so eine Art Junkie"), Fräulein Menke wollte sich vor zwei Jahren das Leben nehmen und Mallorca-Jens hat "Sauren Apfel" mit zu viel Tabletten geschluckt. Elf Sekunden Herzstillstand.

Hankas Kommentar, als sie die Lebensbeichten mitbekommt: "Ihr Quasselmäuse! Ich hab schon geträumt, ihr hättet eine Kiste mit Bonbons!" Nicht ganz.7

7. Etwas für den Appetit

Definitiv nicht Reis. Und keine Bohnen! Sollte es die in den kommenden zwei Wochen noch einmal geben, könnte es dank Kader Loth zur Katastrophe kommen: "Ihr solltet Messer und Gabel verstecken, ich kann für nichts garantieren." Icke Hässler möchte im nächsten Leben übrigens Pizzateig werden. Das halten wir für die bessere Idee.

8. Die Anwärterin auf den Thron mit den meisten Gewinnchancen

Kader Loth! Wer unmittelbar nach Auftauchen einer potenziellen Giftschlange nicht nur seelenruhig auf der Pritsche liegen bleibt, sondern sich erstmal das teuer korrigierte Näschen pudert, den kann im Dschungel nichts mehr schrecken.

9. Der witzigste Satz der Sendung kam von Sonja Zietlow

"Die Hanka hat ja mehr Störungen als die Berliner S-Bahn."

Und wer denken Sie, wird dieses Jahr Dschungelkönig und danach wieder schnell in der Versenkung verschwinden?

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