28.11.2019

Für mehr Schwung & Glanz Haarpflege im Herbst und Winter – diese Tipps helfen

Kalte Temperaturen draußen in Kombination mit warmer Heizungsluft drinnen: Das tut den Haaren gar nicht gut. Deshalb muss im Winter eine spezielle Haarpflege her.

Foto: iStock/AleksandarNakic

Kalte Temperaturen draußen in Kombination mit warmer Heizungsluft drinnen: Das tut den Haaren gar nicht gut. Deshalb muss im Winter eine spezielle Haarpflege her.

Die kalten Temperaturen im Winter setzen besonders den Haaren zu. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie die Mähne auch in dieser Zeit kraftvoll glänzt.

Während draußen Minusgrade Haut und Haare beuteln, sorgt die warme Heizungsluft in Räumen noch einmal zusätzlich für trockene Haare und schuppige Kopfhaut. Glanzlosigkeit und Haarbruch sind die oft die Folge. Deshalb sollte jede Frau ihren Haaren im Winter einen Wellness-Trip gönnen. Wir verraten Tipps, mit denen die Haarpflege im Winter optimal ist.

Haarpflege im Winter: Mehr Feuchtigkeit, bitte!

Um spröden Spitzen, schuppiger Kopfhaut und brüchigen Haaren von Anfang an vorzubeugen, müssen reichhaltige Pflegeprodukte her. Conditioner, Haarkuren und Intensivmasken sind da ein Muss, da sie die pflegebedürftigen Haare mit genau der richtigen Mischung aus Fett und Feuchtigkeit, die sie benötigen, versorgen. Argan-, Macadamia-, Aprikosenkern- oder Jojobaöl eignen sich besonders, um den Energiehaushalt der Haare wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Pantene Pro-V-Haarexperte Sacha Schütte empfiehlt: "Die Haarpflege sollte immer an die aktuellen Haarbedürfnisse angepasst werden – die perfekte Grundlage hierfür bietet eine Systempflege, bestehend aus der Anwendung von Shampoo und Spülung derselben Pflegeserie bei jeder Haarwäsche, ergänzt durch eine Kur."

Kampf dem Spliss

Die Haar-Spitzen sind immer besonders anfällig für fiesen Spliss. Im Winter ist das meist noch schlimmer, da die Haarspitzen durch hochgestellte Mantelkrägen, Schals und Rollkragenpullover besonders stark strapaziert werden, weil sie immer wieder daran reiben und so ausfransen. Was hilft? Eine spezielle Spitzenpflege! Die enthalten Silikonöle, die das Haar mit einem hauchfeinen Mikrofilm umhüllen und es so vor Reibung schützen. Einfach ein bis zwei Tropfen des Fluids auf die Fingerspitzen geben und verreiben, dann sanft in die Längen des handtuchtrockenen Haares einarbeiten.

Aber Vorsicht: Wer zu viel verwendet, bekommt schnell einen "fettigen" Look. Außerdem können sich manche Silikone am Haar anlagern und lassen sich durchs Waschen nur noch schwer entfernen. Achten Sie auf die Bezeichnung "PEG-" in der Inhaltsstoffliste. Diese Stoffe sind auswaschbar.

Selbstgemachte Haarkuren sind ohnehin am besten. So wissen Sie immer, was in Ihren Pflegeprodukten drinsteckt:

Fliegende Haare adé

Welche Frau kennt es nicht? Pullover an- und ausziehen und schon sind die Haare elektrisch aufgeladen und fliegen nur so. Zu bändigen bzw. zu stylen ist die Mähne dann kaum noch. Das Grundproblem ist auch wieder die Trockenheit. Je besser gepflegt die Haare sind und je mehr Feuchtigkeit sie enthalten, desto weniger laden sie sich elektrisch auf. Sogenannte Leave-in-Sprays helfen dabei genauso gut wie Produkte mit Sheabutter, Glycerin, Panthenol oder Seidenproteine. Ist das Haar bereits am "Fliegen", dann helfen Sytling-Produkte wie Wax, Gel oder Haarspray, um die Mähne wieder in den Griff zu bekommen.

Das richtige Styling

Wer lange Haare hat, sollte sich im Winter besonders Gedanken über die Frisur machen. Die Haare offen zu tragen, begünstigt Haarbruch und Spliss, da sie sich an Mützen, Mantelkrägen und Schals aufreiben. Wer seinen Haaren also etwas Gutes tun und sie vor allem schonen will, sollte sich im Winter vermehrt für lockere Zopffrisuren entscheiden.

Auch die Kopfhaut braucht Pflege

Die Kopfhaut ist bei den kalten Temperaturen ebenfalls empfindlicher als in den warmen Jahreszeiten. Aufgrund der Kälte neigen wir außerdem dazu, die Haare mit besonders heißem Wasser zu waschen und besonders (heiß) trocken zu föhnen. Das trocknet das Haar und die Kopfhaut aus.

Achten Sie darauf, die Kopfhaut nicht unnötig zu reizen. Milde Produkte – zum Beispiel Babyshampoos – beugen einer Reizung der Kopfhaut vor. Ist die Kopfhaut bereits irritiert, helfen Intensiv-Pflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsverlust vermindern und Juckreiz lindern.

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Feuchtigkeit hilft beim ewigen Wechsel von eisigem Wind und trockener Heizungsluft nicht nur den Haaren. Auch die im Winter empflindliche Haut profitiert von dieser Pflege.

Wirksame Tipps für schöne und starke Haare gibt es ja eigentlich niemals genug. Auf unserer Themenseite finden Sie weitere spannende Artikel und Ratgeber rund um die richtige Haarpflege.

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