19.11.2016

7 NATÜRLICHE METHODEN Damenbart: So werden Sie den lästigen Flaum ganz einfach los

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Frauen haben einen Damenbart.

Foto: istock/FGorgun

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Frauen haben einen Damenbart.

Viele Frauen leiden unter einem Damenbart. Das Problem lässt sich aber gut lösen. Wir zeigen sieben Methoden, um den lästigen Flaum loszuwerden.

Nicht nur Männer kämpfen gegen Haare im Gesicht. Auch viele Frauen haben einen Damenbart – und dieser gilt allgemein als unweiblich, unästhetisch und ist somit für viele ein absolutes No-Go. Aber was kann man tun gegen die ungeliebten Haare über dem Mund oder am Kinn?

In der Medizin wird ein Damenbart als Hirsutismus bezeichnet. Der Grund für das übermäßige Haarwachstum ist meist eine Hormonstörung oder eine genetische Veranlagung. In seltenen Fällen kann auch ein Tumor der Auslöser sein. Um das abzuklären ist ein Besuch bei einem Facharzt sinnvoll.

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Wer etwas gegen den Damenbart tun möchte, hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Welche die beste ist, hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen beispielsweise, wie dick die Haare sind, welche Farbe sie haben und wie viel Schmerz man bei der Entfernung in Kauf nehmen möchte. Wer die Haare nicht ganz entfernen möchte, kann es auch mit Aufhellern ausprobieren.

Sieben natürliche Methoden gegen einen Damenbart

1. Zuckerpaste: Dies ist ein bewährtes Hausmittel zur Haar-Entfernung. Kochen Sie vier Esslöffel Zitronensaft, vier Esslöffel Wasser und eine viertel Tasse Zucker auf. Lassen Sie die Mischung unter Rühren zehn Minuten kochen, um eine zäh-klebrige Masse zu erhalten. Kneten Sie diese durch, sobald sie abgekühlt ist. Die Masse hat zunächst die Farbe von Honig und wird während des Knetens hellgelb.

Spannen Sie die Haut mit Daumen und Mittelfinger, während Sie mit der anderen Hand die Zuckermasse gegen die Wuchsrichtung anreiben und schnell in der Wuchsrichtung abziehen. Vorteil: Das Verfahren ist schonend, weil die Härchen sanft aus der Haut gezogen werden. Außerdem sind alle Zutaten 100 Prozent natürlich.

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2. Kurkuma und Milch: Kurkuma reduziert übermäßigen Haarwuchs, ohne Hautreizungen oder Rötungen zu verursachen. Bei regelmäßiger Anwendung sorgt die Heilpflanze dafür, dass weniger Härchen an unerwünschten Stellen wachsen.

Anwendung: Rühren Sie aus Kurkuma-Pulver und Milch eine dickflüssige Paste und geben Sie diese auf die Haare. Warten Sie bis die Paste vollständig ausgetrocknet ist - danach einfach abspülen.

3. Fadentechnik: Ein Faden wird mit den Fingern schnell gedreht und über die Haut geführt. Dabei werden die Haare aus der Haut "gezwirbelt“. Die Methode ist zwar schmerzhaft aber das Ergebnis ist sehr gut. Die Hautoberfläche ist nach der Anwendung glatt und das Nachwachsen der Haare dauert länger als beispielsweise beim Rasieren. Nachteil: Die Fadentechnik kann nicht selbst angewandt werden. Mittlerweile bieten aber viele Kosmetikstudios die Fadenepilation an.

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4. Kartoffelsaft: Kartoffeln enthalten ein Katecholase genanntes Enzym. Dieses wirkt wie ein Bleichmittel und kann dunkle Haut, Haare und Lippen aufhellen. Dafür einfach eine Kartoffelscheibe abschneiden und mit dem Fleisch über die Haare reiben. Regelmäßig oder wenn möglich sogar täglich wiederholen.

5. Pinzette: Ein schwach ausgeprägter Damenbart lässt sich mit der Pinzette gut in den Griff bekommen. Vorteil: Die Methode ist preisgünstig und unkompliziert. Nachteil: Die Härchen können bei der nicht schmerzfreien Prozedur leicht abbrechen.

6. Zitronensaft: Die Zitronensäure im Zitronensaft ist ein natürliches Bleichmittel. Den Zitronensaft mit Wasser oder ein wenig Honig verdünnen und dann auf die entsprechenden Stellen auftragen. Um den Effekt zu erhöhen müssen Sie diese Anwendung regelmäßig durchführen. Aber Achtung: Zitronensaft wirkt austrocknend, deshalb nach der Anwendung immer eine Feuchtigkeitspflege verwenden.

7. Eiweiß: Nehmen Sie etwas Eiweiß, fügen Sie etwas Maismehl und Zucker hinzu. Tragen Sie die Masse auf die Haut und die Haare auf. Lassen Sie das ganze 30 Minuten einwirken, anschließend können Sie es abwaschen. Zutaten: Ein Ei, halber Esslöffel Maismehl, ein Esslöffel Zucker

Darum sollten Sie die Haare nicht rasieren

Die einfachste und schnellste Methode gegen einen Damenbart ist der Griff zum Rasierer. Allerdings werden die Haare beim Rasieren nur oberflächlich abgeschnitten und wachsen bald wieder nach. Außerdem entsteht durch das Rasieren eines Damenbarts auch schnell ein bläulicher Schimmer auf der Haut, der durch die abrasierten dunklen Haare entsteht.

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