04.01.2019

Was der Haut gut tut So waschen und pflegen Sie ihr Gesicht richtig!

Das Gesicht richtig waschen will gelernt sein. Wir verraten wie das geht!

Foto: iStock/EXTREME-PHOTOGRAPHER

Das Gesicht richtig waschen will gelernt sein. Wir verraten wie das geht!

Das Gesicht ist unser Markenzeichen. Deshalb bedarf es besonderer Pflege. Leider schleichen sich hier und da Fehler ein, die der Haut schaden...

Wenn es morgens schnell gehen muss, bleibt es oft nur bei der Katzenwäsche: kaltes Wasser ins Gesicht, eincremen, schminken und los. Doch das Gesicht ist empfindlich und bedarf einer besonderen Pflege. Wenn die nicht stimmt, bedankt sich die Haut schnell mit Pickeln, Rötungen und Glanz. Wer sein Gesicht reinigen will, ohne es auszutrocknen oder zu überpflegen (ja, auch das geht), sollte sich ein paar Tipps zu Herzen nehmen.

Gesicht reinigen: Warum ist das so wichtig?

Über den Tag hinweg muss unsere Gesichtshaut so einiges mitmachen. Sie ist schließlich immer mit der Umgebungsluft in Kontakt, wird nicht durch Kleidung vor Schmutz, Wind und Wetter geschützt. Zudem muten wir der empfindlichen Haut mit Make-up einiges zu. Abdeck-Cremes und Puder verstopfen die Poren, die Haut kann nicht mehr richtig atmen.

Prinzipiell ist klares Wasser ja eigentlich das Beste für die Haut. Aber durch die Make-up-Schicht kommt es oft gar nicht mehr durch, weshalb wir immer mehr zu Reinigungsmitteln und Co greifen müssen, die wiederum die Haut austrocknen können. Wer folgende Fehlerchen aber direkt von Anfang an ausmerzt, wird mit frischer Gesichtshaut belohnt. Probieren Sie's aus!

1. Zu heißes oder zu kaltes Wasser

Gerade im Winter können wir es kaum erwarten, unter die heiße Dusche zu schlüpfen. Was unserer Seele gut tut und sicher auch entspannt, bringt unsere Haut allerdings vollkommen durcheinander – und das gilt für den ganzen Körper. Warmes oder heißes Wasser entzieht der Haut nämlich Feuchtigkeit, trocknet sie somit aus und sorgt dafür, dass sie schneller altert. Zu kalt sollte das Wasser jedoch auch nicht sein, denn das reizt die Kapillaren.

Unser Tipp: Verwenden Sie angenehmes, lauwarmes Wasser beim Reinigen des Gesichts.

2. Zu oft waschen

Viel hilft viel? Nicht in puncto Gesicht waschen! Wer sich zu oft das Gesicht reinigt, reizt die Haut und regt die Talgproduktion an. Die Haut will sich schützen. Das Ergebnis: fettige Haut und Pickel.

Unser Tipp: Es reicht, jeweils morgens und abends das Gesicht zu waschen. Morgens, weil die Haut über Nacht Giftstoffe ausscheidet, und um uns zu erfrischen, abends, um die Strapazen des Tages wie Make-up, Schweiß und Verschmutzungen der Luft wegzuwaschen. Wer sich gar nicht erst geschminkt hat, wäscht sich ruhig nur mit Wasser!

3. Falsche Produkte

Wer zu Pickeln und Rötungen neigt, hat oft auch viele aggressive Produkte im Schrank, um sie zu bekämpfen. Dabei könnte die Ursache genau an den Produkten liegen! Viele davon sind für die Haut auf Dauer einfach zu aggressiv. Sie zerstören den Säureschutzmantel der Haut und machen sie dadurch noch leichter angreifbar. Milde Reiniger halten die Haut hingegen in Balance und bewahren ihren natürlichen Fett-Wasser-Haushalt.

Unser Tipp: Am besten eine Pflegeserie benutzen, da dort alle Produkte perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Wer unter Hautproblemen wie Spätakne leidet, sollte seine Gesichtspflege am besten mit einem Hautarzt oder Kosmetiker absprechen.

4. Dreckige Hände

Wer sein Gesicht mit dreckigen Händen wäscht, braucht sich nicht über Pickel und Co zu wundern. Auch wenn sie nicht schmutzig erscheinen, Bakterien sieht man nicht. Ihre Wirkung später schon.

Unser Tipp: Bevor Sie das Gesicht waschen, unbedingt die Hände gründlich waschen! Übrigens hilft es auch viel, sich nicht immer wieder über den Tag hinweg mit den Fingern ins Gesicht zu fassen.

5. Trocken rubbeln

Wer bei den Produkten darauf achtet, dass die Wasser-Fett-Schicht der Haut erhalten bleibt, sollte sie nicht gleich beim Abrubbeln mit dem Handtuch wieder zerstören.

Unser Tipp: Mit dem Handtuch (das nur Sie benutzen!) vorsichtig abtupfen. So wird auch das in der Haut enthaltene Elastan nicht geschädigt.

Beobachten Sie es einfach mal: Ihre Haut wird es Ihnen danken, wenn Sie künftig sanft(er) Ihr Gesicht reinigen.

Was für die Gesichtshaut gilt, gilt übrigens in vielen Fällen auch für den gesamten Körper. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Hautpflege-Fehler – und wie Sie sie vermeiden können.

Und noch mehr zur Hautpflege lesen Sie auf unserer umfangreichen Themenseite.

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