22.06.2017

Sommerbraun ohne Sonnenbad Selbstbräuner: 10 Tipps für die richtige Anwendung

Mit Bräunungscremes holen Sie sich etwas Sonne und Lust auf Sommer in den Alltag. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei der Wahl des Selbstbräuners achten sollten, und wie Sie Flecken und Streifen vermeiden.

Foto: iSock/Ondine32

Mit Bräunungscremes holen Sie sich etwas Sonne und Lust auf Sommer in den Alltag. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei der Wahl des Selbstbräuners achten sollten, und wie Sie Flecken und Streifen vermeiden.

Wieder mal keine Zeit für ein Sonnenbad – aber ein wenig Bräune wäre schon schön? Hier gibt's 10 Tipps für einen tollen gebräunten Teint – ohne lästige Flecken und Streifen.

Endlich ist der Sommer da – Zeit, die schönen Röcke und Kleider aus dem Schrank zu holen. Doch zugegeben: das ein oder andere Teil würde auf gebräunter Haut einfach noch besser aussehen.

Doch was, wenn es erst in einigen Wochen oder Monaten in den Sommerurlaub geht und bis dahin keine Zeit fürs Sonnenbaden drin ist? Die Rettung: Selbstbräuner!

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Um sich mit Selbstbräuner einen sommerlichen Teint zu zaubern, bedarf es einiger Sorgfalt. Wir haben Ihnen die nützlichsten Tipps für die perfekte Anwendung zusammengestellt – ganz ohne „Orangenhaut“ (und damit ist nicht Cellulite gemeint).

1. Der Selbstbäuner-Ton

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Selbstbräuner nicht viel dunkler als Ihre natürliche Hautfarbe ist. Für sehr helle Hauttypen gibt es speziell konzipierte Bräunungscremes! Wenn Sie sich unsicher sind, greifen Sie lieber nach der helleren Variante – Sie können ja immer nachcremen.

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2. Die Selbstbräuner-Textur

Für das Gesicht gibt es spezielle Bräunungscremes, die Sie auch wirklich wählen sollten, weil sie die Augen weniger reizen und nicht so fettig sind. Ansonsten gibt es Selbstbräuner-

  • -Schaum, der sich leicht auf großen Flächen verteilen lässt
  • -Cremes und –Lotions, die die Haut außerdem pflegen und vor dem Austrocknen schützen
  • -Gel, das sofort einzieht, nicht klebt, aber schnell verstrichen werden muss
  • -Sprays, die ohne Verstreichen einen leichten Bräunungsnebel auf der Haut verteilen und vor allem nützlich für schwer erreichbare Stellen sind

3. Vorbereitung der Haut

Bevor Sie den Selbstbräuner auftragen, sollten Sie ihre Haut gründlich pflegen: Ein Peeling befreit Ihre Haut von abgestorbenen Schüppchen und verhindert so Flecken. Es empfiehlt sich, auch die Beine zu rasieren, am besten am Abend zuvor, um Hautirritationen zu vermeiden. Anschließend sollten Sie eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion auftragen – so kann der Selbstbräuner gleichmäßiger einziehen, das Bräunungergebnis wird intensiviert, und trockene Stellen werden ausgeglichen.

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4. Selbstbräuner auftragen: 1. Regel

Die wichtigste Regel ist: Der Selbstbräuner muss in seiner Textur gleichmäßig aufgetragen werden – und ja, das dauert seine Zeit! Aber nehmen Sie sich die, denn Streifen oder unebene Bräune wollen Sie sicher nicht haben.

5. Selbstbräuner auftragen: 2. Regel

Nehmen Sie nicht gleich so viel Bräunungscreme: Tragen Sie sie lieber mehrfach dünn auf.

6. Selbstbräuner auftragen: 3. Regel

Beginnen Sie am besten mit den Beinen. Kreisende Bewegungen verhindern Bräunungsstreifen. Tragen Sie am besten nichts! Die Flecken gehen nur schwer wieder aus der Kleidung raus. Mit Selbstbräuner lassen sich auch einige Körperdefinitionen herzaubern: Beobachten Sie vor dem Spiegel Ihren natürlichen Muskelverlauf an den Beinen und Armen – die können Sie betonen.

7. Selbstbräuner auftragen: 4. Regel

Beachten Sie, dass die Bräunungscreme an Haaransatz, Brauen, Gesichtsrändern und zum Dekolleté hin verblendet werden muss. Lächeln Sie sich außerdem im Spiegel an: Durch die entstehenden Lachfalten sehen Sie, an welchen Stellen sie die Creme definierter auftragen müssen.

8. Selbstbräuner auftragen: 5. Regel

Oftmals entstehen Flecken an den Füßen und Ellenbögen. Das liegt an der dickeren Hornschicht. Diese sollten Sie bei der Vorbereitung besonders behandeln, z. B. mit einem Peeling. Bleiben die Stellen hart, verwenden Sie den Selbstbräuner dort nur sparsam oder vermengen sie ihn mit Feuchtigkeitscreme.

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9. Nach dem Auftragen

Hände waschen! Gründlich! Vergessen Sie die Stellen zwischen den Fingern und unter den Nägeln nicht. Je nach Selbstbräuner kann die Einwirkzeit variieren, aber 10 bis 20 Minuten sollten Sie schon nach dem Auftragen einplanen, bevor Sie ihre Kleidung anziehen.

10. Regelmäßige Anwendung heißt nicht jeden Tag

Auch wenn Sie schnell wie möglich braun werden wollen: Den Selbstbräuner sollten Sie nur ca. zweimal pro Woche anwenden!

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Mit diesen Tipps gelingt Ihnen hoffentlich eine natürliche sommerliche Bräunung. Sollte Ihnen doch mal ein Fauxpas passieren, gehen Sie einfach in die Badewanne. Dadurch quillt die oberste Hornschicht der Haut auf, und Selbstbräunerflecken lassen sich mit einem Peeling, am besten einem grobkörnigen Zuckerpeeling, leichter entfernen. Als absoluter SOS-Tipp gilt übrigens auch die Zitrone: Reiben Sie einfach die fleckige Stelle mit einer Hälfte davon ein, nach Bedarf auch zweimal.

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