22.11.2016

Aus aller Welt Frauenfilmfestival legt Schwerpunkt auf Arbeiterinnen

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Regisseur Martin Butler mit Mitwirkenden seines Films "Tanna" beim Filmfest in Venedig.

Foto: dpa

Regisseur Martin Butler mit Mitwirkenden seines Films "Tanna" beim Filmfest in Venedig.

Frauen und ihre Arbeit spielen auf der Leinwand beim Filmfest "Frauenwelten" in Tübingen die Hauptrolle. Unter den Gästen ist eine Nepalesin, die zwölf Jahre lang als Sklavin gehalten wurde.

Beim 16. Filmfest "Frauenwelten" in Tübingen kommen von diesem Mittwoch an Geschichten über Frauen ins Kino. Auf dem Programm stehen 35 Filme, die nach Angaben des Festivalbüros in 37 Ländern produziert wurden.

Arbeiterinnen aus aller Welt ist der Themenschwerpunkt gewidmet. Es werden Filme gezeigt, die beispielsweise von Näherinnen in Bangladesch ("The True Cost") und Sklavinnen in Nepal ("Urmila - für die Freiheit") erzählen. Die Protagonistin Urmila Chaudhary aus Nepal berichtet in Tübingen davon, wie sie zur Arbeit gezwungen wurde. Auch etliche Filmemacherinnen werden erwartet.

Der Eröffnungsfilm "Tanna" handelt von einem Paar, das sich auf der gleichnamigen Pazifikinsel gegen eine arrangierte Hochzeit auflehnt. Die Einwohner der Insel spielen die Geschichte, die auf wahren Tatsachen beruht, selber nach.

Das Festival wird von Terre des Femmes organisiert und unter anderem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert. Die Organisatorinnen erwarten wie in den Vorjahren bis zu 4000 Besucher in den Kinos in Tübingen und den Nachbarstädten Rottenburg und Herrenberg.

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