02.08.2018

Schöne Hände Klassische Maniküre: Ablauf und Tipps zur Beauty-Behandlung

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Wir geben Tipps, damit Sie eine klassische Maniküre ganz einfach selber machen können.

Foto: iStock/ollinka

Wir geben Tipps, damit Sie eine klassische Maniküre ganz einfach selber machen können.

Für natürlich schöne Nägel muss es nicht immer ein Besuch beim Profi sein. Das gehört zum Ablauf einer klassischen Maniküre für zu Hause.

Nicht nur Frauen achten auf schöne, gepflegte Hände, auch Männer tun es. Für eine professionelle Maniküre gehört der Gang in den Kosmetiksalon für Frauen daher oft zur normalen Beauty-Routine. Und auch bei Männern erfreut sich diese Verschönerung immer größerer Beliebtheit. Leider ist das aber nicht nur zeitintensiv, es kann auch ganz schön ins Geld gehen. Muss es aber nicht! Denn Sie die richtigen Utensilien zur Hand haben, können Sie sich ganz einfach selbst eine pflegende Maniküre verpassen. Wir verraten Ihnen Schritt für Schritt den Ablauf einer klassischen Maniküre und haben auch noch einige Tipps für Sie parat.

So gelingt die klassische Maniküre: Anleitung in acht Schritten

Schritt 1: Reinigung

Wenn Sie Nagellack auf den Nägeln haben, müssen Sie diesen zu allererst gründlich entfernen. Dazu nehmen Sie am besten einen Nagellackentferner und ein Wattepad. Tipp: Auch wenn Sie keinen Nagellack tragen, empfiehlt es sich, die Nägel kurz mit dem Nagellackentferner zu reinigen. So überstehen sie die folgende Prozedur besser.

Schritt 2: Nagelbad

Wenn die Profis es tun, warum sollten Sie darauf verzichten? Um Ihre Nägel optimal vorzubereiten und die Nagelhaut aufzuweichen, sollten Sie Ihre Hände für zehn Minuten in ein Nagelbad legen. Dazu nehmen Sie einfach eine Schüssel mit angenehm warmem Wasser. Wenn Sie kein passendes Produkt parat haben, können Sie auch einfach nur Duschgel oder Handseife ins Wasser geben. Anschließend trocknen Sie Ihre Hände gut und gründlich ab.

Schritt 3: Nagelhaut entfernen

Nun kommt der arbeitsintensivste Teil der klassischen Maniküre: die Entfernung der Nagelhaut. Dazu schieben Sie die Nagelhaut zunächst mit einem Rosenholzstäbchen sanft zurück. Steht die Nagelhaut stark über, besteht eine Verletzungs- und auch Entzündungsgefahr. In diesem Fall sollten Sie die Nagelhaut mit einer Schere oder einer Nagelhautzange schonend entfernen. Aber Achtung: nicht zu viel abschneiden!

Schritt 4: Nägel in Form bringen

Nun müssen Sie Ihre Nägel in Form bringen und eventuell sogar auch kürzen. Dazu eignen sich am besten weiche Sandblatt- oder Glasfeilen. Wichtig: Immer nur in eine Richtung und von außen nach innen feilen. Tun Sie das nicht, rauen Sie die Nagelspitze auf, was zu Absplitterungen führen kann. Haben die Nägel Ihre gewünschte Länge erreicht, bringen Sie sie in Form. Spitz, rund, halbrund oder eckig – der Form sind keine Grenzen gesetzt. Denken Sie nur daran, im Anschluss auch die Ränder und Kanten auszugleichen.

Schritt 5: Handpeeling

Die Haut an den Händen wird durch häufiges Händewaschen, kalte Temperaturen oder trockene Heizungsluft stark beansprucht. Daher gehört zu einer Maniküre auch ein Handpeeling, bei dem sich abgestorbene Hautzellen ganz leicht entfernen lassen. Kaufen Sie sich dafür ein geeignetes, spezielles Handpeeling, das Sie sanft in Ihre Hände einmassieren. Lassen Sie es ein paar Minuten einwirken. So werden Ihre Hände besonders zart. Anschließend waschen Sie es mit warmem Wasser ab.

Für Hände, Lippen, Gesicht und Füße: Entdecken Sie diese vier Beauty-Rezepte, um Peelings selber zu machen.

Schritt 6: Nägel polieren

Nun können Sie sich wieder Ihren Nägeln widmen. Das Nagelbett muss poliert werden, damit der folgende Nagellack gut sitzt. Dazu nehmen Sie eine einfach Polierfeile, die es in jeder beliebigen Drogerie gibt. Gehen Sie einzeln über jeden Nagel und glätten Sie die Oberfläche. Haben Sie besonders feine oder brüchige Nägel, sollten Sie anschließend einen passenden Unterlack auftragen.

Schritt 7: Nagellack auftragen

Auf die Pflicht folgt die Kür: das Auftragen des Nagellacks. Tragen Sie den Nagellack immer von der Mitte ausgehend auf. Erst dann lackieren Sie nach außen. Wichtig: Nie bis zur Nagelhaut lackieren, da der Nagellack sonst verläuft. Sollten Sie dennoch daneben gemalt haben, können Sie Ihr Malheur mit einem Korrekturstift ganz leicht verschwinden lassen. Die meisten Nagellacke müssen für eine perfekte Deckkraft zwei Mal aufgetragen werden.

Tipp: Warten Sie mit der zweiten Schicht unbedingt, bis die erste ganz getrocknet ist – sonst können Sie gleich von vorne anfangen! Damit der Nagellack lange hält und kratzunempfindlich bleibt, sollten Sie zum Schluss einen Topcoat auftragen, der die Farbe versiegelt.

Erfahren Sie hier, ob Gelnagellacke für zu Hause etwas taugen. Entdecken Sie zudem unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung, um angesagte French Nails selber zu machen.

Schritt 8: Pflege

Fast geschafft! Jetzt fehlt nur noch die abschließende Pflege. Vor allem die strapazierte Haut und Nagelhaut freut sich über eine feuchtigkeitsspendende Handcreme – die Sie sowieso jederzeit dabei haben sollten, denn nur so schützen Sie Ihre Hände vor dem Austrocknen. Nehmen Sie eine haselnussgroße Menge und massieren Sie die pflegende Handcreme sanft und kreisend ein.

Tipp: Um die Wirkung zu verstärken, können Sie Ihre Hände anschließend in ein paar spezielle Baumwollhandschuhe legen. Durch die wohlige Wärme kann die Pflege besser in die Haut einziehen. Das bietet sich vor allem an, wenn Sie sowieso zu Hause auf der Couch entspannen.

Der Ablauf der klassischen Maniküre ist einfach zu handhaben. Je nachdem, wie schnell Ihre Fingernägel wachsen, sollten Sie die Beauty-Behandlung alle zwei bis drei Wochen wiederholen. Weitere Ratgeber und Beauty-Tricks rund um schöne und gepflegte Fingernägel finden Sie auf unserer Themenseite. Entdecken Sie auch diese Pediküre-Tipps für schöne Füße.

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