18.07.2018

Haarpflege Aloe Vera für die Haare: So pflegt das Gel der Heilpflanze

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Als Gel kann Aloe Vera die Haare auf natürliche und sanfte Weise pflegen.

Foto: imago/View Stock

Als Gel kann Aloe Vera die Haare auf natürliche und sanfte Weise pflegen.

Sie steckt in unzähligen Hautpflegeprodukten. Aber auch für die Haarpflege ist die Heilpflanze Aloe Vera ein echtes Wundermittel. Wir verraten, warum der Saft aus der Pflanze so gesund für die Haare ist und wie Sie die natürliche Aloe Vera-Haarkur ganz einfach anwenden können.

Diese Wunderpflanze aus Nordafrika ist in der Schönheitspflege keine Unbekannte: Mit mehr als 200 Inhaltsstoffen kann Aloe Vera die Haare bestens pflegen und bei strapaziertem, trockenem Haar helfen.

Das kaktusähnliche Pflänzchen kann sich sehen lassen: Neben Anthrachinonen, Salicylsäure, Saponinen, Enzymen, Aminosäuren, Vitamin C, Vitamin E, Zink, Magnesium und Kohlenhydraten enthält sie vor allem Wasser – daher vitalisiert sie und spendet Feuchtigkeit. Und davon können Haar und Kopfhaut nicht genug bekommen.

Aloe Vera für Haare und Kopfhaut: So schonend pflegt die Pflanze

  • Für mehr Haarwachstum: Die Wunderpflanze kann das Haarwachstum anregen. Durch die enthaltene chemische Verbindung Beta-Sitosterin wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und das fördert nachweislich die Haarbildung. Die Kopfhautporen werden ebenfalls von Talg und Schmutz gereinigt, dadurch entsteht mehr Platz zum Wachsen.
  • Gegen Haarausfall: Aloe Vera enthält Kalium, das bei Mangelerscheinung im Körper zu Haarausfall führt. So kann man im Umkehrschluss dem Haarausfall entgegenwirken.
  • Gegen Kopfhautprobleme: Durch hitzige Stylings mit Föhn oder Glätteisen, die UV-Strahlung der Sonne und unsere Essgewohnheiten strapazieren wir nicht nur unser Haupthaar, sondern auch unsere Kopfhaut. Aloe Vera kann in seiner reinsten Form als Gel die Kopfhaut sogar bei Schuppen oder Neurodermitis beruhigen. Es zieht sehr schnell ein und spendet bis in die unteren Hautschichten Feuchtigkeit, sogar Ekzeme können damit behandelt werden.
  • Gegen Pilzbefall: Sogar gegen Pilzbefall auf der Kopfhaut, der zu fettigen Schuppen führen kann, wirkt Aloe Vera: Der pflanzliche Wirkstoff Acemannan bekämpft die Pilze.
  • Gegen Läuse: Aloe Vera kann sogar Läuse vergraulen bzw. träge machen. So lassen sie sich leichter auskämmen.

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So wenden Sie Aloe Vera als Haarkur richtig an

In Form von Gel empfiehlt sich Aloe Vera zur Haarpflege am besten: Es besteht fast zu 100 Prozent aus Aloe Vera und lässt sich bei besonders trockener und anfälliger Kopfhaut gut auftragen. Kraftloses Haar wird durch die Zugabe der Pflanze wieder neu belebt.

  • Bei Läusen und hartnäckigen Problemen: Einfach das pure Aloe-Vera-Gel in Haar und Kopfhaut einmassieren und einwirken lassen. Am effektivsten ist es, das Gel einige Stunden einwirken zu lassen, zum Beispiel über Nacht unter einem Handtuch.
  • Zum Auffrischen als Beilage zum Shampoo: Einfach das normale Shampoo mit ein bisschen Aloe Vera mischen und wie gewohnt waschen. Vorteil: Sie müssen nicht Ihre kompletten Pflegegewohnheiten umstellen.
  • Als Spülung oder Maske: Nach dem Shampoonieren geht auch: Einfach Aloe Vera als Kur ins Haar massieren, fünf Minuten einwirken lassen und dann gründlich ausspülen. Kopfhaut und Haar werden so angenehm erfrischt.
  • Zum Heilen von innen: Spezielle Aloe-Vera-Trink-Gele sind als Ergänzung zur Körperpflege gedacht und stärken den Körper von innen. Wer täglich zwischen 60 und 100 Milliliter in seinen Saft oder Smoothie mischt, nimmt die heilenden Nährstoffe direkt von innen auf.

Viele Instagram-User schwören mittlerweile darauf, sich einfach eine Aloe-Vera-Pflanze fürs Wohnzimmer zuzulegen. So lässt sich der Saft direkt aus den Blättern pressen, man spart gleichzeitig Geld sowie Verpackungsmüll und tut eben nicht nur dem eigenen Haar, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

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