Aktualisiert: 24.03.2021 - 15:24

Falsche Farbe, zu stufig... Haare verpfuscht? Sieben SOS-Frisurentipps

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Redaktion

Die Haare sind verschnitten, das Styling nicht so gelungen? Mit unseren Tipps retten Sie die misslungene Frisur!

Foto: Getty Images/Andersen Ross Photography Inc

Die Haare sind verschnitten, das Styling nicht so gelungen? Mit unseren Tipps retten Sie die misslungene Frisur!

Im Lockdown haben Sie bei Ihren Haaren selbst Hand angelegt – und nun ist das Resultat gar nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben? Diese Tipps können Ihre Frisur retten.

In den letzten Monaten war ein Frisörbesuch keine Selbstverständlichkeit. Einige haben deshalb selbst die Schere in die Hand genommen und dabei vielleicht einiges schlimmer gemacht als zuvor. Lesen Sie, wie Sie Frisörpannen vermeiden und was Sie tun können, wenn es bereits zu spät ist.

7 Tipps gegen verschnittene Frisuren

Manchmal kann auch der professionelle Frisör mal daneben liegen. Generell gilt: Bei handwerklichen Mängeln ist der Frisör zum Nachbessern verpflichtet – nicht aber zur Rückgabe des Geldes.

1. Zu viel abgeschnitten

Nur die Spitzen, bitte! Der Klassiker im Salon! Und hinterher sind die Haare ab. Sagen Sie deutlich, wie viel ab soll. Direkt am Haar zeigen oder in Zentimetern angeben. Und bitten Sie den Frisör mit Blick in den "Rückspiegel", Ihnen vorab genau zu zeigen, wie im Nacken geschnitten wird.

SOS-Tipp: Strähne für Strähne mit dem Eisen glätten. Je ruhiger und glatter die Haarstruktur, desto länger wirkt es.

2. Viel zu stufig

Stufen sorgen für Bewegung, Volumen und schönen Fall. Aber sie dünnen das Haar auch aus! Wenn Sie nur leichte Stufen möchten, sagen Sie, was Sie sich davon erhoffen, holen Sie die Profi-Meinung ein, lassen Sie sich erklären, wo der Friseur sie platzieren will. Dafür muss er wissen, wie das Haar beschaffen ist, wo Wirbel sitzen (wichtig bei Kurzhaarfrisuren), Schnitt und Technik dem Haartyp anpassen.

SOS-Tipp: Zurück in den Salon zum Nachschneiden. Notfalls zum Kollegen wechseln. Erklären Sie, warum Sie den Schnitt nicht mögen. Seien Sie sich aber darüber im Klaren, dass jetzt nochmal gekürzt werden muss.

3. Superkurzer Pony

Pony-Frisuren sind Trend, besonders der "Waft Fringe"-Pony ist derzeit beliebt! Aber die Trendfrisur ist nicht jedermanns Sache. Besprechen Sie ausführlich, welche Länge zu Ihrer Gesichtsform und dem Haarschnitt passt. Zentimeterangaben sind hier ein Muss – auch von Seiten des Figaros.

SOS-Tipps: Alles mit Bobby-Pins seitlich wegstecken. Oder breites Tuch als Haarreif benutzen, von der Stirn nach hinten schieben, sodass der Pony darunter verschwindet.

4. Schlechter Schnitt

Harte Kanten statt seichter Übergänge, beim genauen Hinschauen sogar Schnittlöcher und unterschiedliche Längen. So eine Katastrophe passiert zum Glück selten…Vorbeugen: Bleiben Sie beim Schneiden aufmerksam, sagen Sie sofort "Stopp!", wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Dann lässt sich vielleicht noch was retten. Ansonsten: mitgebrachte Frisurenfotos schützen vor Missverständnissen.

SOS-Tipp: Reklamieren und nachbessern lassen, schlimmstenfalls Verschnitt mit Extensions und Haarteilen kaschieren.

5. Unmögliche Frisur

Statt lässiger Wellen amerikanische Glamour-Locken? Bevor der Friseur zum Finish ansetzt, sagen Sie, dass Ihnen der Look nicht gefällt, Sie es gern viel natürlicher hätten.

SOS-Tipp: Etwas nass machen, leicht durchkämmen und mit den Fingern lockern – macht aus steifen Looks lässige Undone-Frisuren. Ansonsten: Haare waschen und neu starten…

6. Styling klappt zu Hause nicht

Im Salon rundum zufrieden, daheim will die Frisur aber nach dem ersten Waschen partout nicht gelingen. Scheuen Sie sich nicht, erneut im Salon vorbeizuschauen – auch ohne Termin! Schildern Sie Ihr Problem, fragen Sie, wie mit Föhn und Stylingprodukten getrickst werden muss.

Fürs nächste Mal: Lassen Sie den Friseur wissen, wie viel Zeit und Fingerfertigkeit Sie fürs Styling haben. Versteht er sein Fach, fragt er ohnehin danach. Hilfreich außerdem: Beim Frisieren aufmerksam beobachten, sich Tricks und Produkte zeigen lassen.

7. Falsche Farbe

Zu hell, zu dunkel, zu aschig – Farbpannen gibt es viele. Kein Wunder, Farbtöne sind schwer in Worte zu fassen und jedes Haar hat eine andere Basisfarbe und Struktur. Trotzdem: Colorationen immer an Farbkarten oder Strähnchen zeigen lassen. Vorsicht vor drastischen Veränderungen: Mit ein bis zwei Nuancen heller oder dunkler kann nicht so viel passieren.

SOS-Tipp bei zu heller Farbe: Natürlich kann der Friseur es wieder dunkler färben. Aber: Das Haar ist schon durch die Blondierung stark angegriffen. Eine komplette Neufärbung wäre purer Stress fürs Haar! Besser: Dunklere Strähnchen (Lowlights) setzen lassen. Was Sie tun können: Erst mal braucht Ihr Haar jetzt reichlich Pflege, damit es nicht so strohig ist. Kuren, kuren, kuren. Den zu hellen Farbton zusätzlich mit einer dunkleren Schaumtönung korrigieren. Pflegeprodukte mit Blaupigmenten (Silber-Shampoos) helfen gegen Gelbstich.

SOS-Tipp bei zu dunkler Farbe: Schwierig, vielleicht kann ein Peeling-Shampoo noch etwas aufhellen. Ansonsten: ab zum Friseur und sich einige Highlights ins Deckhaar färben lassen. Den Schopf völlig neu färben? Bloß nicht, dem Haar müssten vor der neuen Coloration erst die alten Farbpigmente entzogen werden. Ersparen Sie sich das.

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