10.04.2020 - 19:47

Gezielt pflegen Das schützt vor Haarbruch

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Schluss mit Haarbruch! Wer sich an den einen oder anderen Tipp hält, erlangt schon bald gesundes und glänzendes Haar!

Foto: iStock / FotoDuets

Schluss mit Haarbruch! Wer sich an den einen oder anderen Tipp hält, erlangt schon bald gesundes und glänzendes Haar!

Viele Faktoren führen dazu, dass Haare brüchig und dünner werden. Das Gute: Die meisten haben wir in der Hand. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Haar vor Haarbruch schützen!

Anders als beim Haarausfall lässt sich Haarbruch oft schon durch einen liebevolleren Umgang vermeiden. Gönnen wir unseren Strähnen also mehr Streicheleinheiten und helfen ihnen, zu wachsen und zu glänzen. Wir geben Ihnen sechs tolle Tipps.

Haarbruch: Sechs Tipps, die Ihr Haar schützen

Oft muss das Haarstyling schnell gehen. Doch leider vergessen wir bei der einen oder anderen Beauty-Routine, dass wir damit unser Haar schädigen und Haarbruch verursachen. Umso wichtiger ist es, auf bestimmte Schritte zu verzichten.

1. Statt binden lieber flechten

Viele nehmen ihr Haar schon im nassen Zustand zum Dutt oder Zopf zusammen. Doch das ist nicht gut, denn beim Trocknen dehnt es sich aus und das Gummi "schneidet" geradezu ein.

Auch trockenes Haar sollten Sie nicht immer an der selben Stelle und nicht zu stramm binden, denn die Zugspannung kann auf Dauer sogar zu Haarausfall führen. Das gilt auch für stramm aufgedrehte Lockenwickler. Demnach ist es besser, wenn Sie Ihr Haar einfach flechten.

2. Sanfter kämmen und stylen

Auf das Material kommt es an: Kämmen Sie Ihre Haare am besten nur mit einem grobzinkigen Kamm aus Holz oder Horn und ohne scharfe Kanten. Auch Bürsten aus Plastik oder Metall können aussortiert werden. Setzen Sie dafür auf Naturborsten.

Anschließend das Haar damit immer sanft von den Spitzen an zum Ansatz entwirren. Wer sein Haar föhnt, glättet oder curlt (auf Keramikbeschichtung achten) sollte immer Hitzeschutz verwenden.

Beim Toupieren die Strähnen nur sanft schieben. Besonders ratsam: Ab und zu mal eine Stylingpause einlegen und das Haar an der Luft trockenen lassen.

3. Vor Sonne schützen

Die Haarpflege im Sommer ist besonders wichtig, um das Haar vor UV-Strahlen, Chlor und Salzwasser zu schützen. Somit gilt sowohl für Haut, als auch für Haar: UV-Schutz-Pflicht!

4. Vorsicht mit Chemie

Färben, Bleichen und Dauerwellen öffnen die Schuppenschicht und rauen sie auf. Daher braucht chemisch behandeltes Haar besonders viel Liebe. Unser Tipp: Verwenden Sie regelmäßig eine Spülung und Kuren.

Haare lassen sich aber auch ohne Chemie färben. Mit einigen Hausmitteln aus der Natur können Sie tolle Ergebnisse erzielen.

5. Falsche Accessoires

Hat die schicke Schmuckspange einen scharfen Metallverschluss? Knicken die Clips das Haar zu sehr ab? Haarschmuck kann schaden, daher inspizieren und ausmisten.

Auch Samthaarbänder, zu grobe Kopfkissen, Schals und Pullis aus Strick können das Haar brüchig machen. Viel schonender sind Spiralgummis, weiche Kuschelwolle und ein Seidenbezug fürs Kopfkissen.

6. Aufbauende Pflege

Eine glatte, geschmeidige Struktur ist der beste Schutz vor Haarbruch. Spülungen, Kuren, Leave-in-Pflege oder Öl glätten und nähren im nassen und trockenen Zustand.

Gut ist vor allem, wenn die Pflege viel Feuchtigkeit, wie z. B. Hyaluron, Panthenol und stärkende Inhaltsstoffe wie Keratin oder Bambus enthält.

Kennen Sie schon unsere 5 Haarkuren? Die gehen ganz einfach und pflegen die Haare ohne Chemie:

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In unseren Videos finden Sie außerdem für jeden Haartyp die richtigen Tipps rund um das Thema Haare & Frisuren:

Haare: Frisur, Styling, Pflege
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