Aktualisiert: 29.03.2016 - 15:00

Royale Kolumne Prinz Harry: Vom Party-Prinz zum royalen Botschafter

Die wilden Zeiten des kleinen Bruders von Prinz William scheinen vorbei. Heute tritt Prinz Harry in die Fußstapfen seiner Mutter und hilft Menschen in Not.

Roter Wuschelhaarschnitt, blitzblaue Augen und ein verschmitztes Grinsen im Gesicht: Prinz Harry (31) sieht irgendwie immer so aus, als hätte er einen Scherz parat. Und viele Jahre galt der jüngere Bruder von Prinz William (33) auch als das "enfant terrible" des britischen Königshauses. Er ließ keine Party aus, trank gerne und viel und bekam von den Boulevard-Journalisten den Spitznamen "Dirty Harry" verliehen. Großmutter Queen Elizabeth (89) war sicher "not amused" über ein derart undiszipliniertes Verhalten. Enkelsohn Harry murmelte eine öffentliche Entschuldigung und stolperte ins nächste Fettnäpfchen. Irgendwie schien er alles daran zu setzen, bloß nicht das Saubermann-Image seines größeren Bruders zu bekommen.

Die Zeit beim Militär brachte die Wende

Nach seinem Schulabschluss arbeitet Prinz Harry in einem Weisenhaus im afrikanischen Lesotho und beginnt 2005 seine Offiziersausbildung an der Royal Military Academy Sandhurst. Die Arbeit hier scheint ihm gut zu tun. Wie schon sein großer Bruder, besteht Harry darauf, als normales Kompaniemitglied behandelt zu werden, meldet sich sogar freiwillig für einen Afghanistan-Einsatz. Nach seiner Ausbildung zum Hubschrauberpiloten, absolviert er noch eine 16-monatige Ausbildung mit dem Kampfhubschrauber Apache, die er als bester seines Jahrgangs 2012 abschließt. 2015 quittiert er seinen Militärdienst.

Die Zeit beim Militär scheint den jungen Prinzen ruhiger gemacht zu haben. Nach und nach findet er seinen Platz im britischen Königshaus. Im Auftrag der Queen übernimmt er viele Auslandstermine. Zu ihrem 60. Thronjubiläum 2012 besuchte er in ihrem Namen Belize, die Bahamas, Brasilien und Jamaika. Der Schatten seiner Großmutter reist immer mit. Nicht zum ersten Mal sagte er in einem Interview anlässlich ihres bevorstehenden 90. Geburtstages: 'Wie kann ich jemals die großen Erwartungen erfüllen, die mit ihr und mit der Tatsache verbunden sind, ein Teil ihrer Familie zu sein?" Ihr Pflichtbewusstsein imponiert dem jungen Mann. Doch ihre Fußstapfen will er nicht ausfüllen.

Auf den Wegen seiner Mutter Diana

Überall, wo er auftaucht, fliegen ihm die Herzen zu. Er ist nicht nur ein Vertreter der britischen Krone. Oft verlässt er das royale Protokoll, geht auf die Menschen zu und interessiert sich für ihre Ängste und Sorgen. So viel Menschlichkeit gefällt den Briten und erinnert sie an Harrys unvergessen Mutter Diana, die Prinzessin der Herzen. Bei Umfragen, nach den beliebtesten Royals in der englischen Familie, erreicht Prinz Harry derzeit den 2. Platz – nach der Queen. Erst im März zeigte er erneut, dass er ein Prinz zum Anfassen ist. Bei einer Reise nach Nepal, das 2015 von schweren Erdbeben heimgesucht wurde, nahm er am hinduistischen Fest der Farben teil, besuchte obdachlose Erdbebenopfer und eröffnete einen Kongress des Kinderhilfswerks Unicef, um für Bildung und Chancengleichheit für junge Mädchen zu werben.

Wo ist die passende Prinzessin?

Zum großen Glück fehlt jetzt eigentlich nur noch eine hübsche Prinzessin an seiner Seite. Nach Beziehungen mit der Südafrikanerin Chelsy Davy und Cressida Bones, wandelt der Single derzeit allerdings wieder alleine durch die Welt. Dabei würden das wirklich viele junge Damen gerne ändern und dem wohl begehrtesten Junggesellen der Welt endlich ein Zuhause schenken.


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