11.01.2018 - 16:53

Die richtige Hautpflege Trocken, juckend, gerötet? Erste Hilfe bei gereizter Haut!

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Foto: iStock/vadimguzhva

Mit gereizter Haut haben wir immer wieder und auf verschiedene Weise zu kämpfen. Was hilft wirklich schnell und effektiv gegen Juckreiz, Trockenheit und Rötungen?

Vor allem im Winter haben viele mit gereizter Haut zu kämpfen: Ob trocken, gerötet, juckend – was hilft bei diesen häufigen Hautproblemen schnell und am besten? Wir haben Ihnen effektive Erste-Hilfe-Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihrer gereizten Haut schnell Linderung verschaffen können.

Was Sie bei gereizter Haut tun sollten

Was tun, wenn es juckt?

Für Juckreiz gibt es viele mögliche Gründe: zu aggressive Reinigung, falsche Pflege mit zu wenig Fett und Feuchtigkeit. Im Winter verstärkt sich das Problem: "Haut kann nicht ausreichend Fett produzieren und schlechter Feuchtigkeit speichern", erklärt Dr. Kai Rezai, Dermatologe in Münster. "Durch die Trockenheit sind viele Nerven-Enden gereizt, wir haben das Bedürfnis zu kratzen."

Produkte mit beruhigendem Dexpanthenol oder Urea (Harnstoff) helfen. "Urea aber in niedriger Dosierung, sonst brennt es und kann sogar den Juckreiz verstärken", sagt Dr. Rezai.

Wir haben Ihnen 20 geniale SOS-Beauty-Hacks zusammengestellt, die Ihrer Haut, Ihrem Haar und Ihren Nägeln gut tun:

Was regeneriert trockene Haut?

Trockener Haut fehlen hauteigene Feuchtigkeitsspender, die dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit in der Haut verbleibt. Was hilft? Viel Cremen!

Auf Wirkstoffe wie Dexpanthenol, Vitamin E und Aloe Vera setzen. Sie regenerieren, stärken den angegriffenen Hydrolipidfilm. "Aber reichhaltige Cremes nur kurzzeitig verwenden", gibt Dr. Rezai zu bedenken. "Sonst wird die Haut zugekleistert und kann nicht atmen." Urea ist Top-Feuchtigkeitsbinder bei Hautschüppchen. Während der Körper Urea bis zu 10 % verträgt, liegt die Toleranzgrenze im Gesicht bei 5 %.

Couperose: Dos and Don'ts

Auch wenn es wie eine Krankheit klingt, Couperose ist ein kosmetisches Problem: Die roten Linien sind überdehnte Äderchen, die ihre Elastizität verloren haben. "Auf Cremes oder Lotionen mit hohem Wasseranteil, also Öl-in-Wasser-Emulsionen setzen", rät Dr. Rezai.

"Hände weg von durchblutungsfördernden Inhalts-und Duftstoffen. Auch alkoholhaltige Kosmetik ist tabu." Reinigen mit lauwarmem Wasser und milden Waschlotionen. Scharfe Gewürze, Alkohol, Sauna und starke Temperaturschwankungen meiden.

Warum rötet sich die Haut?

Schuld ist eine geschwächte Barrierefunktion. Der schützende Lipidfilm ist angegriffen, die Haut reagiert auf innere und äußere Einflüsse schnell mit Rötungen. Statt säurehaltiger Wasch-und Abschmink-Lotionen Syndets nehmen. Die seifenfreien und pH-neutralen Lotionen sind milder, greifen den Säuremantel der Haut nicht an.

"Wichtig ist, gerötete Partien mit Feuchtigkeit und hautberuhigenden Stoffen zu versorgen", erklärt Dr. Rezai. Bei Cremes empfiehlt er leichte Texturen, die schnell einziehen und keinen Fettfilm hinterlassen.

Für eine gesunde, frische, strahlende Haut ist die richtige und vor allem sorgfältige Pflege absolut wichtig. Bei unseren umfangreichen und vielseitigen Tipps zur Hautpflege finden Sie sicherlich auch das Richtige für sich!

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