Aktualisiert: 25.02.2020 - 10:30

Wenn die Kopfhaut übersäuert ist Achtung, Haarausfall: So sollten Sie Ihr Haar jetzt pflegen

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Die Übersäuerung der Kopfhaut kann eine Ursache für Haarausfall sein. Eine basische Haarpflege kann da Abhilfe schaffen!

Foto: imago/PhotoAlto

Die Übersäuerung der Kopfhaut kann eine Ursache für Haarausfall sein. Eine basische Haarpflege kann da Abhilfe schaffen!

Eine übersäuerte Kopfhaut kann den Stoffwechsel und somit Ihren Haarwuchs beeinträchtigen. Der Umstieg auf basische Haarpflege ist da oft hilfreich.

Wer von Übersäuerung betroffen ist, hat ein Problem mit dem Säure-Basen-Haushalt im Körper, die gesunde Durchblutung der Zellen wird oft dadurch vermindert. Die Zellen bekommen nach und nach keine Luft mehr, die Haarwurzeln sind vom Absterben bedroht. Eine basische Haarpflege kann da die Lösung sein.

Basische Haarpflege: So neutralisieren Sie Ihre übersäuerte Kopfhaut

Basen sind Stoffe mit einem basischem pH-Wert, der in der pH-Wert-Tabelle zwischen 7,0 und 14 liegt. Säuren liegen hingegen im Bereich zwischen 0 und 7,0.

Wenn von Übersäuerung oder basischer Ernährung gesprochen wird, werden die Begriffe Base und Säure für gewöhnlich anders verwendet: Dann geht es nicht um den chemischen pH-Wert einer Substanz, sondern darum, wie sich die Substanz im Zusammenspiel mit dem Stoffwechsel auf den Körper auswirkt.

Ein gesunder Stoffwechsel benötigt grundsätzlich mehr Basen als Säuren, denn Basen helfen bei der Neutralisierung von Säuren.

In den meisten industrialisierten Ländern nehmen die Menschen über die Ernährung allerdings zu viele Säuren auf und zu wenige Basen.

Übersäuerung die häufigste Folge

In Summe führt das zu Übersäuerung, die der Körper versucht, über die körperlichen Funktionen wie Schweiß oder Ausscheidungen abzubauen. Denn zu viel Säure ist schädlich für den Organismus und kann auch das Wachstum und die Gesundheit der Haare beeinträchtigen.

Die Ausscheidung von Säure erfolgt nämlich auch über die Kopfhaut! Kommen noch saure Haarpflegeprodukte dazu, führt das schnell zu einem ständig übersäuerten Klima. Färbemittel sind besonders aggressiv und können eine bereits schlechte Kopfhaut noch verschlimmern.

Wussten Sie, dass basische Lebensmittel auch schlank und fit machen?

Tipps für eine basische Haarpflege

In einem ersten Schritt der basischen Haarpflege sollten alle sauren und aggressiven Pflegeprodukte aus dem Bad verbannt und gegen basische ersetzt werden. Dazu empfiehlt es sich, die Inhaltsstoffe der Produkte genau zu studieren, um sicherzugehen, dass sie auch tatsächlich so natürlich sind, wie sie vorgeben.

Erdöl z. B. ist ein besonders tückischer Inhaltsstoff, da er von der Haut aufgenommen und abgelagert wird und so den Stoffwechsel noch zusätzlich behindert.

Außerdem gibt es weitere basische Haarpflege-Tipps, mit denen sich eine Übersäuerung mindern oder gar vermeiden lässt:

  • Basische Shampoos haben idealerweise einen pH-Wert zwischen 7,4 und 8,2. Basisches Osmose-Gel eignet sich ebenfalls zur Reinigung der Kopfhaut. Für welches Produkt Sie sich auch entscheiden: achten Sie darauf, dass es in allererster Linie darum geht, die Kopfhaut und nicht etwa die Haare zu reinigen.
  • Basische Bäder, bei denen Base ins Badewasser zugegeben wird, können ebenfalls Linderung schaffen. Bei einer übersäuerten Kopfhaut empfiehlt es sich, den Kopf immer wieder ins Badewasser zu senken und dabei sanft die Kopfhaut zu massieren, um die Durchblutung des Gewebes anzuregen. Auf einer beanspruchten und sensiblen Kopfhaut sollten auch nur Naturstoffe wie Horn, Tierhaar oder Holz zum Einsatz kommen.
  • Verwenden Sie ein basisches Osmose-Gel zur Reinigung der Kopfhaut. Die Gels bewirken ein tiefes und angenehmes Entschlacken, Entgiften und Ausleiten von Schadstoffen. Es ist ideal bei Haarausfall – ebenso bei Cellulite und Hautproblemen.

Lesen Sie mehr darüber, wie eine basische Hautpflege aussieht und funktioniert und wie Sie Ihre Haare mit Haarpflege ohne Silikone gesund halten.

Zusätzliche Maßnahmen gegen Übersäuerung des Körpers

Basenkuren oder Detoxing sollten ebenfalls regelmäßig eingelegt werden, um die allgemeine Regeneration des Körpers anzukurbeln.

Eine Kur sollte von möglichst wenig Stress begleitet sein und aus ausschließlich gesunder Ernährung mit basischen Lebensmitteln und stillem Wasser oder Kräutertee bestehen: Alkohol, Kaffee und Schwarztee müssen draußen bleiben!

Achten Sie außerdem auf etwas Bewegung und ausreichend Schlaf. Bei den meisten Menschen, die von Übersäuerung betroffen sind, wird eine Ernährungsumstellung unumgänglich sein. Denn auf Dauer führt bei chronischer Übersäuerung an einer Reduktion der säurehaltigen Lebensmittel kein Weg vorbei.

Wichtig ist auch zu wissen, dass medizinische Probleme wie Übersäuerung auch eine psychologische Komponente haben können: Hier kann es hilfreich sein, nach anderen Symptomen Ausschau zu halten und einen Arzt aufzusuchen, der bei einer dauerhaften Lösung unterstützen kann.

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Oft sind Haarprobleme saisonal bedingt. Wir verraten Ihnen, was sich bei Haarausfall im Herbst und Winter tun lässt.

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Noch mehr Ratgeber und Tipps, um überschüssige Schadstoffe und Gifte aus dem Körper zu filtern, finden Sie auch auf unserer Detox-Themenseite.

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