12.05.2020 - 18:22

Für mehr Glanz Diese Haarbürste brauchen Sie wirklich

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Beim Finish setzt der Münchner Top-Friseur auf Bürste und Hände.

Foto: Michael Leis

Beim Finish setzt der Münchner Top-Friseur auf Bürste und Hände.

Eine gut sitzende Frisur, schön glänzendes Haar – das klappt nur mit dem richtigen Handwerkzeug. Star-Friseur Manfred Kraft erklärt, auf welche Haarbürste es dabei ankommt.

Wer die richtige Wahl bei der Haarbürste trifft, sorgt für eine besonders gesunde und glänzende Mähne. Doch welche Bürste eignet sich für welchen Haartypen? Wir verraten es Ihnen.

Die richtige Haarbürste: Tipps und Ratgeber

Ob handlich klein oder in Normalgröße – das Mini-Skelett für die Handtasche ist eine Allzweckwaffe. "Ihre gespreizten Borsten geben kurzem wie langem Haar Struktur, kämmen und lockern auf", so Kraft.

Beim Kauf auf gute Qualität achten. Ihre Borsten sollten beweglich und oben abgerundet sein.

Rundes für Volumen

Unschlagbar sind hier Rundbürsten aus Naturborsten. Sind sie mit Führungsborsten aus Kunststoff oder Draht gespickt, umso besser: "Die längeren Borsten greifen tiefer ins Haar, erleichtern so das Eindrehen unter dem Föhn."

Und der richtige Durchmesser? "Er richtet sich nach der Haarlänge aber auch nach den Partien, die bearbeitet werden sollen. Faustregel: Je länger das Haar, desto dicker." Kürzeres Haar oder seitliche Konturen brauchen also eine schmalere Rundbürste.

Kennen Sie außerdem schon diese Frisuren für kurze Haare? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie:

Warmluft-Experte für Locken

Zum Stylen von Locken und Wellen läuft ohne sie gar nichts: "Thermobürsten haben Öffnungen, durch die die Föhnluft besser strömen kann." Und: Der Alu- Bürstenkörper hält die Hitze, formt deshalb das Haar besser und verleiht mehr Sprungkraft.

Tipp des Profis: Mit 2 bis 3 Rundbürsten gleichzeitig arbeiten, so beleibt genügend Zeit zum Auskühlen.

Naturborsten für Glanz

Rosshaar oder Wildschweinborsten verleihen dem Haar seidigen Schimmer. Sie sind enger gesteckt, glätten deshalb die Schuppenschicht des Haares besser.

"Ein Effekt, der sich sogar noch verstärkt, wenn dies unter dem Föhn geschieht. Glanzföhnen nennt sich das dann."

Weiterer Benefit: Mit Naturborsten lässt sich Schwung ins Haar frisieren. "Deshalb ist eine Paddelbürste bei schulterlangem Haar immer eine gute Investition."

Detangler zum Entwirren

Nasses Haar ist sehr empfindlich. Top fürs erste Kämmen nach der Wäsche: Bürsten mit unterschiedlich langen, aber weichen Kunststoffborsten.

Detangler nennen sich solche Entwirr-Künstler. "Knötchen lassen sich damit ohne Ziepen und Zerren aus dem Haar kämmen." Die Entwirr-Spezialisten gibt es mit und ohne Griff. Ein Muss für Langhaar-Mähnen und für empfindliche Kinderschöpfe sowieso.

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Neben der richtigen Haarbürste ist auch die richtige Technik beim Haare föhnen wichtig. Wir haben Tipps für ein Styling wie vom Profi. Wie unsere Kolumnistin Renate Zott ihre Haare pflegt, erfahren Sie hier.

Übrigens: Wie wäre es mit einer Lockenpracht über Nacht? So funktionieren die Socken-Locken. Und wie Sie Ihre Locken und das Haarstyling bei feuchtem Wetter schützen, lesen Sie hier.

Außerdem: Haarbruch kann durch viele Faktoren entstehen. Mit unseren sechs Pflege-Tipps wirken Sie dem entgegen. Entdecken Sie auf unserer Themenseite weitere tolle Ratgeber rund um die richtige Haarpflege.

In unserem Video finden Sie für jeden Haartyp die richtigen Tipps rund um das Thema Haar und Frisuren:

Haare: Frisur, Styling, Pflege
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