14.08.2017

Reibeisenhaut Das hilft bei Pickelchen an den Oberarmen

Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris) ist eine genetisch bedingte Hautstörung.

Foto: iStock/Topalov

Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris) ist eine genetisch bedingte Hautstörung.

Pickel sind nie schön, aber auf den Oberarmen sind sie irgendwie besonders lästig. Doch es gibt Abhilfe für die sogenannte Reibeisenhaut!

Wenn die Sonne lacht, haben Sommerklamotten Hochsaison. Kurze Tops, Röcke und Hosen sind da nicht wegzudenken. Für Betroffene mit Reibeisenhaut bedeutet das jedoch: Die Zeit des Versteckens ist vorbei! Die unschönen Pickelchen auf den Oberarmen sind nichts, mit dem man sich abfinden muss. Wir verraten, wie die Pickel entstehen und wie man sie wieder loswird.

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Die Ursache von Reibeisenhaut

Reibeisenhaut wird medizinisch Keratosis Pilaris genannt. Sie ist zwar nicht heilbar, da sie genetisch bedingt ist, doch man kann ihr entgegenwirken. Fast die Hälfte aller Erwachsenen sind von den Pickelchen an den Oberarmen betroffen. Sie entstehen durch eine Überproduktion von Keratin in den Haarfollikeln – das sich sammelt, verhornt und so für eine raue Oberfläche sorgt.

Am häufigsten geschieht das an den Oberarmen, doch es kommt auch an den Unterarmen, den Oberschenkeln, dem Po oder dem Gesicht vor. Wenn die Hornschuppen nicht abgetragen werden, rufen sie in den Haarfollikeln Entzündungen hervor. Pickel entstehen. Trockene Haut verstärkt den Effekt.

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Das hilft bei Reibeisenhaut

Da das größte Problem der Reibeisenhaut die Verhornung ist, kann man genau dort ansetzen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Peelings sind deshalb das A und O! Ebenso wie die ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit, um die Haut geschmeidig zu halten. Besonders effektiv sind Peelings mit Beta-Hydroxysäure (BHA), da die Hautschuppen besonders effektiv entfernt werden und die enthaltene Salicylsäure Entzündungen hemmt und so den Heilungsprozess der Haut fördert. Gänzlich verschwinden werden die lästigen Pickel zwar nicht, doch mit dieser Beauty-Routine lässt sich das Hautbild deutlich verfeinern.

Zur Pflege danach eignet sich eine Bodylotion mit Urea. Der Harnstoff bindet Wasser, weshalb die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt bleibt. Öle mit Vitamin-E-Gehalt (Arganöl oder Olivenöl) unterstützen ebenfalls die Feuchtigkeitsspeicherung der Haut. Ein Bonus: Es lässt die Haut langsamer altern. Da macht die Pflege doch gleich doppelt Spaß!

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