02.06.2017

Charakter-Check Was die Handtasche über Sie verrät

Ohne Handtasche, ohne mich! Dieses Mantra würden wohl viele Frauen unterschreiben. Doch was sagt die Wahl der Tasche über die Person aus? Wir klären auf!

Foto: iStock/visoook

Ohne Handtasche, ohne mich! Dieses Mantra würden wohl viele Frauen unterschreiben. Doch was sagt die Wahl der Tasche über die Person aus? Wir klären auf!

Ziemlich beste Freundin oder heimliche Rivalin? Schon ein kurzer Blick auf die Handtasche hilft, um ein paar Hinweise auf den Charakter einer Frau zu bekommen.

Die Handtasche ist für die meisten Frauen ein alltäglicher Begleiter, in dem das wichtigste Hab und Gut mit sich getragen wird. Bei einigen fällt das Accessoire größer, bei anderen kleiner aus. Auch wie eine Handtasche getragen wird, lässt ein paar Schlüsse auf den Charakter der Trägerin schließen.

DAS MODELL

XXL-Format

Zweifelt …

Egal welche Form – hier ist beim Handtaschenkauf nur eine Frage entscheidend: „Passt alles rein?“ Der Schirm, falls es regnet. Die Kopfschmerzen-Tabletten, weil man ja nie weiß. Das Tuch, falls es kühler wird. Die Flasche Wasser für den Durst zwischendurch. Und natürlich der Apfel, das Pflaster, das Aromaöl, der Fleckenstift, die Ersatz-Strumpfhose … In XXL-Taschen verbirgt sich oft eine eindrucksvolle Notfall-Ausrüstung. Das Gefühl „Ich bin auf alle (Lebens)-Situationen vorbereitet“ gibt den Besitzerinnen Sicherheit und macht sie stark für den Alltag.

… und löst Probleme

So bedacht, wie sich die XXL-Liebhaberin auf mögliche Krisen vorbereitet, ist sie auch sofort da, wenn jemand in ihrer Nähe in Not geraten sollte. Wer sie an seiner Seite hat, hat eine tolle Freundin, die nicht nur den Fleckenstift zückt, um den peinlichen Soßenklecks auf der Bluse ruck, zuck zu beseitigen. Sie kann auch sehr aufmerksam und lange zuhören – so lange, bis eine Lösung fürs Problem gefunden ist.

>> In dieser selbst gehäkelten Tasche findet alles seinen Platz

Mini-Täschchen

Plant …

Ohne gute Organisation geht hier nichts: Ins kleine Umhänge-Täschchen oder die schmale Clutch passen tatsächlich nur die wesentlichsten Dinge. Handy und Schlüssel (immer), Tampon (manchmal), Lippenstift (meistens), Parfumpröbchen (vielleicht), Schmerztablette (selten). Die Frage „Was brauche ich wirklich und worauf kann ich verzichten?“ stellt diese Frau nicht nur vor jedem Ausflug. Sie überprüft ihre Bedürfnisse auch sorgfältig, wenn es um die größeren Dinge im Leben geht: Fortbildung, Reisen, Partner, Auto, neue Küche … Ist die Antwort „Brauche ich“ wird die Sache genau geplant und mit Disziplin bis zum Ziel durchgezogen.

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… und ist zuverlässig

Den Handtaschen-Inhalt einmal komplett auf den Tisch kippen, weil sich ein wesentliches Teil gerade mal wieder verkrümelt hat? Darüber können die Mini-Fans nur den Kopf schütteln. Sie lieben (und haben) die Übersicht. Bei ihnen hat alles seine Zeit und seinen festen Platz – darauf kann auch die beste Freundin vertrauen. Den monatlichen Stammtisch absagen, nur weil man gerade frisch verliebt ist? Auf keinen Fall! Den Geburtstag vergessen? Passiert nicht! Die Täschchen-Besitzerin ruft als Erste an und gratuliert.

Mittel-Maß

Riskiert …

Wenn Sie sich gerade gleichzeitig ein bisschen im XXL-Format und ein bisschen im Mini-Täschchen wiederentdeckt haben, sind Sie hier genau richtig. Ihr Lieblingsstück ist zum Beispiel ein geräumiger Shopper oder Beutel. Und als überzeugter Fan der großen, aber handlichen Variante sind Sie tatsächlich ein Misch-Typ. Vorausschauend und gut vorbereitet – ja. Aber eben nicht auf alle möglichen Katastrophen des Lebens. Sie sind selbstsicher, riskieren auch mal was und trauen sich zu, selbst überraschende Situationen bestens in den Griff zu kriegen.

… und ist unternehmungslustig

Mal Lust auf eine spontane Unternehmung? Dafür ist diese Frau die perfekte Partnerin. Einfach anrufen, Vorschlag machen und los. Vorausgesetzt, es steht noch nichts anderes in ihrem Terminkalender. Denn absagen würde sie auch für die beste Freundin nichts. Einzige Ausnahme: Es ist superwichtig und SOS-Hilfe wird gebraucht.

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Luxus-Teil

Schillert …

Hier kommt es nicht auf die Größe an, sondern nur auf die teure Marke oder das edle Muster. Die Handtasche ruft schon von Weitem: „Schaut her! Ich bin etwas Besonderes. Ich liebe den Luxus.“ Diese Botschaft ist der Besitzerin so wichtig, dass das Designer-Stück niemals unterm Stuhl verschwindet, sondern wie eine Trophäe auf dem Tisch platziert wird. Der Anblick und das Gefühl „Ich kann mir so was leisten“ erleichtert es dieser Frau mit ihrem – manchmal gar nicht so glamourösen – Alltag klarzukommen.

… und versteht keinen Spaß

So wie sie gerne unendlich viele Designer-Taschen hätte, sammelt sie auch Freundinnen. Ein Treffen in größerer Runde ist ihr lieber als ein Käffchen oder Kinobesuch zu zweit. Garantiert werden Sie bei so einem lockeren Mädelsabend von ihr immer mit Küsschen begrüßt. Aber nicht ganz so sicher auch freundlich verabschiedet. Denn sind Sie gerade besser drauf, haben einfach nur die schickeren Schuhe oder werden von einem Typen angeflirtet, werden Sie schnell zur Rivalin. Und dann versteht die Luxus-Liebhaberin keinen Spaß mehr.

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Und die Trage-Technik?

„Nicht nur was wir tragen, auch wie wir es tragen, verrät etwas über die Persönlichkeit“, sagt die amerikanische Psychologin und Expertin für Körpersprache Kathlyn Hendricks.

Auf der nächsten Seite lesen Sie über die Botschaften der häufigsten Trage-Techniken!

 

„Nicht nur was wir tragen, auch wie wir es tragen, verrät etwas über die Persönlichkeit“, sagt die amerikanische Psychologin und Expertin für Körpersprache Kathlyn Hendricks.

In der Hand

„Ehrgeizig“

Werden bei Taschen konsequent die Henkel (statt Riemen) benutzt, erinnert das an den Transport eines Aktenkoffers. Die Trägerin wünscht sich mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für sich und ihren Job. Typisch für ehrgeizige Frauen, die beruflich weiterkommen wollen.

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Über der Schulter

„Möglichst unkompliziert!“

Am langen Riemen hängt die Tasche auf Hüfthöhe parallel und möglichst eng am Körper. Hände frei! Hier möchte eine die Dinge auf direktem Weg erledigen.

In der Armbeuge

„Bin was Besseres“

Wenn die Tasche am Ellenbogen baumelt, ist ein Arm komplett lahmgelegt bzw. nur mit dem Tragen (und Präsentieren) des schönen Stücks beschäftigt. Ansage: „Ich bin fein raus. Die lästigen Dinge des Lebens können andere (für mich) übernehmen.“

Diagonal vorne

„Etwas schüchtern“

Landet die Tasche durch die Überkreuz- Technik (rechte Schulter zu linker Hüfte) vor dem Körper, wirkt sie wie ein kleiner Schutzschild. Ihre Trägerin ist unsicher und möchte andere auf Abstand halten.

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Diagonal hinten

„Attacke“

Landet die Tasche hinterm Rücken, praktisch auf dem Po, haben wir es dagegen mit einer kleinen Kämpferin zu tun. Sie nimmt jedes Hindernis, um ihr Ziel zu erreichen.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der BILD der FRAU Nr. 17.

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