Aktualisiert: 21.07.2020 - 21:33

Individuell geschützt Der Sommer ist da: Der perfekte Sonnenschutz für Ihre Haut

Die richtige Sonnencreme ist im Sommer essentiell. Auf welchen UV-Schutz Sie individuell achten sollten.

Foto: iStock / PeopleImages

Die richtige Sonnencreme ist im Sommer essentiell. Auf welchen UV-Schutz Sie individuell achten sollten.

Sonnenschutz sollte ernst genommen werden. Beim Kauf einer Sonnencreme und auch beim Eincremen selbst, können aber viele Fehler passieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich im Sommer perfekt schützen und welche Sonnencreme zu Ihrem individuellen Hauttypen am Besten passt!

Zuverlässiger UV-Schutz ist für die Haut essentiell. Jeder noch so kleine Sonnebrand ist schädlich für die Haut – und kann im schlimmsten Fall sogar zu Hautkrebs führen. Deshalb ist es wichtig, eine Sonnencreme oder Sonnenspray mit dem richtigen Lichtschutzfaktor zu benutzen.

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30, 50, 50+? Diesen Lichtschutzfaktor brauchen Sie

Zu welchem Lichtschutzfaktor Sie greifen sollten, ist abhängig von Ihrem ganz eigenen, individuellen Hauttypen. Denn die Eigenschutzzeit, also die Zeit in der sich die Haut ohne Sonnenschutz vor der Sonne schützen kann, variiert.

Wenn Sie zu sehr blassen Hauttypen zählen, sollten Sie stehts mindestens zu einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 greifen – so gehen Sie kein Risiko ein.

Wenn Ihre Hautfarbe hell ist und Sie das Gefühl haben, dass Sie vergleichsweise schnell einen Sonnenbrand kriegen, sollten Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 benutzen.

Ein gebräunter Teint bringt hat meist eine Eigenschutzzeit von 30 Minuten. Sie sollten daher mindestens eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 benutzen.

Braune Haut neigt eher selten dazu, zu verbrennen. Trotzdem ist ein Sonnenschutz enorm wichtig. Da die Gefahr allerdings nicht so groß ist, reicht auch hier eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15.

Tipp: Die meisten Sonnencremes gibt es auch als Sonnenspray – Sie sollten beim Eincremen aber besonders "dick" auftragen. Als Spray ist die Menge schwieriger dosierbar.

So cremen Sie sich richtig ein

Nicht nur der Lichtschutzfaktor einer Sonnecreme ist entscheidet, sondern auch die Menge und Häufigkeit des Eincremens. Bei Sonnencreme gilt immer: Lieber zu viel, als zu wenig! Um den angegebenen Sonnenschutzfaktor zu erreichen, braucht eine 1,80 Meter große Person etwa drei Esslöffel für den ganzen Körper. Kleinere Personen etwas weniger. Und dazu gilt: Stets nachcremen! Denn die Sonnencreme verlängert die Eigenschutzzeit der Haut nur, hält aber nicht ewig vor. Und außerdem: Beim Baden, Abtrocknen und Schwitzen geht der Schutz verloren. Eine 200-Mililiter-Flasche sollte bei einem Sonnenbad pro Tag also nicht länger als 5 Tage reichen.

Das bedeutet "wasserfest" auf Sonnencremes

Nach internationaler Norm ist eine Sonnencreme "wasserfest", wenn Sie nach zweimal 20 Minuten baden noch die Hälfte ihres ursprünglichen Schutzes bietet. Deswegen ist Vorsicht geboten! Nach jedem Baden oder spätestens nach jedem zweiten Baden, sollten Sie Ihren Sonnenschutz nochmal auffrischen. Auch wenn der Schutz nicht zu 100 Prozent wasserfest ist, bietet eine wasserfeste Sonnencreme dennoch einen guten Schutz.

Sonnencreme für das Gesicht

Das Gesicht reagiert bei den meisten Menschen sensibel auf hohe Sonneneinstrahlung. Gut, dass es extra Sonnencreme für das Gesicht gibt – diese ist extra an die Sensibilität des Gesichts angepasst und nicht komedogen, das bedeutet, Sie brauchen keine Angst zu haben, dass diese Creme Ihre Poren verstopft und daraus unschöne Unreinheiten entstehen.

Diese Stellen bloß nicht vergessen

Viele neigen dazu, sich nicht gründlich genug mit Sonnencreme einzucremen. Dabei gibt es viele Stellen, die uneingecremt einen besonders schmerzhaften Sonnenbrand auslösen. Kniekehlen, Füße und Ohren werden oft vergessen und tun verbrannt besonders weh. Auch wichtig: Vergessen Sie Ihre Kopfhaut nicht! Auch die ist sehr sensibel und der Sonne mit am meisten ausgesetzt. Wenn Sie nicht gerade einen Sonnenhut tragen, ist diese Stelle besonders wichtig. Mit einem transparenten Sonnenschutzspray ist das Auftragen besonders einfach – und das verklebt die Haare dann auch nicht so stark. Dennoch ist ein Kopfschutz die bessere Wahl, schützt er schließlich auch vor einem Sonnenstich.

Übrigens: Auch im Schatten wird man braun. Es muss also nicht die pralle Sonne sein. Zur Mittagszeit sollten Sie die sowieso besser meiden, ist ihre Kraft dann doch am stärksten. Und Sonnenschutz ist tatsächlich nicht nur im Sommer wichtig. Wer einmal Skifahren war und danach mit knallrotem Gesicht zurückgekommen ist, weiß: Auch im Winter spielt UV-Schutz eine Rolle.

Weitere Experten-Tipps zum Thema Sonnenschutz, lesen Sie hier. Dort erfahren Sie auch, wie der Lichtschutzfaktor genau berechnet wird. Sie wollen Ihre Haut von innen stärken? Kein Problem! Diese Lebensmittel sorgen von innen für einen natürlichen Sonnenschutz.

Quellen: www.test.de, www.grandel.de

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