Aktualisiert: 04.08.2020 - 20:14

Seide, kaltes Wasser und mehr Langes und gepflegtes Haar: Mit diesen 11 Tipps züchten Sie eine Traummähne

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Foto: iStock.com / South_agency

Langes und schönes Haar ist sinnlich. Dass Sie dafür keine Extensions benötigen, zeigen wir Ihnen mit diesen natürlichen Pflege-Tricks.

Kaum eine Frau träumt nicht davon, aber den wenigsten ist von Hause aus eine lange und seidig glänzende Löwenmähne gegeben. Wer diese 11 Tipps in seinen Pflegealltag integriert, kommt schneller als vielleicht gedacht zu langem und gesundem Haar.

Langes gepflegtes Haar: Mit diesen 11 Tipps zur Mähne

Das Haarwachstum ankurbeln und die Haare sorgsam behandeln. Wir verraten Ihnen, wie das geht. Und wetten, dass Sie nicht alle Tipps kannten? Denn es geht nicht nur um Haarkuren, sondern unter anderem auch um den richtigen Schlafuntergrund.

Die Pflegeroutine macht den Unterschied

Haare benötigen bekanntermaßen die richtige Pflege, um lang und stark zu werden. Nicht jedes Pflegeprodukt aber passt zu jedem Haartyp. Und oft ist mehr auch nicht unbedingt besser: Zu viele und zu schwere Produkte belasten das Haar, zu wenig Pflege macht es brüchig und trocken. Idealerweise lassen Sie sich von Ihrem Friseur beraten, die auf Ihre Haarstruktur genau passenden Pflegeprodukte zu finden. Ihr Weg zur Traummähne startet also mit der Produktauswahl. Genauso wichtig ist dann, die Pflegeroutine auch durchzuziehen und nicht nur in der Euphorie der ersten Wochen darauf zu achten. Jeder der unten genannten Tipps greift in den anderen. Das Ergebnis aber kann sich sehen lassen und die Mühe lohnt sich.

Feuchtigkeit durch Öl-Haarmasken

Gerade bei Sonneneinstrahlung im Sommer, aber auch bei klirrender Kälte benötigt das Haar Unterstützung. Auch das falsche Handling, wie feste Zopfgummis, zu grobes Bürsten oder zu häufiges Föhnen belasten die Haarstruktur. Regelmäßig sollten Sie Ihr Haar mit einer Feuchtigkeitskur oder einer ölhaltigen Haarmaske verwöhnen. Generell sollten Sie bei allen Haarpflegeprodukten und Shampoos darauf achten, dass sie frei von Silikonen und Parabenen sind.

Ideal ist, sich die Haarmasken selbst anzurühren, dann wissen Sie auch, was drin ist. Olivenöl und Kokosöl eignen sich gut dafür. Tipp: Wer die Haarkur 1 bis 2 Mal wöchentlich über Nacht einwirken lässt, tut seiner Mähne besonders viel Gutes. Schützen Sie Ihr Kopfkissen, indem Sie das Haar zum Beispiel in ein altes T-Shirt wickeln.

Ausspülen mit kaltem Wasser

Schon klar, der Gedanke sich eiskaltes Wasser über den Kopf laufen zu lassen, ist nicht jedermanns Sache. Das muss auch gar nicht sein, denn lauwarmes bis kaltes Wasser, je nach Empfinden, sind ebenso möglich. Der Hintergrund: Kühles Wasser ist besser für Ihr Haar. Zu heißes Wasser regt die Kopfhaut zur Nachfettung an, was zu häufigerem Haarewaschen führt. Darüber hinaus wird durch heißes Wasser die Schuppenschicht der Haare geöffnet, das gibt ihnen ein stumpfes Aussehen.

Ein weiteres Plus des kalten Wassers: Es lässt die Haare schön glänzen. Tipp: nach dem Ausspülen des Shampoos einfach einmal den Haarschopf kalt abspülen.

Spitzenschneiden alle zehn Wochen

Das haben wir schon von unseren Eltern gehört. Wer regelmäßig zum Spitzenschneiden geht, hat schneller gesundaussehendes Haar. Das regelmäßige Nachschneiden der Haarspitzen verhindert nämlich Splissbildung, und die kann im schlimmsten Fall zur Spaltung des ganzen Haares führen. Dann muss mehr abgeschnitten werden, als gewollt. Die einfache Faustregel lautet: Alle zehn Wochen sollte ein Minischnitt von 1 bis 2 Zentimetern beim Friseur drin sein.

Vitaminreiches Essen

Generell sollte man ja immer auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achten. Das Tolle: Ausreichend Gemüse und Obst auf dem Speiseplan sorgen für prachtvolles Haar. Vor allem Lebensmittel mit einem hohen Eisengehalt wie rote Beete, Brokkoli und Spinat kurbeln das Haarwachstum an.

Spezielle Haarvitamine gegen Haarausfall

Wem das nicht genug ist, kann zusätzlich auf speziellen Vitamine für die Haare setzen. Diese kommen beispielsweise als pinke Fruchtgummis mit Kirschgeschmack daher und sollen die Haarstruktur verbessern, wenn man sie über einen längeren Zeitraum nimmt. In ihnen tummelt sich laut Hersteller ein hoch dosierter Mix aus Koffein, Biotin und Vitaminen. Generell sind natürliche Lebensmittel Vitaminzusatzpräparaten aber immer vorzuziehen.

Hormonhaushalt regelmäßig untersuchen lassen

Wenn die Haare zu langsam wachsen oder trotz guter Pflege immer wieder abbrechen, kann auch der Hormonhaushalt schuld sein. Vor allem das Verhütungsmittel Pille greift stark in diesen ein und stört den natürlichen Hormonhaushalt. Auch die Schilddrüse kann ein Störfaktor für gesunden Haarwuchs sein. Lassen Sie bei Verdacht ein Blutbild bei Ihrem Hausarzt machen.

Kissenbezug aus Seide

So wie man sich bettet, so... schöne Haare hat man! Ein Kissenbezug aus Seide ist eine Ihrer Geheimwaffen auf dem Weg zu traumhaft gepflegtem langem Haar. Satin oder Seide sind weich und schützen, im Gegensatz zur eher rauhen Baumwolle, Ihr Haar vor Spliss, da die sehr glatte Oberfläche Reibung des Haars am Stoff verhindert. Zusätzlicher Benefit: Seide verhindert auch Schlaffalten im Gesicht.

Stress ist Gift, auch für die Mähne

Stress ist Gift für den Körper, also auch für das Haar. Haarverlust ist in vielen Fällen auch auf psychische und physische Belastung zurückzuführen. Versuchen Sie, wo immer möglich, einen Gang runterzufahren. Auch entspannende Kopfmassagen sorgen für das innere Gleichgewicht und Kurbeln außerdem noch die Durchblutung der Kopfhaut an, das wiederum fördert den Haarwuchs.

Viel Wasser, wenig Alkohol

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist nicht nur wichtig für Körper und Geist, auch die Haare danken es mit gutem Wachstum und gesunder Struktur. Wer seinen Alkoholkonsum stark einschränkt, wird das bald festtellen. Der Grund: Alkohol trocknet das Haar aus und macht es splissanfälliger.

Styling: Weniger ist mehr

Styling greift das Haar an. Ob viele Stylingprodukte wie Haarspray, Schaumfestiger und Co: Versuchen Sie es deshalb nach der Prämisse, weniger ist mehr. Auch Frisierhilfen wie Lockenstab, Lockenwickler oder Glätteisen, tun dem Haar nichts Gutes. Große Hitze schädigt die Struktur, die Haare können sich spalten oder sogar abbrechen. Ebenso sollte während der ausgiebigen Pflegeperiode auf aggressive chemische Eingriffe verzichtet werden. Ob Dauerwellen, Färben oder Bleichen: Diese Behandlungen schädigen Ihr Haar.

Auch das richtige Haarewaschen macht viel aus: Diesen Fehler machen fast alle! Passen Sie auch auf, wie Sie sich frisieren, denn Achtung: Diese Frisuren machen Ihre Haare kaputt Auch unsere Beautybloggerin spricht darüber, wie sie die größten Haarpflegefehler vermeidet. Und wenn es doch mal Farbe sein muss? Wie kann man Haare vor dem Stress einer Coloration schützen?

Noch mehr Informationen? Dann lassen Sie sich von unseren lässigen Sommerfrisuren für Frauen ab 40 inspirieren.

Schauen Sie auch gern auf unseren umfangreichen Themenseiten Haarpflege, Haarausfall und Frisuren nach. Hier gibt es viel Wissenwertes zum Thema Traummähne.

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